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WILLKOMMEN bei LOOK AT YOU!

Mein Name ist Isabella Jaburek-Nourry.

Ich bin Farb-, Stil- und Imageberaterin und ich blogge regelmäßig über Mode, Stil, Image oder Farbthemen.

 

 

 

 

 

Wer sich mit Mode beschäftigt muss sich auch mit der Wirkung und den Eigenschaften der Farben befassen. Farben sind von elementarer Bedeutung, wenn es darum geht eine bestimmte Stilwirkung zu erlangen, harmonische Outfits zusammenzustellen, Proportionen auszugleichen oder eine Garderobe aufzubauen.

Die Farben, die Sie tragen, bestimmen Ihre Wirkung und Ihren Stil maßgeblich mit.

Weiß ist eine paradoxe Farbe. Ist Weiß überhaupt eine Farbe? Warum ist das weiße Business-Hemd ein Statussymbol in Spitzenpositionen? Warum steht Weiß für Unschuld und Reinheit? Kann man mit Weiß Figur-Probleme kaschieren? Wie wirken Outfits komplett in Weiß?

 

 

DIE NICHTFARBE WEIß

 

Ist Weiß überhaupt eine Farbe?

 

Weiß ist der Anfang. Weiß ist das Licht. Weiß, als Lichtfarbe, ist im physikalischen Sinn die Summe aller Farben und daher eine ‚Nichtfarbe‘. Die ‚Materialfarbe‘ Weiß gilt als vierte Primärfarbe. Sie kann nicht aus anderen Farben gemischt werden. Eine paradoxe Situation, wenn man von dieser Farbe spricht.

Weiß ist reines, gleißendes Licht, in dem sich jeder Farbimpuls bereits aufgelöst hat, es hat keinen Ton, keine Schwingung mehr. Alle Farben haben sich in Weiß aufgelöst, daher wirkt sie leer und hart. Weiß ist der Ursprung aller Farben, daher wird dieser ‚Nichtfarbe‘ als Symbol die Null zugeordnet. Die Null ist der perfekte Kreis, in dem alles enthalten ist, auch die Leere, das Nichts, der Tod.

Alle Farbtöne bewegen sich zwischen diesen beiden Polen – Weiß und Schwarz. Weiß und Schwarz sind eigenständige Farben. Sie spielen im Design- und Modebereich eine große Rolle. Als Mischfarben zusammen mit anderen bunten Farben führen sie zu einer breiten Palette von interessanten Tönen.

 

 

 

MÄNNLICHKEIT – MACHT – STATUS 

 

Warum ist das weiße Business-Hemd ein Statussymbol in Spitzenpositionen? 

 

Ein echtes Statussymbol war lange Zeit das Herrenhemd mit weißem Kragen, da es sich von der grauen und blauen Kleidung der Untergebenen eindeutig absetzte. Die Farbe des Hemdkragens wurde in Amerika und England zum Symbol sozialer Klassen. Die ‚white-collar-workers‘ waren die Angestellten und ‚blue-collar-workers‘ waren die Arbeiter. Ein weißes Hemd zum dezenten Anzug war die Kleidung all jener, die sich bei der Arbeit nicht schmutzig machen mussten. Erst Mitte der siebziger Jahre wurden farbige Herrenhemden, beispielsweise für Bankangestellte, akzeptiert. 

Saubere Kleidung war Luxus, solange es keine Waschmaschinen und keine pflegeleichten Materialien gab. Abnehmbare Hemdkrägen und Manschetten waren die Lösung, um Hemden schnell zu säubern. Noch heute ist das elegante Hemd ein weißes Hemd. Je höher die berufliche Stellung, desto konservativer und klassischer ist die Kleidung. In Spitzenpositionen tragen Männer, unbeeindruckt von modischen Trends, fast nur weiße Hemden mit dunklen Anzugfarben.

Weiß liiert sich gut mit Männlichkeit, Autorität und Machtträgern. Politiker, Ärzte und Wissenschaftler tragen die Farbe Weiß, um ihre Stellung zu demonstrieren.

 

 

In Spitzenpositionen tragen Männer, unbeeindruckt von modischen Trends,

fast nur weiße Hemden mit dunklen Anzugfarben.

 

 

 

 

WEIBLICHKEIT – VERFÜHRUNG – UNSCHULD

 

Warum steht Weiß für Unschuld, Reinheit und Verführung?

 

Mit Weiß werden Sauberkeit, Sicherheit, Frische, Glück (im Orient) und Aufrichtigkeit assoziiert. Weiß steht für Reinheit und Vollkommenheit. In der klassischen Malerei wurde Weiblichkeit und Jungfräulichkeit mit weißer Kleidung oder einer weißen Lilie dargestellt. Weil Weiß Unschuld symbolisiert, empfinden noch immer viele eine schwangere Braut in Weiß als unsittlich. Selbst für geschiedene Bräute gilt Weiß als unpassend.  Manche Bräuche werden eben strenger beachtet als Gesetze.

Im Laufe der Geschichte gab es verschiedene Farben für Bräute: Rot – die Farbe des Adels und der Reichen, Schwarz – je reicher das Brautpaar, desto üppiger war die Stickerei auf den Kleidern, Gold und Silber, wo Weiß nur als Grundfarbe diente. Es gab keinen speziellen Stil oder keine bestimmte Farben für Hochzeitskleider. Die Farben und Schnitte entsprachen der allgemeinen Mode. Die Hochzeitskleidung wurde nachher entweder in den Alltag integriert oder für festliche Anlässe wieder hervor geholt.

Es gab zwar zur Zeit der Renaissance Bräute die in Weiß heirateten. Die hellen Stoffe wurden nur als Grundmaterial für üppige Stickereien verwendet. Das weiße Hochzeitskleid kam erst im 19. Jhdt. durch die Heirat Königin Victorias (1840) auf, die als erste Frau einen weißen Schleier während der Zeremonie trug. Das weiße Brautkleid ist eine Fortführung der Symbolik für Jungfräulichkeit und Reinheit. 

Weiß symbolisiert außerdem Vollkommenheit. Es ist kein Streben mehr notwendig. In anderen Kulturen ist weiß eine ‚Trauerfarbe‘, denn die Toten sind in das Licht gegangen. Weiß bedeutet aber auch Verführung. Ein dünner, transparenter Stoff lässt die Haut durchschimmern und wirkt verführerisch. 

 

 

Das weiße Brautkleid ist eine Fortführung der Symbolik für Jungfräulichkeit und Reinheit. 

 

 

 

 

PROPORTIONEN – WIRKUNG – TRENDS

 

Kann man mit der Farbe Weiß Figur-Probleme kaschieren?

 

Achten Sie darauf, dass Sie reines, kaltes Weiß nicht zu großflächig tragen. Es passt nur wenigen Menschen und lässt den Teint fahl erscheinen. Es sei denn, Sie kommen braungebrannt vom Strand-Urlaub zurück. Elfenbein oder gebrochenes Weiß sind eine gute Alternative zu hartem Weiß. In Kombination mit anderen Farben sorgt Weiß aber immer für eine vitale, frische und positive Erscheinung

Betonen Sie gekonnt die positiven Seiten des Körpers und kaschieren Sie eventuelle Schwachstellen mit folgendem Trick: matte Farben treten optisch zurück – helle Farben treten optisch hervor.

 

 

Helle Farbflächen reflektieren das Licht, treten optisch hervor und wirken größer. Nutzen Sie diesen Vorteil, um ganze Körperzonen oder Körperpartien in den Vordergrund zu rücken. Lenken Sie die Blicke auf jene Stellen, die Sie zeigen möchten.

 

 

 

Dunkle, einfarbige, matte Materialien und Farbflächen verschlucken viel Licht. Dieser Effekt hilft, um zu kaschieren. Körperzonen, die weniger sichtbar sein sollen treten optisch in den Hintergrund. Dunkle Farbflächen können Sie prinzipiell dort einsetzen, wo Sie schlanker erscheinen möchten. 

Helle Farbflächen reflektieren das Licht, treten optisch hervor und wirken größer. Nutzen Sie diesen Vorteil, um ganze Körperzonen oder Körperpartien in den Vordergrund zu rücken. Mit hellen, glänzenden Stoffen schaffen Sie einen Gegenpart zu dunklen Materialien/Farbflächen. Die Blicke können somit auf jene Stellen gelenkt werden, die Sie gerne zeigen möchten. Sehr starken Kontrast und scharfe Konturen erzeugen Sie mit Weiß-Schwarz-Kombinationen. 

Ruhige Farben, vor allem Weiß, sind in dieser Herbst/Winter-Saison 2020 im Trend. Wichtig ist die Klarheit, die nicht nur im Styling zum Ausdruck kommen soll, sondern durch die Farbe Weiß selbst. Wobei viele Abstufungen, von Hart-Weiß bis hin zu hellen, eleganten Cremetönen kombiniert werden können. Hauptsache ist, dass der Look pur wirkt. Weiß von Kopf bis Fuß getragen erzeugt eine souveräne Ausstrahlung

 

 

RAUMGESTALTUNG – ADJEKTIVE – GERUCH 

 

Wie wirkt die Farbe Weiß in Raum und Architektur?

 

Wer mit dieser Farbe lebt, schätzt Konkretheit und Schlichtheit. Formen und Strukturen treten plastisch hervor. Weiße Gebäude wirken mächtig. Das Weiße Haus in Washington D.C. ist beispielsweise ein Symbol für männlich-aggressive Macht.

Welche Adjektive passen zu Weiß? Vollkommen, pur, makellos, unantastbar, unnahbar, elitär, kalt, starr, stark, hart, blendend, reflektierend, strahlend, brillant, leicht, schwerelos, ätherisch, substanzlos, formlos, transparent, ruhend. 

Wie könnte die Farbe Weiß duften? Weiß wird oft mit folgenden Gerüchen in Verbindung gebracht: Heublume, Hopfen, Ingwer, Salz, Melisse, Petitgrain, Rosengeranie, Rosenholz, Zitrone, Rose, oder frisch gewaschene Wäsche.

 

 

 

Die Farben, die Sie tragen, bestimmen Ihre Wirkung und Ihren Stil maßgeblich mit.

Nützen Sie die Kraft der Farben und buchen Sie eine individuelle Farbberatung, um Ihre Ich-Marke farbpsychologisch zu unterstützen.

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FOTOS

Titelbild: www.shutterstock.com

Portrait: Britta Noibinger

Bilder im Text: www.pixabay.com

LITERATUR

Eva Heller. Wie Farben wirken. Farbpsychologie – Farbsymbolik – kreative Farbgestaltung.

Rowohlt 2013.

 

 

 

WILLKOMMEN bei LOOK AT YOU!

Mein Name ist Isabella Jaburek-Nourry. Ich bin Farb-, Stil- und Imageberaterin und ich blogge regelmäßig über Mode, Stil, Image oder Farbthemen.

 

 

 

 

 

Die Quarantäne-Zeit war in einer Hinsicht wertvoll: nämlich, um nachzudenken, um eine Bilanz zu ziehen. Um mit einem neuen Blick in die Zukunft zu schauen, immer im Hinterkopf, dass uns nur gemeinsame Bemühungen aus dieser schwierigen Situation führen werden.

Meine eigene Kleidung hat sich dabei nicht geändert: blauer Cashmere-Pullover, blaue Hose und weiße Sneaker. Es ist eine Art Uniform, in der ich mich wohlfühle und davon habe ich unendliche Variationen in meinem Kleiderschrank.

Giorgio Armani – in ELLE 08/2020

 

 

Giorgio Armani ist einer meiner Lieblingsdesigner. Er hat viele Trends kommen und gehen sehen. Er selbst hat immer an die Essenz der Mode geglaubt. Hat immer auf Qualität gesetzt. Armanis Mode steht für Natürlichkeit und Befreiung der Frau. Der Schlüssel seines Erfolgs liegt darin, dass er nicht über Mode nachgedacht hat, sondern über Menschen und ihren Lebensstil

Ich denke, dass die Herbst/Winter-Mode auf den ersten Blick genau das widerspiegelt und eine klare Linie zeigt, Komfort und Langlebigkeit ausstrahlt. Dazu gibt es Parallelströmungen: richtige 80iger Jahre Stimmung, mit breiter Schulterbetonung, Neonfarben und Glitzer oder 70iger Vibes, die Lust auf richtigen Mustermix machen.

Komfort und Lässigkeit ist auch bei der Herrenmode ganz wichtig. Selbst der Trend der ‚Utility-Wear‘ – Jacken und Hosen sind beispielsweise mit übergroßen Taschen ausgestattet – hält sich schon mehrere Saisonen. Hauptsache praktisch und bequem lautet die Devise, wobei weiche Qualitäten mit hohem Strechanteil bei Hosen, Jacken und Hemden an oberster Stelle stehen.

 

Auszüge aus den Herbst/Winter-Modetrends und Gedanken zur Nachhaltigkeit:

 

 

KOMFORT & LÄSSIGKEIT

 

Aufregende Zeiten liegen hinter uns und vor uns. Die Herbstware hängt bereits in den Geschäften oder lässt zum Teil noch auf sich warten, aber die Einkaufslust will nicht so richtig aufkommen. Kein Wunder. Wir müssen Masken tragen und sind verunsichert, wie es weiter geht.

Arbeiten im Homeoffice war vorher unbeliebt bis langweilig. Jetzt erledigen viele Menschen ihre Arbeit von zu Hause aus. Digitale Kommunikations-Tools ermöglichen Meetings vor dem Bildschirm, Geschäftsreisen wurden eingestellt. Wie hat sich das auf unser Verhalten in Punkto Kleidung ausgewirkt? Der Kleiderschrank wird nach bequemen Stücken durchforstet, die gut aussehen und eventuell auch vor dem Bildschirm punkten.

Komfort wird in der Mode ganz großgeschrieben. Das muss aber nicht immer der bunte Jogging-Anzug sein. Es können Lieblingsstücke und unkomplizierte Blazer, Röcke und Hosen wiederbelebt werden – das wäre noch dazu nachhaltig. Es genügt einen Farbakzent zu setzen. Fertig ist das Home-Office-Outfit. 

Bei der Herrenbekleidung gibt es Casual-Aspekte mit feinem Strick. Sie können unter dem Sakko einen feinen (Cashmere-)Sweater tragen. Hoddies oder Sweatshirts in fröhlichen Akzentfarben mit einem klassischen Sakko oder Doppelreiher zu kombinieren, wirkt lässig und komfortabel.

 

 

HOSENROCK, MASKE & PULLUNDER

 

Es gibt zwei It-Peaces in dieser Saison: erstens die bunte Maske – schön, wenn sie auch mit dem Outfit harmoniert und zweitens den Hosenrock. Wer Röcke nicht so liebt, wird diesen Winter voll auf seine Rechnung kommen. Der Hosenrock, kam Ende des 19. Jhdt. zum Radfahren, Reiten und Wandern auf. Ursprünglich war der Schnitt so konzipiert, dass Frauen eine praktische Alternative zu langen Hosen hatten. Bis zum ersten Weltkrieg galten Hosenröcke höchstens am Strand als angemessen!

Der Hosenrock kann gemeinsam mit Langschaftstiefeln, Schluppen-Bluse und Pullunder – ebenfalls ein It-Peace der Saison – getragen werden. Der Pullunder ist der unerwartete Fashion-Trend in diesem Herbst. Strick ist ohnehin in vielen Varianten angesagt, aber die ärmellosen Pullover-Varianten geben heuer im Stricksegment eindeutig den Ton an.

 

 

 

 

OUTDOOR-MÄNTEL & JACKEN

 

Die Schnitt- und Stilauswahl bei Outdoor-Jacken und Mänteln ist unendlich. Das Materialangebot ist ein Mix aus flauschigen Stoffen, Steppmaterialien, klassischem Flanell oder leichter Daune. Fest steht, dass der Trend um das kuschelige Material weiter geht. Curly -Oberflächen sind meist mit glatten Materialien gemischt.

Der Blazer-Mantel mit klarer Linie und schlichter Silhouette bleibt unverändert und begleitet uns ohnehin schon viele Saisonen. Der klassische Schnitt erhielt dennoch ein Update: entweder durch überlange Schnitte bis zu den Köcheln – angepasst an die längeren Röcke und Kleider -, kastigere Formen – die 80er-Jahre lassen grüßen – oder durch überschnittene Schultern für den Oversize-Look.

Outdoor-Mäntel und Jacken gibt es diese Saison in knalligen Farben, edlen soften Erdtönen, mit Animal-Print oder unifarben. Selbst der klassische Blazer-Mantel ist in vielen Farbnuancen erhältlich.

TIPP: Ein klassischer Mantel verleiht jedem Outfit einen Hauch Eleganz, egal was man darunter trägt. Es genügt die Schuhe zu tauschen, um einen anderen Look zu erzeugen.

Bei fast allen Herren-Kollektionen war ein ganz bestimmtes Material sehr oft zu sehen: das Lammfell. Sportliche Kurzmäntel mit großem Lammfell-Kragen, Westen mit Lammfell, Vintage-Jacken oder Accessoires aus diesem Material sind im Trend. Es darf flauschig sein. Echtes Fell oder Kunstfell? Wichtig ist die weiche Optik.

 

 

 

 

LEDER

 

Das Material Leder ist der wichtigste Trend der Saison. Leder-Basics trägt man am besten in schlichten gedeckten Farben, in Schwarz, Dunkelgrün, Cognac-Tönen, Braun oder Cremeweiß. Egal ob Echt-Leder oder Fake-Leder es muss nicht immer sportlich und grob aussehen. Das Material kann auch fein, glatt und elegant wirken.

TIPP: Lederteile kommen gut zur Wirkung, wenn sie simpel kombiniert werden. Mit einem edlen Kaschmir- oder Wollpullover, einer Seiden-/Baumwoll-Bluse oder einem lässigen Top mit Pullunder, kann der Charakter des Materials schön akzentuiert werden. Bekleidung in dem wunderschönen Material – zum Beispiel eine Bluse im Leder-Look oder eine Leder-Hose – ist eine Investition wert.

Für die Herren war der All-over-Look in Leder bei allen Modeschauen vertreten. Ich denke mir, dass fast jeder Gentleman eine klassische Lederjacke besitzt. Doch diese Saison kann Leder von Kopf bis Fuß getragen werden. Das geht entweder mit einem Anzug aus Leder oder einem Leder-Oberteil mit -Hose, so wie es Jil Sander vorzeigte. Das Lederhemd ist in fast allen Herrenkollektionen heuer das Trend-Stück schlechthin.

 

 

 

 

WEIß zu WEIß

 

Ruhige Farben und Effekte kommen diese Saison vor allem in Weißnuancen gut zur Geltung. Wichtig ist die Klarheit, die nicht nur im Styling zum Ausdruck kommen soll, sondern durch die Farbe Weiß selbst. Wobei hier von viele Abstufungen, von Hart-Weiß bis hin zu hellen, eleganten Cremetönen, die Rede ist. Hauptsache ist, dass der Look ruhig, klar und erhaben wirkt. Weiss von Kopf bis Fuß getragen, zeigt, dass man den Trend und dessen Aussage verstanden hat.

Wir erleben im Moment eine schwierige und chaotische Zeit. Es fühlt sich wie ein riesiger Reinigungsprozess an, dessen Ende nicht absehbar ist. Nach einer Überhitzung kommt meist eine Abkühlung. Es erinnert mich an die Zeit nach dem aggressiven Sex-Appeal der 1970er- und 1980er-Jahre. Tiefgreifende Veränderungen verunsichern und daher reagiert die Mode im Moment mit Zurückhaltung – eben alles Ton-in-Ton zu tragen.   

 

 

 

 

 

 

KAROMUSTER & BRAUNTÖNE

 

Karomuster begleiten uns schon seit mehreren Saisonen. Ich selbst trage kein Karo, entdecke aber immer wieder interessante Outfits. Ein ansprechendes Beispiel aus der Herbst/Winterkollektion von der Wiener Designerin Michel Mayer mit asymmetrischen Komponenten und femininer Note (siehe Instagram-Bild).

Die sogenannten 70iger Vibes machen eben Lust auf Muster, verschiedenste Brauntöne, Cord oder Denim. Hahnentrittmuster, ganz klassisch in Schwarz-Weiß, kann diese Saison von Kopf bis Fuß getragen werden.  Patchwork ist wieder im Trend. Verschiedenste Materialien, Farben und Muster werden bunt gemixt. Doch der richtige 70iger Jahre Look entsteht, wenn man einen klassischen Karo-Anzug in Braunnuancen mit einer hochgeschlossenen Print-Bluse oder Rolli trägt.

Für die Herren: Das Karomuster ist nach wie vor das wichtigste Muster der Saison. Glencheck, Fensterkaro, Vichy oder Tartan sind allesamt Karo-Variationen, die bei den Herren-Kollektionen in allen Produktgruppen vertreten sind. Farbige Checks oder Hahnentritt werden neu kombiniert. Modische Karoteile werden mit Denim gemixt. Das zeigt einen Hauch von Tradition und Klassik. Das sogenannte ‚Over Shirt‘ aus robustem Material – gekochte Wolle im Karo-Look – wird mit einem Rolli darunter als Jacken-Ersatz getragen.  

 

 

 

 

 

NACHHALTIGKEIT

 

Zuletzt noch ein Wort zum Thema Nachhaltigkeit. Auch heuer gab es trotz Krise wieder den großen Laufsteg im Fashion-Zelt vor dem Wiener MuseumsQuartier. Zwar in gekürzter Fassung, aber mit vielen Highlights für Fashionistas.

Erlesene Vintage-Mode aus den Shops von Humana spielte dabei wieder eine große Rolle. Promis, Models und Szene-KünstlerInnen zeigten auf dem Laufsteg italienische Film-Inspirationen vom Feinsten. Am letzten Tag der MQ VIENNA FASHION WEEK 2020 konnte sich das Publikum nämlich auf eine großartige Show von Mario Soldo, der seit zehn Jahren die Closing Show der MQ Fashion Week organisiert, freuen.

Der italienische Kult-Regisseur Federico Fellini wäre heuer 100 Jahre alt geworden.  Soldo ist seit frühester Kindheit ein Fan von Fellini und zum Jubiläum präsentierte Mother Agency in Kooperation mit HUMANA Austria die große „Fellini Show“. Es war eine extravagante Zusammenstellung der Humana-Second-Hand-Ware für Inspirationen von Fellini Klassikern, wie etwa „La Dolce Vita“, „Amarcord“, oder „Casanova.

Kleidung die im Kreislauf bleibt, ist bei Humana der Grundgedanke. Die Bekleidungsindustrie verursacht 10% der globalen CO2-Emsissionen. Die Modeindustrie ist außerdem der zweitgrößte Wasserverbraucher. Die Verwendungsdauer unserer Kleidung ist in den vergangenen 15 Jahren um 36% gesunken. Es tat gut zu sehen, dass Kleidung auch diesen Weg gehen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 Farb- Schnitt- Stil-Coaching nach Ihren Anforderungen?

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen Ihren ganz persönlichen LOOK zu kreieren.

Schreiben Sie mir für welchen Bereich Sie eine Beratung benötigen.

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Titelbild: www.shutterstock.com

Portrait: Britta Noibinger

 

 

 

 

 

WILLKOMMEN bei LOOK AT YOU!

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STIL-Coaching – step by step lautet die Devise.

 

 

 

 

‚STILVOLLER AUFTRITT‘ – Farbe – Stil – Proportionen = Ihr LOOK 

ist ein Starter-Package, in dem Sie Ihr

neues Business-Image kreieren.

Was ist der Nutzen eines Stil-Coachings?

 

 

 

 ZIEL & NUTZEN eines Stil-Coachings

 

 

Das LOOK AT YOU-Stilcoaching basiert auf individuellem Wirkungswunsch für Ihren Business-Auftritt und die Ausarbeitung Ihres Stil-Typs.

Für ein harmonisches Image ist das Wissen um die eigenen Proportionen, Ihren Farb- und Stil-Typ unumgänglich. Mit den richtigen Farben setzen Sie bewusste Akzente. Sie unterstreichen damit Ihre Persönlichkeit und entdecken mit Ihrer individuellen Farbpalette neue Kombinationen. Welche Stilrichtung ist für Sie ideal? Für den passenden Stil mache ich Sie mit Ihrem individuellen Signature-Look und der optischen Wirkung der einzelnen Stilrichtungen vertraut.

 

 

 

 

Das LOOK AT YOU-Stilcoaching basiert auf individuellem Wirkungswunsch für Ihren Business-Auftritt und die Ausarbeitung Ihres Stil-Typs.

 

 

 

 

Beim Erstgespräch werden Ihre Wünsche und Ziele definiert. Anschließend werden das Konzept und eine schriftliche Zusammenfassung  übermittelt.

 

 

 

 KUNDENWUNSCH – KONZEPTENTWICKLUNG

 

 

 

 

 

Wenn ich ein Stil- und Image-Konzept entwerfe, ist mir der Zugang zu Ihrer Persönlichkeit und zu Ihrer Business-Welt sehr wichtig.

 

 

 

 

In erster Linie möchte ich verstehen, welche Zielgruppe sie ansprechen wollen, in welchem Umfeld und Ambiente Sie sich bewegen und welchen Wirkungswunsch sie anstreben. Das LOOK AT YOU-Konzept basiert auf Ihrem Wirkungswunsch.

Ich entwickle Ihre Stilrichtung durch themenbezogene Beratung (Stilrichtung / Farbpsychologie / ‚Wording-Methode‘). Sie bekommen eine ganzheitliche Stilberatung und können danach Ihre bestehende Garderobe aufbauen und mit Accessoires neue Akzente setzen.

 

 

 

  Stilcoaching – EIN BEISPIEL

 

 

 

Die Kundin führt ein Beratungsunternehmen für Raum-Design und Einrichtungskonzepte. Sie berät neben Privatpersonen, Unternehmen für Hotellerie, Wellness und Gastronomie oder entwirft Office- und Storekonzepte. Sie bewegt sich somit in sehr unterschiedlichen Business-Welten und speziellen Zielgruppen. Ihr Konzept habe ich darauf abgestimmt. Es ist variabel, klar und wirkungsvoll.

 

 

 

Stilcoaching – Step One

 

 

 

Beim ersten Termin wird im Zuge des Gespräches das Konzept entwickelt. Anschließend steigen wir sofort in das Thema FARBE mit einer Farbberatung ein. Da die Kundin bereits eine Farbberatung gemacht hat, wird das Thema Farbe und deren Wirkung vertieft. In diesem Fall konnte das Resultat der lang zurückliegenden Beratung, erstens bestätigt und zweitens erweitert werden.

 

Auszug aus der Zusammenfassung

In der Beratung haben Sie mir Ihren Werdegang und Ihre Berührungspunkte mit der Modewelt näher erklärt. Anhand der ‚Bilder‘ die hieraus entstanden sind, konnte ich heute für Ihren Firmenauftritt ein komplett neues Image kreieren.

Für das neue Image, in einer kreativen Welt mit unterschiedlichen Kunden / Zielgruppen, ist es wichtig, dass für Ihr Image / Ihre persönliche Marke ein Wiedererkennungswert geschaffen wird …

Mein Vorschlag ist daher, eine komplett variable Kombinatorik, bestehend aus zwei bis drei Grundelementen. Hauptthema ist das Kleid, immer in Kombination mit einem Mantel. Dazu werden Accessoires aus verschiedenen Stilrichtungen und differierender Farbwelten kombiniert. Das heißt, dass das Grundoutfit im Prinzip gleich bleibt, aber in Farbe und Schnitt variiert. Passende Accessoires aus verschiedenen Stilrichtungen verändern das Bild.

Ihre Vorteile – Ihr Nutzen:

  • es entstehen immer neue ‚Bilder‘
  • das Konzept ist einfach und kann je nach Farbauswahl beliebig gestaltet werden
  • Sie sind komplett trendunabhängig
  • es ist ‚Ihr Signatur-Look‚ an dem Sie Kunden wiedererkennen
  • Ihre Farbpalette unterstützt Sie dabei
  • je nach Kunde und Ambiente können Sie Ihre Accessoires aus verschiedenen Stilrichtungen auswählen
  • Sie haben die Möglichkeit verschiedene Stilrichtungen anzudeuten, obwohl der Grundschnitt der Kleider fast gleich ist
  • Sie wirken immer korrekt gekleidet
  • Sie wirken kompetent – Kunden werden nicht durch übertriebenes Styling (grelle Farben, Muster) abgelenkt
  • Ihre feminine Note wird unterstrichen.

 

 

 

Ihr Business-Image entsteht durch themenbezogene Beratung, wobei alle Faktoren, die für Ihren persönlichen Business-Auftritt von Bedeutung sind, herangezogen werden.

 

 

Stilcoaching – Step Two

 

 

 

Beim zweiten Termin sprechen wir über das Thema KörperproportionenSchnittformen und suchen passende Kleider- und Mantelschnitte aus. Für ein perfektes Styling ist das Wissen um die eigenen Proportionen unumgänglich, da man nur so Pluspunkte betonen und Schwachstellen ausgleichen kann.

Anhand von Beispielen erkläre ich ihr die optischen Grundregeln der Kombinatorik und zeige mithilfe der neuen Farbpalette, Farbkombinationen die ihre Persönlichkeit ideal unterstreichen.

 

Auszug aus der Zusammenfassung

‚Wärmere‘, nahbare Ausstrahlung erlangen Sie auch durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien – z.B. Strukturstoffe, Kaschmire, Viskose, matte Seide, Strick, Rauleder, Jersey.

 

 

 

 

 

Stilcoaching – Step Three

 

 

 

Beim dritten Termin sprechen wir über das Thema ‚Die Macht der Accessoires‘. Welche Accessoires runden Ihren neuen Business-Look ab? Welche Taschenform benötigt sie? Welche Ohrringe sind ideal und welche Schuhform geben dem Outfit den letzten Schliff?

 

Auszug aus der Zusammenfassung

Ihre Brille hat an der Seite einen rotbraunen Farbakzent. Lassen Sie sich dadurch im Moment nicht beunruhigen. Brillen sind oft eine teure Angelegenheit. Beim nächsten Brillenkauf können Sie jedoch Ihre Farbpalette berücksichtigen. Die Brillenfassung ist absolut typgerecht und passt sehr gut!

 

Nach jedem Beratungstermin erhielt die Kundin eine schriftliche Zusammenfassung (inklusive Literaturliste) von Ihrem Stil-Coaching. Der persönliche Farbpass konnte durch den Logg-in zur LOOK AT YOU-Farbpalette auf Pinterest erweitert werden.

 

 

 

WÜNSCHEN AUCH SIE SICH EINEN SOUVERÄNEN BUSINESS-AUFTRITT?

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Ich freue mich darauf, gemeinsam Ihren ganz persönlichen LOOK zu kreieren. Schreiben Sie mir für welchen Bereich Sie die Beratung benötigen: Business oder Privat.

Optimale Farben und Schnitte – Stil-Coaching und Konzeptentwicklung nach Ihren Anforderungen!

style@nulllookatyou.at

Isabella Jaburek-Nourry

 

Fotos:

Isabella Jaburek-Nourry

Portrait: Britta Noibinger

 

 

 

 

KLEIDUNG SPRICHT noch bevor SIE sprechen!

 

 

 

Sie dürfen nicht vergessen, dass Kleidung ein elementarer Bestandteil des ersten Eindrucks ist. Mittels Kleidung sprechen Sie wahrscheinlich viel mehr Menschen auf subtilste Weise an, noch bevor Sie mit Worten sprechen. Ihre Kleidung transportiert nonverbal Informationen über Ihre Kompetenzen, Ihr Engagement und Ihre Persönlichkeit.

Bei der Auswahl Ihres Business-Outfits sollten Sie immer Ihr eigenes Image im Kopf behalten und sich schon vorab überlegen, wie Sie auf Ihr Gegenüber wirken wollen. Schließlich zählt der erste Eindruck.

 

 

 

 

 

 

7 Tipps für Ihren stilsicheren Businessauftritt

 

 

Zwei bis drei gut geschnittene Anzüge gehören zur Grundausstattung einer gepflegten Herrengarderobe. Der Anzug ist immer noch die eleganteste Kleidung für den Herren, sofern Passform, Schnitt, Material und Farbe stimmig sind. Er sorgt für professionelles Aussehen, verleiht dem Träger Seriosität und Selbstbewusstsein.

TIPP: Kalkulieren Sie das maximale Budget für Ihre Businessanzüge!  

 

 

 

Die richtige  ÄRMEL- und SAKKOLÄNGE für den perfekten Look

  1. Die Ärmellängen des Sakkos enden im Idealfall an den Handgelenken, 1,5 – 2 cm vor der Daumenwurzel, damit die Hemdmanschette darunter hervorschauen kann. Sind die Ärmel zu lang oder zu kurz können diese fachgerecht (in der Regel wird von oben, an der Schulter gekürzt) von einer Schneiderei geändert werden.
  2. Die Sakkolänge sollte nicht zu kurz und nicht zu lang sein. Sie muss allerdings mindestens Ihr Gesäß bedecken. Prüfen Sie im Spiegel, ob das Sakko zu lang ist. Können Sie bei hängenden Armen den Saum nicht fassen, ist das Sakko zu lang.

 

 

 

Was passt NICHT?

Ausgebeulte Sakko- und Hosentaschen!

Die dicke Geldbörse oder der große Schlüsselbund gehören nicht in die Sakko- oder Hosentasche.

 

 

 

Der Sitz der SCHULTERPARTIE

  • Der Sitz der Schulterpartie ist enorm wichtig.
  • Die Schulterpartie sollte weder zu schmal noch zu breit ausfallen. Im Idealfall schließt die Schulternaht bündig am Oberarm ab. Wenn das Sakko zu klein ist, entstehen Zugfalten am Oberarm oder der Kragen steht ab.

TIPP: Der unterste Knopf beim Sakko bleibt geöffnet, hingegen Zweireiher bleiben in jeder Situation geschlossen.

 

 

 

Der Sitz der BRUSTPARTIE

  • Die Brustpartie muss perfekt sitzen.
  • Das Revers sollte glatt über die Brust fallen. Der Schließknopf lässt sich leicht schließen. Das Revers darf nicht abstehen und das Sakko wirft im Idealfall keine Falten.

 

 

 

Was passt NICHT?

Ein aufgestellter Sakkokragen!

 

 

 

Der richtige SCHNITT der HOSE

  1. Der Schnitt der Hose sollte für Ihre Figur geeignet sein. Sie darf weder spannen, noch rutschen. Falls die Hose aufgrund des Bauchumfangs rutscht, helfen Hosenträger. Wenn Sie kein Fan von Hosenträgern sind, können Sie diese unter einer Weste verbergen. Für schlankere Figuren eignet sich natürlich ein Gürtel für den perfekten Halt.

 

 

 

Die LÄNGE der HOSE 

  1. Was gibt es bei der Hosenlänge zu beachten? Bei weit geschnittenen Modellen endet die Länge am Schuhabsatz. Bei Slim-Fit-Modellen schließt die Länge genau auf dem Schuh ab und wirft eine kleine Falte nach vorne. Modisch schmal geschnittene Hosen sind in der Regel etwas kürzer gehalten. Wenn es der Anlass und die Temperaturen erlauben, dürfen Sie auch mal die Strümpfe weglassen.

 

 

 

Was passt NICHT?

Eine zu lange Hose, eine zu kurze Hose!

Eine unpassende Hosenlänge verändert optisch Ihre Beinlänge und somit auch Ihre Proportionen.

 

 

 

Die SCHUHE machen das Outfit

  • Wählen Sie die passenden Schuhe zum Anzug. Stilrichtung, Qualität, Verarbeitung und Farbe sind wichtige Kriterien.
  • Die richtigen Schuhe machen das Outfit. Sie sind das wichtigste Accessoire zum Anzug. Tragen Sie gepflegte dunkle oder schwarze Schuhe. So können Sie sicher sein, dass Sie auch bei Abendterminen die richtigen Schuhe tragen.  Die Hose sollte auf der Mitte des Spanns enden, sie müssen geputzt und auf die Anzugfarbe abgestimmt sein.

 

 

 

Was passt NICHT?

Schuhe und Gürtel in unterschiedlichen Farben und Stil.

 

 

 

ACCESSOIRES für den Gentleman: TASCHE, STECKTUCH und KRAWATTE

  • Achten Sie auf die richtige Tasche zum Anzug.
  • Lassen Sie den Rucksack zu Hause. Er wird nicht mit dem Anzug getragen. Investieren Sie in eine gute Business- oder Laptop-Tasche und verwenden Sie den Rucksack lieber am Wochenende zum Wandern.
  • Soll es etwas eleganter sein, empfehle ich ein Einstecktuch in Kontrastfarbe zur Krawatte. Die Kunst der Kombination kann man lernen.

 

TIPP: Verwenden Sie Krawatte und Einstecktuch nicht ausschließlich im selben Farbton. Bei einem identischen Set erübrigt sich zwar die Überlegung der farblichen Abstimmung, aber Sie haben auch einen Nachteil: sie lenken die Aufmerksamkeit auf die Linie zwischen Brusttasche und Krawatte – und somit weg von Ihrem Gesicht. Eine gemusterte Krawatte mit einem Einstecktuch im Grundton der Krawatte wählen oder ein Einstecktuch im Farbton der Musterung der Krawatte aussuchen. So zeigen Sie Stilgefühl.

 

Ihr Look – Ihre optische Visitenkarte!

 

 

Ich plane Ihre Shopping-Tour oder Ihr individuelles Business-Imagekonzept.

Kontaktieren Sie mich unter style@nulllookatyou.at oder telefonisch unter 0699 1 888 6669

für Ihr persönliches Erstgespräch.

 

Mag. Isabella Jaburek-Nourry / Ihr Image- & Styleguide

 

 

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‚7 Gründe für eine Farb-, Stil- & Imageberatung‘

‚Bewusst wirken – Wie zuverlässig ist der erste Eindruck wirklich?‘

 

 

 

Literatur: Der Gentleman. Das Standardwerk der klassischen Herrenmode. Bernhard Roetzel 2016.

Fotos / Titelbild und im Text: www.shutterstock.com / OPOLJA /Pic#1233510796     Autorin/Mag. Isabella Jaburek-Nourry: Foto von Britta Neubinger

 

 

 

Leinen ist und bleibt der klassische Sommerstoff schlechthin. Mit seinem angenehmen Griff und der besonders hohen Luftdurchlässigkeit, die die Haut bei hohen Sommertemperaturen atmen lässt, ist es das ideale Material bei großer Hitze. Leinen kann bis zu 35 % Feuchtigkeit aufnehmen. Dadurch entsteht ein kühlender Effekt, da die Leinen-Fasern die Feuchtigkeit rasch wieder an die Umgebung abgeben. Leinen hat aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften einen sicheren Platz in der Sommer- und Freizeitgarderobe eingenommen. Leinenfans lieben den edlen ‚Knitter-Look‘ und schätzen das Material mit hohen Tragekomfort.

 

Je höher der Leinenanteil, desto knitteranfälliger ist das Kleidungsstück.

 

 

Auf das Mischverhältnis kommt es an. Je höher der Leinenanteil, desto fester und knitterfreudiger ist das Kleidungsstück. Das ungebleichte Rohleinen ist an der beige-braunen Naturfarbe erkennbar. Halbleinen-Stoffe haben zumindest einen 40%-Anteil an Leinen und sind meist mit Baumwolle gemischt.

Gefärbtes Leinen wird zuerst gebleicht und anschließend eingefärbt. Das Färben ist im Garn oder am Gewebe möglich. Leinenkleidung ist für die bunte Sommergarderobe in allen Farbschattierungen erhältlich. Sie wollen Ihre Sommerfarbpalette entdecken? Informationen zu einer individuellen Farbberatung finden Sie hier > Info – Farbberatung.

 

 

 

 Leinenfasern sind dicht, antistatisch, staub- und schmutzabweisend.

Leinen wird daher von Allergikern sehr geschätzt.

 

 

 

Die VOR- und NACHTEILE von Leinen

 

VORTEILE

hoher Tragekomfort

reißfest, robust und kühlend

atmungsaktiv

flusenfrei und fast antistatisch

schmutzabweisend

kann bis zu 35% Luftfeuchtigkeit aufnehmen

strapazierfähig und langlebig

gegen hohe Temperaturen beim Waschen und Bügeln relativ unempfindlich

ist stark und muss nicht nachgestärkt werden

hervorragend für Allergiker

 

 

NACHTEILE

geringe Scheuerfestigkeit

knitteranfällig

ungeeignet für korrekte Business-Kleidung

trockene Hitze schädigt das Gewebe

für den Wäschetrockner ist es nicht geeignet

Bleichen ist problematisch

extrem unelastisch

 

 

 

 

Die richtige PFLEGE von Leinen

 

Achten Sie auf die Waschtemperatur: Gefärbtes Leinen sollte nicht heißer als mit 60°und Mischgewebe (Baumwolle/Leinen usw.) nicht heißer als mit 40° gewaschen werden.

Reduzieren Sie die Schleudergänge und benutzen Sie einen Schonwaschgang. Obwohl Leinen kochfest ist, kann es bei Maschinenwäsche mit hoher Temperatur seine Form verlieren. Wer auf richtige und schonende Pflege achtet, wird lang Freude an seiner Leinenkleidung haben.

Leinen ist scheuerempfindlich und sollte daher möglichst alleine gewaschen werden. Verzichten Sie auf intensives Schrubben bei der Handwäsche. Drücken Sie die Kleidung durch und hängen Sie sie tropfnass auf. Das hat gleichzeitig einen glättenden Effekt.

Beim Bügeln: Leinen verträgt zwar hohe Temperaturen, allerdings nicht im trockenen Zustand. Beim Bügeln benötigt Leinen daher viel Feuchtigkeit. Sprühen Sie das Kleidungsstück vorher reichlich mit Wasser ein. Glanzstellen können Sie durch linksseitiges Bügeln vermeiden.

Bleichen und Färben Sie Leinen nicht. Das Material reagiert sehr empfindlich auf Bleiche bzw. Chemikalien. Die Fasern werden dünn und brüchig.

 

 

 

 

 

Was passt zum SOMMER-LEINEN-LOOK?

 

Der ‚Sommer-Leinen-Look‘ ist unkompliziert und bequem. Bei hohen Temperaturen muss Kleidung locker fallen. Leinen-Blusen, -Hosen oder Leinen-Kleider sind weit geschnitten und umspielen den Körper. Bewegungsfreiheit ist dabei sehr wichtig. Strohhut, Wedges, Espadrilles, Korbtaschen und Ledersandalen

sind die idealen Accessoires für den Sommer-Look. Abgerundet wird der Look bei den Damen durch den passenden Ethno- und Modeschmuck, Messing-, Gold- oder Silberschmuck.

Shorts aus einer Baumwoll-Leinenmischung mit lockerem Schnitt in Kombination mit Leinen-Hemden sind die idealen Begleiter für modebewusste Männer im Sommer. Hier passen auch Strohhut und (Leder)-Sandalen.

 

 

 

 

 

 

 

 Leinen-Sommer-Looks shoppen – hier finden sie einige Einkauf-Tipps

 

Rosso 35 – edle Leinenkleider aus Italien / Robert Friedmann – edle Blusen und Kleider / 0039 Italy – Tops, Blusen und Kleider aus Italy

Majestic Filature – ist bekannt für geniale Materialmischungen / WHYC aus Milano – hat bequeme Sommerlooks

Paul Vienna – Casual Hemden für den modebewussten Herrn

Lucky de Luca – Hemden die happy machen

 

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Wünsche Ihnen einen schönen Sommer!

 

Mag. Isabella Jaburek-Nourry – Ihr Image- & Styleguide

 

 

Fotos: 

Titelbild und Text: ©Isabella Jaburek-Nourry  

Portrait: Mag. Isabella Jaburek-Nourry von ©Britta Neubinger

Modeschmuck: Natalia Aggiato / www.pixabay.com

Strohhut: Webandi / www.pixabay.com

 

 

Breite Hüften, schmale Taille, üppiges Dekolleté?

Gratuliere! Sie haben die sogenannte ‚Sanduhr-Figur‚ alla  Sophia Loren.

 

Frauen mit großer Oberweite benötigen Oberteile mit optimalem Halt. Breitere Träger, Modelle mit Unterbrustband, vorgeformte Cups, Neckholder und Bustiers eignen sich hervorragend. Feste, formgebende Materialien sind perfekt für Sie.

Für Ihre sexy Hüften – die übrigens ein echter Hingucker sind – passen breiter geschnittene Unterteile hervorragend. Achten Sie darauf, dass eine optische Ausgewogenheit, passend zu Ihren Proportionen, geschaffen wird.

Jede Frau ist einzigartig und auf Ihre Art und Weise schön!

Stylen Sie Ihre weibliche Silhouette mit klassischen, schlichten und formenden Schnitten, in ansprechenden Uni-Farben oder einer dezenten Musterung.

 

 Viel Spaß am Strand oder Pool wünscht Ihnen Isabella Jaburek-Nourry ♥

 

Nicht die passende Beschreibung Ihrer Figur? Lesen Sie hier weiter über die runde Figur  die gerade Figur

 

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Portrait: Mag. Isabella Jaburek-Nourry von ©Britta Neubinger

 

 

 

 

Schmale Hüften, gerade Taille, androgyne Statur?

Voilà, Sie haben die sogenannte ‚H-Figur‘ alla  Tilda Swinton

und damit zwei Möglichkeiten sich stilistisch zu orientieren –

maskulin, sportlich oder weiblich, kurvenreich.

 

Mit dieser Figur können Sie selbst entscheiden, welche Richtung Sie einschlagen und wie sie sich inszenieren wollen. Da sie wenig Rundungen an Bauch, Busen und Hüfte aufweisen, können sie mit raffinierten Schnitten Kurven zaubern und wirken dadurch femininer. Ein asymmetrischer Ausschnitt und schräge Drapierungen lassen die statueske H-Figur-Frau zur weiblichen Göttin mutieren.

Einteiler mit Cut-outs eignen sich perfekt, um einer knabenhaften Statur femininere Rundungen zu verleihen. Versuchen Sie mit tiefer sitzenden Bikini-Höschen und Bindegürtel mehr Hüfte zu zaubern. Ihr Oberteil zeigt detailreiche, aber nicht zu mädchenhafte Verzierungen, Drapierungen oder Falten. Addieren Sie Volumen am Dekolleté durch verspieltere Details. Kontrastreiche Farb-Kombinationen unterstützen den Look.

Ein weiteres Kennzeichen dieser Figur sind Ihre langen schlanken Beine, um die Sie jeder beneidet. Sportliche Einteiler betonen den maskulinen Touch. Sie wirken dadurch dynamisch, geradlinig und vorwärtsstrebend.

Was passt für Sie noch? Gemusterte Bikinis, gepolsterte Oberteile oder Zickzack-Streifen.

 

Wenn Sie von gerader Statur sind, aber über breite, sportliche Schultern mit einer kleinen Oberweite verfügen, dann lesen Sie einfach weiter.  

 

 

Breite Schultern, kleine Oberweite, gerade Taille und schmale Hüften?

Dynamisch – Sie haben die sogenannte ‚Y-Figur‘ wie  Charlène von Monaco

 

 

Frauen mit der sogenannten ‚Y-Figur‘ haben breite Schultern, einen breiten Brustkorb, aber eine kleine Oberweite. Der Körperschwerpunkt liegt eindeutig auf dem Oberkörper. Sie haben schlanken Beinen und einen kleinen Po und deshalb wirkt Ihr Unterkörper zierlicher. Um Ihre Körperform optisch auszugleichen greifen Sie am besten zu folgenden Schnitten:

Neckholder-Modelle, Modelle mit mehreren dünnen Trägern oder Träger in breiter Ausführung. Die Träger dienen dazu, die Schulterpartie optisch zu unterbrechen und dadurch wirken sie schmäler.

Mit Monokinis können Sie eine kurvigere Taille zaubern und asymmetrische Modelle in sportlicher oder extravaganter Version sehen an Ihnen bezaubernd aus.

Die Hüfte ist die Region, wo Sie Ihren optischen Schwerpunkt setzen. Die Schulterpartie wird unterbrochen und die Hüfte betont. So schaffen Sie den Ausgleich, damit Ihre Hüfte breiter wirkt. Am besten stehen Ihnen knappe Bikinihöschen, die an der Seite gebunden werden. Eine optische Hüftverbreiterung gelingt auch gut mit Spangen oder anderen Verzierungen. Mit Mustern, mit schönen Farben oder raffinierten Applikationen schaffen Sie optische Balance.

 

 

Viel Spaß am Strand  oder Pool wünscht Ihnen Isabella Jaburek-Nourry ♦

 

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Portrait: Mag. Isabella Jaburek-Nourry von ©Britta Neubinger

 

 

 

Breite Hüften, füllige Mitte, üppige Oberweite?

Wundercurves – Sie haben die sogenannte ‚O-Figur‘ alla  Model Emme  – eine Frau mit echten Kurven –

auf dem Instagram-Bild ist sie mit Kolleginnen im gelben Einteiler zu sehen.    

 

Frauen mit der sogenannten ‚O-Figur‘ haben einen rundlichen Körperbau. Meist mit viel Oberweite, etwas mehr Bauch, aber eher schlanken Beinen. Um Problemzonen zu kaschieren, ist der klassische Badeanzug mit raffinierten Drapierungen optimal. Die meisten Einteiler – besonders für Übergrößen – haben Shaping-Effekt und eignen sich hervorragend, um Rundungen stylisch zu ‚verpacken‘.

Modelle mit tiefem Dekolleté sind von Vorteil, denn da sollten die Blicke hingezogen werden. Sogar funkelnde Details oder extravagante Musterungen in diesem Bereich sorgen für optischen Ausgleich. Raffungen oder Shaping-Nähte sind für diesen Figur-Typ besonders günstig. Sogar im Bustier-Badeanzug mit streckenden Plissees machen Sie gute Figur.

Es geht nicht nur darum Ihre Körpermitte in Form zu bringen, sondern auch Ihrer Oberweite mit gut sitzenden Soft-Cups Halt zu geben.

Was passt für Sie nicht? Zu knappe Höschen, die unter dem Bauch enden, zu kurze Oberteile oder Betonungen um die Körpermitte.

Zeigen Sie Stil mit schönem Modeschmuck und außergewöhnlichen Accessoires. Mit tollen Farben oder extravaganten Musterungen können Sie ebenfalls punkten.

 

 

 Viel Spaß am Pool oder Strand wünscht Ihnen Isabella Jaburek-Nourry ♣

 

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Mein Name ist Isabella Jaburek-Nourry. Ich bin Farb-, Stil- und Imageberaterin und ich blogge regelmäßig über Mode, Stil, Image oder Farbthemen.

 

 

Nach einem langen, trüben und kalten Winter gibt es nichts Besseres als den Frühling. Die Vögel zwitschern, die Tage werden länger und die Sonne lässt sich immer häufiger blicken. Viele von uns zieht es geradezu ins Freie.

Das Problem ist: Die Temperaturen schwanken während dieser Übergangszeit oft zwischen 8 und 22 Grad. Das bedeutet, wir wissen nicht mehr so recht, wie wir uns kleiden sollen. Wer bereits jetzt zu leichter Sommerkleidung greift, riskiert morgens zu frieren. Wer sich zu dick einpackt, wird mit Sicherheit über den Nachmittag hinweg fürchterlich schwitzen. Um einen Mittelweg zu finden, hier ein paar Tipps, wie wir uns trotz großer Temperaturunterschiede im Frühjahr stilvoll kleiden können.

 

 

 

Welche Jacke ist im Frühling am besten geeignet?

 

Nachdem wir monatelang einen dicken Mantel getragen haben, können wir es nun kaum erwarten, zu den Mid-Season-Jacken überzugehen. Die Jacken-Trends für den Frühling 2020, finden Sie hier. Wer keine geeignete Übergangsjacke besitzt, kann stattdessen auch zu einer etwas dickeren Strickjacke greifen.

 

 

 

 

 

 

In Schale werfen oder Schalen abwerfen?

 

Am besten beides! Doch angesichts der Temperaturschwankungen ist die altbewährte Zwiebeltechnik die beste Art, wie wir uns im Frühling kleiden können! Einfach ein T-Shirt mit einer übergroßen Strickweste kombinieren, einen Trenchcoat und einen großen Schal dazu und fertig ist der Zwiebellook!

In diesem Outfit wird einem in der Regel nicht so schnell kalt. Bei höheren Temperaturen wird Schicht um Schicht abgelegt. Ganz praktisch sind dann leichte Outdoor-Jacken, die zusammengelegt in der Tasche nicht so viel Platz einnehmen.  

Wer dennoch eher zu den Verfrorenen gehört, kann problemlos einen Winterpullover zu einem Kleid oder einem Rock tragen. In Kombination mit einer Übergangsjacke ist das die praktische Alternative.

 

 

 

Welche Hose ist die Richtige?

 

Auch wenn die Sonnenstrahlen immer mehr an Kraft gewinnen, wäre es ein Fehler, jetzt schon Kleider und Röcke ohne Strümpfe zu tragen. Wer sich nicht unterkühlen möchte, sollte auch auf kurze Hosen noch verzichten. Aus diesem Grund tragen wir im Frühling am besten Boyfriend-Jeans oder Culotte-Hosen.

Die meisten Modelle reichen bis kurz über die Knöchel, was trotz langer Hose für eine kleine Abkühlung sorgt. Sie lassen sich perfekt zu Sneakers, Chucks, flachen Loafern oder Schnürschuhen kombinieren. Culotte-Hosen haben außerdem den Vorteil, dass sie weit geschnitten sind. Wenn es um die Mittagszeit warm wird, sind diese Hosen die deutlich luftigere Variante als eng anliegende Slim-Jeans.

 

 

 

 

 

 

Frühlingskleider mit floralen Mustern!

 

Der Frühling ist die Zeit, in der man es wagen sollte, helle oder pastellige Farben zu verwenden! Puderrosa, Hellgelb, Himmelblau, diese Farbtöne lassen uns nach der dunklen Jahreszeit strahlen. Wer lieber kräftige Farben bevorzugt, kann zu Gelb oder Rot greifen. Diese Trendfarben schreien geradezu nach warmen Temperaturen und Feel-Good-Stimmung.

Natürlich sind florale Muster im Frühjahr am beliebtesten. Doch Vorsicht, die Kunst des Mix ’n Match besteht unter anderem darin, Oberteile mit Blumenmuster nur mit einfarbigen Hosen sowie gemusterte Röcke mit Oberteilen ohne Muster zu kombinieren. Wenn Sie bereits ein Muster-Profi sind, können Sie verschiedene Muster miteinander kombinieren. Das funktioniert gut, wenn Sie Muster mit der selben Farbfamilie wählen. Zum Beispiel: ein rosa Blütenmuster mit grünen Blättern, kombiniert mit einem graphischen Muster mit rosa Untergrund und grünem Gitterkaro-Karo. Durch die Farbwiederholung innerhalb der Muster entsteht ein harmonisches Zusammenspiel.  

 

 

 

 

 

 

Die trendigen Modeaccessoires des Frühlings

 

Als erstes sollten Sie Ihre Sonnenbrille nicht vergessen. Sie sind das unverzichtbare Zubehör für Frühling-Sommer. Lieben Sie Hüte? Dann aufsetzen und Sonne genießen. Machen Sie Platz für Ihre Sommerschuhe im Schuhregal: für weiße Sneakers, Mokassins, Ballerinas oder Derbys. Zu den Stiefeln heißt es: Einpacken, wir sehen uns im Winter wieder!
Welche Handtasche Sie wählen, hängt eher vom Anlass als von der Jahreszeit ab. Aber vielleicht ist jetzt die erste Gelegenheit, einen schönen, trendigen Korb zu tragen?

 

 

 

Starten Sie gut in die Saison mit neuen Trends und fröhlichen Farben!

Isabella Jaburek-Nourry

 

 

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Portrait:

Britta Noibinger

Titelbild:

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Fotos im Text:

Pullover: Isabella Jaburek-Nourry

Sommerkleid:

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Jeans mit Blumen:

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Mein Name ist Isabella Jaburek-Nourry. Ich bin Farb-, Stil- und Imageberaterin und ich blogge regelmäßig über Mode, Stil, Image oder Farbthemen.

 

 

Wie wirkt Kleidung vor der Kamera?

Ich bin mir sicher, dass der Inhalt Ihres Webinars top ist und dass Sie gut vorbereitet sind, doch wie steht es um Ihre Frisur, Bart, Krawatte, Brille, Schmuck? In diesem Blog-Eintrag geht es um Kleidung, Farben, Muster und Make-Up vor der Kamera. Was müssen Sie beachten, um beim Webinar gut zu wirken?

 

 

BOTSCHAFT & STIMMUNG

 

Wie wir uns in unserer Kleidung fühlen und wie sie bei anderen ankommt ist wichtig, denn sie wirkt nicht nur nach außen, sondern auch auf unser Innenleben. Fühlen wir uns sicher und gut, strahlen wir das auch aus. Kleidung hilft dabei, das zu kommunizieren. Kleiden wir uns für das Webinar vorteilhaft, transportieren wir automatisch den inneren Zustand nach außen.

Dazu könnte man vielleicht auch Charisma sagen: Diese Person strahlt, fühlt sich gut und gibt eine positive Energie weiter. Mode spiegelt und reguliert unsere Stimmung. Sie sendet eine Botschaft und mit unserer Kleiderwahl können wir unsere eigene Ausstrahlung und unsere Wirkung bewusst steuern. Für Webinare habe ich Tipps & Tricks zusammengetragen, um positiven Eindruck zu hinterlassen.

 

 

 

STIL & DRESSCODE

 

Sie kennen Ihren Stil und haben im Office einen Dresscode? Vor der Kamera ist es genauso. Kleiden Sie sich so, als ob Sie ins Büro, zum Meeting oder zum Kunden gehen würden. Wichtig ist, dass Sie das Outfit komplett tragen und sich nicht nur auf Ihren Oberkörper konzentrieren. Mir würden hier lustige Geschichten dazu einfallen … oben perfekt mit Sakko und Krawatte und unten nur die Boxer-Short … nein, bitte nicht.

Kleiden Sie sich so, als ob Sie jetzt jeden Moment einen Termin außer Haus wahrnehmen würden. Unterschätzen Sie nicht den psychologischen Effekt des kompletten Looks. An dieser Stelle sei auch gesagt, dass eine Bluse professioneller wirkt als ein T-Shirt oder ein Blazer besser zur Geltung kommt als ein Polo-Shirt. Mit Blazer oder Sakko sind Sie korrekter gekleidet und erzeugen Büro-Atmosphäre. Wählen Sie Oberteile mit Kragen. Das ist stilmäßig ansprechender.

 

 

 

FARBEN – KAMERA & LICHT

 

Die Kamera verstärkt Kontraste. Intensive Farben wirken gut, denn der Bildschirm verschluckt Farben. Helle Farben sind auch einwandfrei, wenn der Hintergrund dunkel ist. Schwarz wirkt, je nachdem wie das Licht ist, konturlos. Vor einem weißen Hintergrund kann der Schwarz-Weiß-Kontrast sehr hart sein. Und Rot-Grün-Kontraste sind zu viel für das Auge.

Tragen Sie Farben, die Ihren (Farb-)Typ frisch aussehen lässt und Farben die Ihre natürliche Pigmentierung unterstützen. Wiederholen Sie zum Beispiel Ihre Augenfarbe.

Matte Stoffe sind perfekt, um vor der Kamera eine angenehme Optik zu erzielen. Vermeiden Sie ein komplett weißes Oberteil oder Hemd. Die Helligkeitssensoren der Kamera können dadurch durcheinandergeraten bzw. die automatische Beleuchtungseinstellung könnte übersteuern. Ihr Gesicht wird durch das weiße Oberteil/Hemd überstrahlt.

Mit blauer und grüner Kleidung müssen Sie dann aufpassen, wenn Sie im Studio vor einem Blue- oder Green-Screen stehen. Diese Videohintergründe dienen zum Einblenden verschiedener virtueller Hintergründe. Das trifft zwar nicht im Homeoffice zu, aber im Studio. Fragen Sie vor dem Dreh einfach nach.

Gedeckte Farben oder Pastellfarben sind immer ideal. Denken Sie an die psychologische Wirkung der Farben.  Einfarbige Oberteile sind die richtige Wahl. Nehmen Sie Ihren Farbpass zur Hilfe – den erhalten Sie nach einer Farbberatung – und wählen Sie eine der kräftige Farben, die je nach Farbtyp unterschiedlich nuanciert sind, aus.

Die Kamera nimmt Farben, Materialien und Muster anders wahr als das menschliche Auge. Achte Sie daher auch auf die Farben der Wände/Hintergründe. Tragen Sie hellere Farben, um die Szene ein wenig zu beleben und verwenden Sie keine Farben, die der Wandfarbe ähneln oder damit im Kontrast stehen.

 

 

 

MUSTER – BLUMEN, KARO, PAISLEY?

 

Beim Muster fragen Sie sich vorab, welche Wirkung es hat. Ein Blumenmuster wirkt romantisch. Ein grafisches Muster ist geordnet und eventuell streng. Die Musterung sollte keinesfalls zu klein und fein sein. Vermeiden Sie Karos, Streifen, Pepita und Fischgrat. Diese Muster erwirken einen Moiré-Effekt – ein Flimmern des Bildes.

Strukturiertes Material ist für die Kamera ideal. Vermeiden Sie Logos, außer Sponsoren verlangen das. Große und auffällige Muster sind deshalb nicht günstig, da sie die Blicke von Ihrem Gesicht ablenken. Muster erzeugen Unruhe und wirken sich nicht positiv auf das Gesamtbild aus.

Achten Sie auf die Stoffqualität und vermeiden Sie Flecken auf der Kleidung. Ein Blick in den Spiegel vor dem Video-Meeting, ob es Flecken oder Bügelfalten gibt, ist ratsam. Bügelfalten sind leider doppelt sichtbar und springen vor der Kamera förmlich ins Auge.

 

 

 

KRAWATTEN – SCHALS & TÜCHER

 

Für die Herren ist ein dunkelblauer Anzug zum Beispiel ein gutes Outfit. Wählen Sie ein helles oder hellblaues Hemd dazu. Das entschärft die Kontraste und lenkt den Blick des Betrachters auf Ihr Gesicht. Normalerweise ist Glanz vor der Kamera nicht empfehlenswert, aber ein bisschen Schimmer bei der Krawatte, aufgrund des Materials, wird nicht stören. Verwenden Sie keine Krawattennadel.

Vermeiden Sie wilde, unruhige Muster oder schrille Farben bei der Auswahl der Krawatte. Wählen Sie mit Sorgfalt und achten Sie darauf, dass der Knoten perfekt sitzt und der obere Knopf vom Hemd geschlossen ist. Da man nur den Oberkörper sieht, ist ein perfekter Knoten, der ganz nahe beim Gesicht ist, ein Muss. Schließlich soll man sich auf Ihre Worte konzentrieren und jede Ablenkung vermeiden.

Der Knoten wird entsprechend an die Körpergröße und die Gesichtsform angepasst. Für ein schlankeres Gesicht bedeutet das, dass der Knoten ebenfalls entsprechend schlank ausfällt. Korpulentere Herren oder Personen mit gröberen Gesichtszügen tragen eine dementsprechend breitere Krawatte mit passendem Knoten.

Bezüglich Schals und Tücher: Ich empfehle vor der Kamera keine Tücher oder dicke Schals zu tagen. Das drückt den Oberkörper und verschließt den Blick auf die Halspartie. Bedenken Sie, dass Sie zugedeckt und nicht offen wirken. Zu viel Volumen um die Halspartie ist beim freien Sprechen hinderlich.

 

 

 

MAKE-UP – FRISUR & BART

 

Tipps für die Damen:

Das Make-Up sollte natürlich aussehen. Da die Kamera aber Farben schluckt, muss das Make-Up deshalb kräftiger aufgetragen werden. Decken Sie Augenringe ab und vermeiden Sie Glanz im Gesicht. Glänzende Stellen werden über den Bildschirm als hellere Flächen dargestellt. Ideal dafür eignet sich ein Puderpapier oder transparentes Puder. Der Puder wird am besten mit dem Pinsel aufgetupft. Nase, Stirnpartie, Kinn werden daher mit Transparentpuder abgetupft, um unschönen Glanz zu vermeiden.

Betonen Sie Ihre Augenbrauen, denn sie geben dem Gesicht einen schönen Rahmen. Ein Highlighter in den Augenwinkeln sorgt für einen wachen, offenen Blick und Concealer hilft unschöne Schatten unter den Augen wegzuzaubern. Lidschatten und Eyeliner sind für ein ausdrucksstarkes Augenmake-Up unerlässlich. Tuschen Sie Ihre Wimpern etwas kräftiger. Das öffnet den Blick.

Die Lippenstiftfarbe sollte nicht dunkler sein, aber dafür intensiver. Blasse und schmale Lippen wirken freundlicher, wenn sie mit ein bisschen mehr Farbe als sonst betont werden. Einen Hauch mehr Fülle können sie mit einem Lippen-Konturstift, der entlang der äußeren Lippenkontur aufgetragen wird, erzeugen. Gut pigmentierte Lippen brauchen nicht mehr Farbe als sonst. Lassen Sie sich beraten, ob es neue Trendfarben gibt, die gut zu Ihrer Lippenpigmentierung passen.   

Fixieren Sie Ihre Frisur. Stecken Sie lange Haare auf und achten Sie darauf, dass sie rutschendes Haar in Position bringen. Nichts lenkt mehr vom Text, Inhalt und Dialog ab, als andauernd Haare zurechtrücken. Volumen kommt vor der Kamera sehr gut und je größer und dominanter Ihre Gesichtszüge sind, desto fülliger kann die Frisur sein.

 

Tipps für die Herren:

Es geht nichts über einen perfekt gepflegten Bart und gepflegten Haarschnitt. Wer Frisur und Bart regelmäßig pflegt sieht auch gut vor der Kamera aus. Achten Sie auf die Kontur des Bartes und auf eine gleichmäßige Länge. Das nimmt Zeit in Anspruch, aber es zahlt sich aus. Bart-Shampoo, Bart-Öl, Bart-Kamm und -Bürste sind dabei die wichtigsten Utensilien.

Wie bereits erwähnt, ist all zu viel Glanz vor der Kamera nicht ideal und daher ist ein sparsamer Umgang mit Haargel sinnvoll.  Ist der Haarschnitt perfekt, sind nur wenige Handgriffe vor dem Auftritt notwendig, um gepflegt auszusehen. Weitere Tipps bezüglich Herren- und Trendfrisuren finden Sie in diesem Artikel.

 

 

 

SCHMUCK & BRILLE

 

Der Schmuck sollte Ihrem Stil entsprechen. Ein Zuviel an schmückenden Teilen lässt Sie überladen aussehen. Konzentrieren Sie sich hingegen auf ein schönes Schmuckstück. Sei es eine Kette, eine Brosche, eine Uhr, Armband oder Ohrschmuck. Weniger ist mehr vor der Kamera.

Nichts lenkt mehr ab, als üppiges Dekor. Wichtig ist, dass der Schmuck keine Geräusche erzeugt. Vermeiden Sie zu viel Glanz und halten Sie Ihre Kleidung möglichst schlicht, so dass der Schmuck oder die modische Brille gut zur Geltung kommen. 

 

 

 

KOMMUNIKATION & TECHNIK

 

Bezüglich Technik & Kommunikation möchte ich Ihnen einen Blog-Artikel der Kommunikationsberaterin Sylvia Petz empfehlen. In Ihrem Artikel Online-Meetings gut meistern hat Sie alle wichtigen Punkte bezüglich technische Voraussetzungen, Stimme, Sprache, Kommunikation, Moderation und Sicherheitsbedenken zusammengefasst.

Es ist ein sehr guter Leitfaden, damit Sie ein stimmiges Bild erzeugen können.

Punkten Sie inhaltlich, technisch und optisch!

 

 

Viel Erfolg und gutes Gelingen für Ihren nächsten WEBINAR-Auftritt oder Ihre Video-Konferenz wünscht Ihnen

Isabella Jaburek-Nourry

 

 

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Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

 

 

Portrait:

Britta Noibinger

Titelbild:

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