LOOK AT YOU Blog

 

 

 

WILLKOMMEN bei LOOK AT YOU!

Mein Name ist Isabella Jaburek-Nourry. Ich bin Farb-, Stil- und Imageberaterin und ich blogge regelmäßig über Mode, Stil, Image oder Farbthemen.

 

 

HANDWERK – NACHHALTIGKEIT & TRENDs

Ich arbeite seit mehr als 20 Jahren in der Modebranche und habe einen gravierenden Unterschied bezüglich Trends bemerkt: Ich vermisse richtige Mega-Trends. Mode ist eben nicht mehr revolutionär. Vielmehr heißt es, dass schon alles dagewesen ist und es keine eindeutigen Mega-Trends mehr gibt. Eines ist sicher, dass es in der Modebranche etwas ‚ruhiger‘ geworden ist und sich vieles wiederholt.

Selbst der Gucci-Hype ist schon wieder abgeflacht. Zur Erinnerung: Alessandro Michele hat im Jahr 2015 als Kreativ-Direktor dem Traditionsunternehmen einen unbeschreiblichen Hype beschert. Er bekam zahlreiche Auszeichnungen, wurde zuerst für seine wagemutigen Kreationen – 1970er Schnitte, tollkühne Farbkombinationen, exzentrische Muster u.v.m. – belächelt und anschließend für seine Leistungen international geehrt. 2015 erhielt er sogar den Preis ‚Internationaler Modedesigner des Jahres‘.

Die Modebranche ist trotz allem ein Barometer für Veränderungen, ein Seismograph für Gefühle und gesellschaftliche Schwingungen. Folgende Tendenzen sind zu vernehmen: Das Handwerk rückt immer mehr in den Fokus und das Bedürfnis nach Nachhaltigkeit und Wertigkeit ist da. Kunden überlegen was in ihrer Garderobe hängt und was sie zukaufen wollen. Eine gewisse Übersättigung ist zu verspüren und die Themen Klimaschutz und Öko-Bilanz sind endgültig in dieser Branche angekommen.

Es ist vielleicht ruhiger geworden, aber Gott sei Dank nicht langweilig. Ich habe mich umgesehen und doch spannende Tendenzen gefunden: kühne Neonfarben, neue Transparent- oder Leder-Looks, fantastische Prints, um nur einige Beispiele zu nennen.

 

 

Welche FARBEN stehen im VORDERGRUND?

 

 

 

 

 

GELBE – ORANGE – ROT & ROSA

 

Gelb ist rein modetechnisch kein einfacher Fall, nicht jeder kann Gelb tragen. Senfgelb, Zitronengelb, Pastellgelb oder Sonnenblumengelb sind vertreten. Wer meint, dass einem die Farbe nicht steht, kann sich bei einer Farbberatung überzeugen. Jeder Farbtyp hat passende Gelbnuancen in seinem Farbpass.

Nuancen in Gelb, Orange und Rot wirken anziehend und kommunikativ. Sie sind sehr positiv und in Kombination mit Naturtönen ergeben sie einen angenehmen Look, der im Alltag gut funktioniert. Warme Farben und Ethno-Designs in Naturfarben stehen heuer neben vielen blauen Schattierungen. Rot und Rosa in Kombination ergeben ein geniales Paar. Dieses Farb-Duo wirkt cool und sophisticated und war bei vielen Fashion-Shows zu sehen.

 

 

 

 

 

 

BLAU – WÄSSRIG oder KRÄFTIG

 

Verschiedene Blau-Nuancen sind vertreten und kühlen uns optisch an heißen Tagen. Blau – diese klassische Farbe – wird nicht nur in Marine gezeigt, sondern entweder in ganz luftigen, wässrigen oder sehr kräftigen Abschattierungen. Die Kombination Classik-Blue und Weiß ist ein kräftigeres Statement, das Sie – sofern typgerecht – setzen können.

 

 

 

 

 

 

HELLE FARBEN – PRINTS & POPUP-COLORS

 

Helle Farben und Pop-Up-Colors, aber auch ganz entspannte monochrome Looks sieht man diese Saison. Neoncolors und Sorbet-Farben sind ebenso vertreten. Es wird sehr bunt und es gibt zahlreiche Nuancen für jeden Geschmack und Farbtyp. Wer sich nicht über den kompletten Neon-Look traut, greift zu farbkräftigen Accessoires.

 

Sie kennen Ihren Farbtyp nicht? Lassen Sie sich beraten und buchen Sie jetzt eine Farbberatung.

Tauchen Sie in die Welt der Farben ein – es ist ein Erlebnis!

 

 

 

 

 

 

BRAUN – CAMEL – NOUGAT & COFFEE

 

Viele haben sie vermisst: die ‚knusprigen‘ Brauntöne. Verbrannte Erde, Nougat, Kaffee und Caramel sind im Sommer kombiniert mit Weiß eigentlich ein Klassiker, aber heuer werden sie ganz besonders hervorgehoben. In Zeiten des Klimawandels besinnt man sich wieder auf Naturtöne. Braun und Rosa-Kombinationen finde ich ganz besonders edel.

 

 

 

 

 

WAS GIBT ES NOCH ZU ENTDECKEN?

 

OVERSIZE-LOOK – UTILITY WEAR & bequeme BLAZER

 

OVERSIZE-LOOKS sind allgemein nicht mehr wegzudenken. Im CASUAL-Bereich zeigen sich die Outfits noch funktioneller, leichter und nützlicher. ‚Utility-Wear‘ ist ein Trend, der bereits mehrere Saisonen überdauert. Hosen mit großen Taschen, der Fischerhut oder ein Extra-Beutel am Gürtel des Mantels. Immer häufiger sehen wir auf den Laufstegen oder in den Shops Referenzen an Arbeiterkleidung von Handwerkern oder Uniformen des Militärs. Nützlichkeit also, die unsere Lieblingsstücke ausmachen soll. 

Noch ein Highlight gibt es: der BLAZER ist wieder zurück. Generell ist er ungefüttert, bequem zu tragen und nur in leichten Qualitäten aufgemacht.

 

MIDI-LÄNGE

 

MIDI ist die ’neue‘ Länge bei Kleidern und Röcken. Ich persönlich finde diese Länge genial. Midi-Röcke werden mit schlichten Oberteilen kombiniert. Es gibt viele Style-Möglichkeiten für diese Länge. Sie wird entweder mit flachen Sandalen, Sneakers, Booties oder High Heels kombiniert.  Midi-Röcke wirken besonders feminin in fließenden Materialien.

 

KLEIDER & MUSTER

 

KLEIDER zeigen sich duftig und transparent. Leichte Materialien mit hohem Tragekomfort sind wichtig. Bevorzugtes Trend-Material ist Organza. Je voluminöser der Stoff verarbeitet wird, desto effektvoller fällt er. Großflächige Muster werden allover, sprich vom Scheitel bis zur Sohle getragen. Blumen– und Dschungelmotive sind heuer besonders beliebt.

 

ETHNO – SAFARI – SEVENTIE-TOUCH

  BATIK & PLISSEE

 

Sie können zwischen ETHNO-Einflüssen, SAFARI-Anklängen oder Outfits mit SEVENTIE-Tendenzen wählen. Modern interpretierte BATIK-Muster aus den 70iger Jahren sind wieder da und mit schwingenden PLISSEE-RÖCKE setzen Sie ein Mode-Statement.

 

 

 

 

 LAGENLOOK & LEDER

 

Zu den lockeren Schnittführungen gesellt sich logischerweise ein bequemer LAGENLOOK.  Alles locker sehen lautet die Devise.

Leder, das luxuriöse Material, mixt sich in sommertauglichen Farben unter die aktuellen Trends. Wer jetzt noch nicht investiert hat, kann das diese Saison nachholen. 

 

BERMUDA & BLAZER-KOMBI

 

Bermudas werden heuer nur mit passendem Blazer kombiniert – zumindest wurden sie so auf den Laufstegen präsentiert. Bermudas haben das altbackene Urlaubsimage abgelegt und werden diese Saison in eleganten Stoffen mit passendem Oversize-Blazer getragen. Edel wirkt das Duett in gedeckten Erdtönen wie Beige und Rostbraun, in Grau oder klassisch Schwarz und Weiß. In Pastellfarben bekommt die Kombi hingegen einen weicheren und sehr femininen Touch.  

 

 

 

Je nach Typ und Geschmack besteht die Möglichkeit sich gekonnt durch Kleidung auszudrücken.

 

 

Es gibt nicht nur den einen großen Trend. Vielmehr existieren mehrere Modeströmungen nebeneinander. Manche Trends überleben nur eine Saison, andere wiederum verstärken sich und überdauern zwei bis drei Saisonen. Je nach Typ und Geschmack besteht die Möglichkeit sich gekonnt durch Kleidung auszudrücken. Vieles ist erlaubt, aber dadurch steigt auch die Verunsicherung. Um es mit den Worten der österreichischen Designerin Lena Hoschek auszudrücken:

 

Wenn man Stil hat, kann man viele Modeströmungen mitmachen, wird aber erkennbar bleiben.

 

 

Bleiben Sie Ihrem Stil treu und fügen Sie passende, trendige Teile oder Accessoires Ihrem gewohnten Stil hinzu.

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Stilberatungskonzepte werden für Sie individuell gestaltet.

 

Viel Spaß mit den neuen Trends wünscht Ihnen Isabella Jaburek-Nourry

 

 

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Foto-Credit:

Portait: Isabella Jaburek-Nourry/Britta Neubinger

Titelbild: www.shutterstock.com / Ekaterina Jurkova

Bilder im Text:

www.instagram.com

 

 

Gabriela Urabl hat vor sieben Jahren das Label Dirndlherz® gegründet und ist bekannt für ihren extravaganten Dirndl-Stil. Individuelle Beratung und Betreuung stehen bei ihr an oberster Stelle. Ich habe sie an ihrem Arbeitsplatz in der Josefstadt besucht und lauter freche, farbenfrohe, wunderschön verarbeitete Dirndl , aber auch sehr elegante Modelle entdeckt. Ein Interview.

 Du nähst Dirndl, die sehr poppig sind. Was bewegt dich dazu, traditionelle Kleidung zu verändern?

Ich wollte das Dirndl ‚entstauben‘, traditioneller Kleidung etwas mehr Schwung verleihen. Ich bin ein schriller Typ, tanze gerne aus der Reihe und möchte den Trachtenmarkt  mit extravaganten, hochwertig produzierten Modellen aufwirbeln.

 Wo beziehst Du deine Stoffe?

Mittlerweile habe ich verschiedene Händler aus aller Welt. Ich kaufe Stoffe in Holland, Japan und auch in Amerika. Ich bin stets auf der Suche nach ausgefallenen Materialien, denn ich liebe  starke Farben und auffällige Prints.

Gibt es den richtigen Dirndl-Typ oder steht das jeder Frau?

Den optimalen ‚Dirndl-Frauentyp‘ gibt es nicht. Es ist das perfekte Kleidungsstück für jede Frauenfigur.  „Würde jede Frau ein Dirndl tragen, gäbe es keine Hässlichkeit mehr“ – mit diesen Worten lobte sogar die  britische Designerin Vivienne Westwood das Dirndl in höchsten Tönen und outete sich als Trachtenfan.

Wusstest du, dass es Wiener Alltags- und Festtagstracht gab?

Ja, das ist interessant, es gab Wiener Tracht. Die Grinzinger, Sieveringer und Döblinger Alltags- und Festtagstrachten sind mir bekannt.

Trägst du selber immer Dirndl oder hast du auch andere Kleidungsstücke im Kasten?

Bei Veranstaltungen trage ich natürlich Dirndl, also meine Kreationen. Sonst trage ich gerne ausgeflippte Kleidung, liebe Mustermix und stöbere gerne auf Flohmärkten. Ich brauche bei meiner Arbeit Bewegungsfreiheit und gleichzeitig auch ein bisschen was Verrücktes.

In unserer digitalisierten Welt verschwindet zunehmend der Bezug zu handgemachter Kleidung. Wie geht es dir damit?

Schlecht, denn jeder möchte individuell sein und im Endeffekt sind alle Leute gleich angezogen. Für persönliche Gestaltung bzw. Styling wird wenig bis gar kein Geld ausgegeben, dabei ist Kleidung doch Kommunikation und individueller Ausdruck! Ich persönlich würde mir mehr modemutige Menschen und mehr Achtsamkeit auf unsere ‚zweite Haut‘ wünschen.

Was packst du ein, wenn du auf Reisen gehst?

Total gemütliche Kleidung, da dominiert ganz stark der Wohlfühlfaktor. Wenn ich frei habe möchte ich nur lesen, essen und schlafen. Wenn mich niemand sieht bin ich gerne im Jogginganzug. Das ist sozusagen das Kontrastprogramm zu meiner schrillen Designertätigkeit.

Danke für das Gespräch an Gabriela Urabl / www.dirndlherz.at

Foto: ©Dominik Trat / Model: Rebecca Rapp / Location: Möbeldepot Wien / Dirndlherz® / Modell: „Flowerpatchwork“ / MakeUp & Hair: Nadja Hluchovsky

(aus der Serie „HANDS and HEART“ 2)

Isabella Jaburek-Nourry Photo by Britta Neubinger 2016 

„Schließe deine Augen, denn jetzt kommt ein sehr starkes Licht, wenn ich die Abdeckung vom Scheinwerfer nehme“, sagte die Fotografin zu mir. „Dieses Licht lässt allerdings fast alle  Fältchen und Linien verschwinden“.

Möchte ich wirklich makellos sein – ohne Mimikfalten, ohne Lebensspuren? Diese Frage ist mir sofort durch den Kopf geschossen.

Makellose Perfektion wird uns andauernd vorgezeigt. Bilder von Frauen mit perfekter Haut, umwerfender Schönheit, tollen Frisuren und außergewöhnlichem Make-up. Täglich lassen wir uns täuschen und hinters Licht führen.

Wir wissen, dass ein großes Team damit beschäftigt ist, um Abbildungen von Models und Filmstars zu retuschieren. Es ist eine Welt des Scheins, eine Welt der makellosen Superfrauen, die  nie einen Bad Hair Day haben oder abgesplitterten Nagellack zeigen.

Wir bekommen eine retuschierte Illusion vorgesetzt und wenden sie meist unreflektiert auf uns selbst an.

Die Folge: Wir sind unzufrieden mit uns, unserem Aussehen und unserem Körper.

Wie können wir diesem Teufelskreis entkommen?

Indem wir uns bewusst machen, dass Medien und Werbung perfekte Menschen vorzeigen, die in Wirklichkeit nicht existieren. Für mich gibt es nichts Langweiligeres als retuschierte Makellosigkeit, daher habe ich auch die Fotografin nach dem Portrait-Shooting gebeten, meine Bilder nur geringfügig zu bearbeiten. 

In meinen Image-Beratungen bin ich stets auf der Suche nach dem Wesen jeder Frau und jedes Mannes – mit dem Ziel, die Persönlichkeit herauszuarbeiten und positiv zu unterstreichen.

Dazu gibt es – zusätzlich zum theoretischen Fundament aus der Attraktivitätsforschung – zahlreiche Tipps und Tricks aus der Praxis und oft sind es nur Kleinigkeiten, die es zu beachten gibt, um sich wohl und attraktiv zu fühlen.

Schönheit ist vergänglich, wie wir wissen, Charme, Humor und Persönlichkeit bleiben aber ein Leben lang!

Ich wünsche Euch eine schöne Woche.

Liebe Grüße Isabella Jaburek-Nourry

Foto Britta Noibinger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Gutschein

WEIHNACHTEN steht vor der Tür und somit auch die Zeit des Schenkens.

Schenken ist eine schöne Geste. Durch ein Geschenk will man Freude bereiten, Wertschätzung ausdrücken oder wichtige Beziehungen festigen. Schenken ist zwischenmenschliche Kommunikation, zeigt Verbundenheit und Anteilnahme.

Die Suche nach dem optimalen Geschenk gestaltet sich nicht immer einfach. Bei dieser Suche möchte ich Sie gerne unterstützen:

LOOK AT YOU Gutscheine sind liebevoll verpackt, inkl. Kuvert/Geschenkbox, ab einem Wert von € 100,- erhältlich und beispielsweise für eine

Privat-Shopping-Tour, individuelle Farbberatung, Garderobencheck oder Imageberatung einlösbar.

Ein LOOK AT YOU Gutschein sollte eine Herzensangelegenheit sein, denn am schönsten sind Geschenke die wirklich Freude bereiten.

Wenn dann noch ein geheimer Wunsch erfüllt wird, ohne dass man es dem anderen gegenüber geäußert hat, macht das Schenken doppelt Freude.

In diesem Sinne wünsche ich eine schöne Adventzeit.

Isabella Jaburek-Nourry

Für eine Gutschein-Bestellung E-Mail an style@nulllookatyou.at senden oder 0699 1888 6669 anrufen, ich helfe Ihnen gerne weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KaschmirWenn der Herbst die Blätter färbt, die Nebelschwaden aufsteigen, die Welt grau in grau erscheint, dann ist Kaschmir-Zeit. Das Material fasziniert mich immer wieder aufs Neue, denn Kaschmir besteht aus den feinsten Haaren, die die Natur hervorbringt. Das Naturprodukt ist seidig, federleicht, geruchsabweisend, feuchtigkeitsregulierend und wärmend. Nicht umsonst wird Kaschmir als das ‚Gold der Nomaden‘ bezeichnet.

Die wertvolle Wolle wird ausschließlich von der Kaschmir-Ziege gewonnen. Um den rauen Lebensbedingungen zu trotzen, sind die Ziegen mit einem einzigartigen Fell ausgestattet: Im Sommer schützt es die Tiere vor der Sonne und Staub, im frostigen Winter hat die wärmende Kaschmir-Haarschicht – sie liegt ganz nahe an der Haut – eine isolierende Wirkung.

Die Kaschmir-Gewinnung findet nur einmal im Jahr während des Fellwechsels im Übergang von Winter auf Frühling statt. Die Ziegen werden nicht geschoren, sondern lediglich ausgekämmt. Anschließend wird das Haar nach Farbe und Qualität sortiert, sowie von Schmutz und Fett gereinigt. Im nächsten Arbeitsgang wird die Unterwolle vom gröberen Deckhaar entfernt, sowie von Schuppen und Pflanzenresten befreit. Die gewonnenen Fäden sind ca. 3 bis 9 cm lang und werden anschließend zu Garn versponnen.

Als Personal Shopper bin ich immer wieder auf der Suche nach speziellen Geschäften. In diesem Fall hielt ich Ausschau nach Kaschmirprodukten und habe das Geschäft von Ezio Foradori im 3. Bezirk in Wien entdeckt.

In der Lounge kann man in gemütlicher Atmosphäre einkaufen, ja sogar richtig versinken in der Kaschmirwelt  und von den Weiten der Mongolei träumen. Ezio Foradori steht für hochwertige Kaschmir-Erzeugnisse zu sensationellen Preisen und Nachhaltigkeit. Das Gute daran ist, dass mit dem Erwerb der mongolischen Strickware, die traditionelle Lebensweise der Nomaden unterstützt wird. Ich bin jetzt schon ein großer Fan!                              

Danke für das Gespräch an Matthias Gebauer CEO / www.ezioforadori.com / Foto: zur Verfügung gestellt von Matthias Gebauer

 Personal Shopping – inklusive Beratung bei LOOK AT YOU – Shopping als Erlebnis!

Vereinbaren Sie einen Termin E-Mail: style@nulllookatyou.at / Tel.: 0699/1888 666 9  

Ich freue mich auf Sie!

Isabella Jaburek-Nourry

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

maennermode-im-wandel

Männermode im Rokoko und Barock war berüscht, bunt und schwülstig. Seit dem frühen 19. Jahrhundert zeigt sie sich nüchtern und zurückhaltend. Konservatismus bei der Kleidung als Zeichen des Gentlemans. Nur langsam veränderte sich die Welt der Herrenmode und wurde ein bisschen fröhlicher und freier.

Auch bei der Damenmode hat dies eine Weile gedauert. Coco Chanel war es, die die weibliche Kleidung revolutionierte. Das wissen viele. Sie hat die Frauen vom Korsett befreit und erstmals bequeme Kleidung und Hosen für sie entworfen. Was viele nicht wissen, war ihre Vorliebe für Männermode. Immer wieder griff sie in den Kleiderschrank ihrer Liebhaber und ließ sich von deren Hemden, Jacken und Hosen inspirieren.

Ich stöbere gerne in Herrenmagazinen, um zu sehen was es beim anderen Geschlecht an neuen Trends gibt. Aktuell entdeckte ich: Extreme Looks auf internationalen Laufstegen. Vivienne Westwood etwa schickte ihre Männermodels in Röcken oder Wickelkleidern, rotem Lippenstift und vogelnestartigen Verzierungen auf dem Haupt über den Catwalk. Dolce & Gabbana zeigten Männermode à la James Bond, wobei neben Rennfahrer- und Taucheranzügen auch klassische Garderobe zu sehen war.

Modemutige, topgestylte Herren treten bei den alljährlichen Modemessen in Mailand und Florenz ins Rampenlicht. Und Street-Styles im Big Apple? Dort zeigen Männer abseits der Laufstege ihre Looks. Sie beweisen dabei viel Mut, zeigen Farbe und Stilgefühl.

Es ist ein Spiel zwischen einer Aufweichung der Geschlechtergrenzen, moderner Stadtnomaden, romantischer Nerds, echter Naturburschen oder Großstadtcowboys. Ein wahres Stil-Flimmern an souveräner Eleganz, klassischem Stil, ausgeflippt globaler Trends, Feminisierung der Männermode, Mustermix-Trends oder untragbare Looks, die nur auf dem Laufsteg ihre Daseinsberechtigung haben.

Alles scheint möglich zu sein, man muss sich nur für den typgerechten Stil entscheiden.

Imageberatung – Isabella Jaburek-Nourry

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

massgeschneidert-jpg

Die neue Opulenz in der Mode zeichnet sich weniger durch überladene Details aus als vielmehr durch feinsinnige, von hoher Handwerkskunst bestimmte Kreationen. Das lange Kleid soll mit der Trägerin auf elegante Weise ‚verschmelzen‘ und hohen Tragekomfort aufweisen.

In einem Gespräch mit Goran BUGARIC habe ich versucht, die Ausstrahlung einzufangen, den seine maßgeschneiderten Einzelstücke besitzen. BUGARIC ist es sehr wichtig, dass sich die Kundin in dem maßgefertigten Kleid wohlfühlt. „Sie muss sich gut bewegen können, sonst kommen ihre Eleganz und Schönheit nicht zum Ausdruck“, so BUGARIC.

Die Auswahl der Farben und das Zusammenspiel der einzelnen Materialien sind ebenso entscheidend. Das perfekte Hochzeits-, oder Ballkleid muss wie angegossen sitzen, die Vorzüge der Kundin herausstreichen und ihrer Figur schmeicheln.

BUGARIC steht für Hingabe zur Mode und Schneiderhandwerk auf hohem Niveau. Die Selektion an hochwertigen Materialien, die Liebe zum Detail und die genaue Verarbeitung bis zum letzten Stich, geben jedem Einzelstück seine Besonderheit. Der Entstehungsprozess geschieht immer im Einklang mit seinen Kundinnen.

Da ist er, der Mythos direkt in Berührung zu kommen mit einem Stück aus Meisterhand. Egal ob im Designeratelier oder im Kunstatelier, wir wünschen uns, vom Meister selbst bedient zu werden. Es steckt immer ein Stück eines unerklärlichen Phänomens in einer Sache, die aus den Händen eines echten Spezialisten stammt. Wer solch ein Stück besitzt, steht mit dieser Genialität immer auf geheimnisvolle Weise in Verbindung. Das verleiht einen Hauch von Glamour und das Gefühl etwas ganz Besonderes zu besitzen.

Danke an Goran BUGARIC für das Gespräch www.bugaric.com  / Photo Jelena Radenkovic  www.jelenaradenkovic.com

(aus der Serie „HANDS and HEART“ 1)

 

 

 

 

 

Kleider aus purem Egoismus zu entwerfen klingt für mich exzentrisch. Bei Irina Hofers Design ist Egoismus  Ausgangspunkt und treibende Kraft hinter ihren umwerfenden Kleiderentwürfen.

Ein Gespräch mit der Designerin über Mut, Weiblichkeit und Nachhaltigkeit.

 

 

Du hast dich der Silhouette der frühen 60-er verschrieben. Warum?

Ich liebe die schmale Silhouette der frühen 60-er, schöne Details und extravagante Dekolletés. In erster Linie entwerfe ich Kleider für mich selbst. Ja, es ist ein egoistischer Ausgangspunkt, denn ich stelle mir immer die Frage, ob ich es selbst tragen würde. Das Kleid muss das gewisse Etwas haben, sich abheben von normaler Stangenware. Der Zugang zum Design bin ich selbst.  

Spielt Weiblichkeit in deiner Mode die größte Rolle?

Kleidung ist eines der effektivsten Mittel zur Selbstpräsentation. Es gibt viele Frauen die bewusst ihre Persönlichkeit und Weiblichkeit unterstreichen möchten. Ich beobachte bei den Anproben immer wieder, dass sie sich in meinen Modellen plötzlich ganz anders bewegen. Es ist wie eine Verwandlung, aber keine Verkleidung. Schließlich benutzen viele Kundinnen meine Kleider als Werkzeug, um genau jenen Wirkungswunsch zu erzielen, den ich transportieren möchte: das Gefühl, als Frau völlig im Mittelpunkt zu stehen.

Auf vielen Fotos wirken deine Kleider sehr sexy. Wie viel Mut und welche Einstellung braucht frau um sie zu tragen?

Ein gesundes Selbstbewusstsein und Zufriedenheit mit der eigenen Figur sollten vorhanden sein. Das gilt zumindest für die extravaganteren, figurbetonten Entwürfe. Körpernah sind fast alle meine Schnitte, aber in meiner Kollektion gibt es auch Modelle mit weit schwingenden Röcken. Der Fokus liegt dann auf Dekolleté und Körpermitte und nicht auf Oberschenkel oder Po. Aus schnitt- und arbeitstechnischen Gründen ist es mir im Moment leider nicht möglich über Größe 42 zu produzieren.

Sich selbst neu entdecken, Lust auf Lifestyle oder Interesse an Mode ist die richtige Einstellung. Ich mag es, wenn meine Kundinnen Kleider für einen bestimmten Anlass suchen und sich nicht ganz sicher sind, was sie brauchen.  Ich rate immer verschiedenste Modelle auszuprobieren, denn Material, Schnitt und Look eines Kleides bilden erst in Verbindung mit der Trägerin eine Symbiose.

 

Kleidung ist eines der effektivsten Mittel zur Selbstpräsentation.

 

Unser Leben gleicht manchmal eher einem Parcours, den es zu bewältigen gilt. Casual Wear und Sneakers prägen das Straßenbild. Dein Modestil steht in einem scharfen Kontrast dazu. Glaubst du, dass es wieder mehr Sehnsucht nach Eleganz gibt?

Eleganz und Stil kommen nie aus der Mode. Ich glaube, dass jede Frau  das tragen sollte, was sie braucht. Ich spüre nicht so viel Hunger nach Eleganz.  Meine Kundinnen sind zufrieden mit sich selbst und wissen genau was sie wollen. Meine Kleider sind wie ein Instrument für sie, und Kleidung strategisch einzusetzen finde ich total in Ordnung.

Sind deine Kleider vielseitig einsetzbar?

Bereits beim Entwurf ist die Frage der Vielseitigkeit relevant: Ist das jeweilige Modell für die Oper, für eine Firmenfeier oder für einen eleganten Anlass tauglich? Ist es auch businesstauglich? Tatsache ist, dass meine Modelle bei jeder Frau anders wirken. Es liegt in der Hand der Trägerin, wie sie es kombiniert und präsentiert. Ja, sie sind vielseitig einsetzbar – sie sind sehr wohl businesstauglich, aber auch umwerfend am Abend in der Cocktailbar. 

 

Deine bestechend klare Linie und hohe Qualität an Verarbeitung sind ein Markenzeichen deines Labels. Welche Materialien, Farben und Schnitte verwendest Du?

Für Businesskleider verwende ich anschmiegsamen Viskose-Jersey. Das Material ist fest, dehnbar und angenehm zu tragen.  Alle Stoffe kommen von europäischen Lieferanten. Es gibt viele wunderbare kräftige Farben, aber keine Pastellnuancen. Die Standardfarben sind rot, dunkelrot, mittel- und dunkelblau, fuchsia, im Winter auch dunkelgrün und natürlich schwarz. Alle Farben sind gut kombinierbar – ideal für jede Basisgarderobe. Spezielle Farbwünsche können gerne auf Bestellung erfüllt werden.

In jeder Kollektion kommt wunderschöner Seidensatin für leichte Tops und Blusen zum Einsatz. Die Stoffe sind hell, in eleganten Pastelltönen oder leicht gemustert. Corsagekleid, Etuikleid, Shiftkleid und Princesskleid dienen als Basisschnitte in meinen Kollektionen. Die Rockformen sind schmal oder weit. Die Taille ist immer betont und bei der neuen Kollektion spiele ich mit verschiedenen Variationen von Abnähern. Je nach Farbe des Materials kommen die Abnäher mehr oder weniger zur Geltung. Der Nachhaltigkeitsanspruch zieht sich bei Material und Fertigung durch. Ich setze mich mit diesem Thema auseinander und es ist mir wichtig, dass der Produktionsprozess transparent und nachvollziehbar ist.

Was trägst Du, wenn dich niemand sieht?

Chanel Nr.5 (lacht). Ich trage einen Morgenmantel aus Seide mit Kimonoschnitt. Er ist leicht, schön, fühlt sich gut an und ist sehr bequem. 

Deine größte Modesünde?

Modesünde ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, denn ich war mutig und experimentierfreudig. Sehr gut kann ich mich an eine teure Miss Sixty Jean mit aufgesteppten Flammen erinnern. Die war wirklich sehr schräg. Wie ich mich heute kleide, das ist das Resultat eines längeren Entwicklungsprozesses.

 

Vielen Dank für das Gespräch an Irina Hofer / www.irinahofer.com

Fotos von Ursula Schmitz / www.ursulaschmitz.com 

Für Kooperationen oder Informationen schreiben Sie mir an mailto:style@nulllookatyou.at    ich freue mich auf Ihre Nachricht.

Isabella Jaburek-Nourry

(aus der Serie „HANDS and HEART“ 3)

 

Anregend und wärmend präsentiert sich die Farbe ‚Living Coral‘. Sie strahlt BehaglichkeitKomfort und Dynamik aus. Das US-amerikanische Farbinstitut Pantone Institute gibt die Trend-Farben des Jahres 2019 zu einem Zeitpunkt bekannt, wenn in unseren Breitengraden die Tage noch kurz und dunkel sind. Die faszinierende Farbe mit goldenem Unterton wird uns dieses Jahr begleiten.  

Zu Beginn der Saison können wir gespannt sein, welche Kreationen von Modeschöpfern präsentiert werden, was sie inspiriert hat und wie sie die Trendfarbe integrieren. Welche Schnitte und Materialien werden sie uns diese Saison zeigen? Welche Farben werden uns außer der Trendfarbe noch begeistern?

Neben Korallenrot hat das Pantone-Institut noch weitere warme Farbtöne auserkoren. Alle Farben die beispielsweise auf der New Yorker Fashionweek für das Jahr 2019 gezeigt wurden, sind fröhlich, offen und einladend. Darunter gibt es viele Gelb-, Orange-, Rot– und Rosa-Nuancen sowie gelbliche Grüntöne.

Wer bereits eine Farbberatung gemacht hat und laut Farbpalette warme Farben tragen kann, wird siegessicher zugreifen und seine Garderobe mit der Trendfarbe aufpeppen. Geschickt kombiniert können Teile aus der Vorsaison mit der energiespendenden Nuance zu neuem Leben erweckt werden.

 

 

 

 

 

 

‚LIVING CORAL‘

die ideale Farbe für den FRÜHLINGSTYP

 

 

Die Farbe ‚Living Coral‘ leuchtet uns kraftvoll entgegen und ist ein Vorbote für den bevorstehenden FrühlingFrühling ist das Stichwort für die Wirkung dieser Farbe:

leuchtend, warm, spielerisch, kraftvoll, offen, leicht und fröhlich

 

Ich werde des öfteren gefragt: “Was bin ich für ein Farbtyp?‘ Ich kann und möchte auf diese Frage keine Antwort geben, denn es wäre unseriös den genauen Farbtyp ad hoc ohne Farbtyp-Analyse zu bestimmen. Eine professionelle Farbberatung dauert ca. eineinhalb Stunden und dabei werden verschiedenste Kriterien herangezogen: die Hautfarbe – ist das wichtigste Merkmal, die Augenfarbe, die natürliche Haarfarbe, die Persönlichkeit, das Umfeld in dem Sie sich bewegen und Ihre individuellen Anforderungen in Freizeit und Business. Selbst für Imagekonzepte prüfe ich in welchem Farbspektrum wir uns bewegen werden.

 

 

Die Trendfarbe ‚Living Coral‘ ist ein Farbton, der perfekt zur warmtonigen Frühlingstypologie passt.

 

 

 

Passt diese Trendfarbe zu Ihnen? Sind Sie der Typ für diese Farbe?

Eines darf ich Ihnen bezüglich Farbtyp vorweg schon verraten: der sogenannte Frühlingstyp hat im Allgemeinen ein jugendliches Aussehen und wird meist jünger eingeschätzt. Und die Farbkriterien der sogenannten Frühlingsfarbpalette sind  HELL, WARM und KLAR. Living Coral passt in dieses Farbspektrum und unterstreicht die lebendige Persönlichkeit des sogenannten Frühlingstypus.

Mögliche Kriterien für diesen Farbtyp:

In der Regel ist die Hautstruktur des Frühlingstyp zart und für (goldbraune) Sommersprossen prädestiniert. Ein Merkmal ist der sogenannte Pfirsichteint mit reiner, glasklarer Haut. Sie ist meist gut durchblutet und bräunt leicht zu einem schönen Goldbraun. Der Haut haftet eine besondere Lebendigkeit und Frische an, auch wenn sie extrem hell ist.

Bezüglich Augenfarbe kann man sagen, dass die VertreterInnen der Frühlingspalette überwiegend blaue, grüne, petrolblaue oder wasserblaue Augen, die meist goldene oder weiße Flecken in der Iris aufweisen. Die Augen wirken jung und wach. Vielfach ist die Pupille von einem goldfarbenen Kranz umgeben. Natürlich gibt es auch braunäugige Frühlingstypen. Sie haben meist hellbraune, nussbraune bis goldbraune Augen.

Die Haarfarbe zeigt sich von Hellblond, Weizenblond, Stroh– und Goldblond, Rotblond bis Karottenrot oder helles bis mittleres warmes Braun. Es gibt auch VertreterInnen mit mittelbrauner bis dunkelbrauner und rotbrauner Haarpracht. Als Kind sind viele Frühlingstypen blond, entweder flachs-, honig- oder rötlichblond. Später dunkeln die Haare in der Regel nach. Die ersten grauen Haare harmonieren nicht mit dem goldenen Grundton, so dass klugerweise mit Tönen und Färben der jugendliche Glanz der Haare erhalten werden sollte.

Halten Sie nach goldtonigen Farben Ausschau, wenn die oben beschriebenen Kriterien des Frühlingstyps auf Sie zutreffen. ‚Living Coral‘ wird Power in Ihre Garderobe bringen. Warme Farben geben heuer den Ton an. Die Chance ist heuer groß, sich mit den passenden Farben einzudecken.

 

 

 

Nutzen Sie die Kraft der Farben!

Welche Farben schmeicheln, welche bringen Sie zum Strahlen? Wodurch können Sie kraftvolle oder weiche Akzente setzen? Welche Botschaft versteckt sich hinter einer Farbe? Die Farbanalyse innerhalb einer Farbberatung ist die Basis Ihrer ‚Farbwelt‘, mit der Sie Ihr attraktives Erscheinungsbild voll entfalten können. 

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 INFO und BUCHUNG zum Package ‚Kraft der Farben‘ für Ihre individuelle FARBBERATUNG 

 

 

 

‚LIVING CORAL‘

STYLE & FARBKOMBINATIONEN  

 

‚Living Coral‘ ist keine Basisfarben. Korallenrot zählt zu den kräftigen Farben der Frühlingsfarbpalette und eignet sich hervorragend um Akzente zu setzen. Setzen Sie Koralle dort ein, wo der Blickpunkt sein soll: Oberteile, Kleid, Pullover, Schuhe oder Accessoires. Spielen Sie mit der Farbe und lenken Sie die Blicke der BetrachterInnen.

Bezüglich Schnittführung oder Stil gibt es keine Einschränkungen. Seien Sie sich Bewusstsein, dass der kräftige Farbton immer einen Mittelpunkt markiert. Total-Looks in Koralle sind diesen Sommer ein großes Thema. Im Total-Look hat die Farbe den stärksten Auftritt. Ein Mix an verschiedenen Materialien kann da für Spannung sorgen. Ein extravaganter Statement-Schmuck oder ein anderes auffälliges Accessoire sorgen für einen raffinierten Bruch des monotonen Look.

Korallenrot und alle Variationen des Farbtons gehören zu den warmen Farben. Je nach Materialbeschaffenheit wirkt die Farbe intensiver oder dezenter. Sie liegt in der Mitte zwischen Orange und Rot und wirkt inspirierend, erfrischend und optimistisch. ‚Living Coral‘ ist zarter als reines Rot, intensiver als Rosa und schmeichelt dem Auge mehr als pures Orange. Besonders gut macht sich Koralle als intensiver Farbklecks zu Nude-Tönen.

Hervorragend kommt die Sommer-Farbe in Kombination mit neutralen Stein- und Erdtönen oder warmen Taupe- und Grau-Varianten. Mit Creme-Nuancen wirkt Koralle edel und klassisch. Mit Weiß funktioniert die Trendfarbe im Sommer auf jeden Fall.

 

 

 

(handgeknüpfte Malakette von Margarete Zwölfer auf Farbanalysetücher LOOK AT YOU)

 

Mit der neuen Trendfarbe ‚Living Coral‘ bewegen wir uns im fröhlichen, hellen Farbspektrum. Das bedeutet, dass Personen des kühlen Farbtypus diesmal das Nachsehen haben. Es gibt jedoch Methoden und Möglichkeiten, dass selbst kühle Farbtypen warmtonige Farben einsetzen können. Lesen Sie dazu mehr im nächsten Blog-Bericht: Warme Farben für kühle Farbtypen.

 

 

 

farbenfrohe Grüße

Isabella Jaburek-Nourry

  

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Isabella Jaburek-Nourry

Literatur:

Vollmar, Klausbernd. Das große Buch der Farben. 2012

Heller, Eva. Wie Farben wirken. 2013

Causse, Jean-Gabriel. Die unglaubliche Kraft der Farben. 2014

Braem, Harald. Die Macht der Farben. Bedeutung & Symbolik. 2012

Jackson, Carol. Color Me Beautiful. Entdecken Sie Ihre natürliche Schönheit durch Ihre Farben! 1990 (6. Auflage)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blau ist weltweit einer der beliebtesten Farben. Blau ist deshalb so begehrt, weil diese Farbe mit vielen guten Eigenschaften in Verbindung steht. Es ist die Farbe der Sympathie, der Freundlichkeit und der Freundschaft.

Im ersten Teil wird Blau anhand von Beispielen skizziert. Im zweiten Teil geht es um die Bedeutung der Farbe in Bezug auf Kleidung, Farbberatung und Materialien, denn Farben und Materialien geben direkt Auskunft über den Träger oder die Trägerin.

 

 

 

TEIL 1

 

 

Blaue Illusion

 

 

 

Was wäre eine Welt ohne Farben? Sie lenken uns, sie stimulieren uns, sie sind das Gewürz des Lebens. Farbe ist keine Materie, sondern gebrochenes Licht. Es wird reflektiert oder absorbiert, je nach dem auf welches Material es auftrifft. Bei Blau ist dieser Effekt enorm. Ein Blick in den Himmel ist pure Illusion. Die Lichtstrahlen der Sonne werden von den kleinsten Teilchen in unserer Atmosphäre abgelenkt. Das gebrochene Licht erscheint dadurch blau.

Blau, die Farbe des Vertrauens, Symbol für Ewigkeit, Meditation, unendliche Weite und Harmonie. Die Farbe Blau schafft Wohlgefühl durch ihre entspannende und sammelnde Wirkung.

Dunkle Nuancen verlangsamen sogar das Denken, lösen Verspannungen und Nervosität und lindern Schlafbeschwerden. Für explosive Menschen ist die Farbe hilfreich, denn sie schafft Gelassenheit und Geduld.

 

 

 

Stille Tiefe

 

 

 

 

 

 

 

Die sogenannte blaue Stunde ist die Übergangszeit zwischen Tag und Nacht. Einzigartige Lichtstimmungen bei der Abenddämmerung oder im Morgengrauen erzeugen magische Augenblicke. Für romantische Künstler das ideale Licht, um mysteriöse  Stimmungen einzufangen. Blau zieht uns in die Tiefe, ins Nichts oder lässt uns Geheimnisse des Unbewussten erahnen. Blau wirkt deshalb so beruhigend, weil es an die Stille und Tiefe des Ozeans erinnert.

 

 

 

Wasser – archetypische Gefühle

 

 

 

 

 

 

Wasser ist eines der wichtigsten Elemente der Erde. Es besitzt keinen Geruch, keine Farbe, keine Form und keinen Geschmack. Die chemische Zusammensetzung ist denkbar einfach: zwei Wasserstoff- und ein Sauerstoffatom. Der menschliche Körper besteht zu 70% aus Wasser. Der größte Teil der Erde, etwas 71%,  ist von Wasser bedeckt.

Das Lebenselixier Wasser verkörpert archetypische Gefühle und das Unbewusste, Schöpfertum und Inspiration, Fruchtbarkeit und Lebenskraft. Ohne Wasser könnten wir nicht überleben. Die Ärzte im antiken Griechenland, in Rom und im alten Persien wussten von der Heilkraft des Wassers. Im Altertum wurden Gewässer und vor allem Quellen als Heiligtum verehrt. Wasser war in den Mythologien und Religionen der meisten Kulturen von zentraler Bedeutung. Noch heute kommt dem Element Wasser eine Sonderstellung zu, besonders dort, wo die Frage des Überlebens eine zentrale Rolle einnimmt.

Warum ist das Wasser blau? Wenn Lichtstrahlen auf eine Oberfläche auftreffen, werden sie reflektiert und abgelenkt. Dieses Phänomen lässt Wasser farbig erscheinen. Lichtstreuung tritt an Materieteilchen auf. Die Teilchen strahlen das Licht in alle Richtungen ab. Je nachdem welche Schwebestoffe, Gesteinsmaterial oder Sedimente das Wasser enthält, erscheint es in unterschiedlichen Farben.

 

 

 

Wirkung im Raum

 

 

 

 

 

 

Blau wird in der Architektur meist dann genützt, um Räume weiter erscheinen zu lassen, denn Blau leitet das Auge des Betrachters in die Ferne und schafft Unendlichkeit. Für die Raumgestaltung entsteht der Vorteil, dass alles nach oben hin weit offen erscheint. Räume wirken dadurch größer. Blau sorgt im Wohnbereich für kühlende Wirkung und ist ideal für Schlaf- oder Ruheräume. Helle Blaunuancen lassen Räume grösser und weiter wirken, dunkle Blautöne wirken hingegen verkleinernd. Indigo-Blau ist perfekt für den kontemplativen Rückzug. Es entführt in eine stille, abgekapselte Welt.

 

 

 

Vertraute Zeichen

 

 

 

Die weltweit erfolgreichsten Logos sind blau. Branchen wie Versicherungen, Medien, Banken oder Technologie-Unternehmen verwenden diese Farbe. Was versteckt sich hinter dieser Botschaft? Die Farbe steht in Verbindung mit Durchhaltevermögen, Harmonie, Beständigkeit und Sicherheit. Transport- und Trust-Unternehmen bedienen sich deshalb dieser beruhigenden und vertrauenserregenden Farbe. Viele Assoziationen, die wir mit dieser Farbe verbinden, gehen auf angenehme, positive Erfahrungen zurück. Blau signalisiert Urvertrauen und Treue. Blaue Details erwecken sofort einen sympathischen und erfrischenden Eindruck.

Das Erste, was wir von einer Marke wahrnehmen, ist die Farbe des Logos oder Schriftzugs. Starke Marken sind dadurch sofort erkennbar. Diese Zeichen oder Schriftzüge sind die Quintessenz der Marke, um den Auftritt unverwechselbar zu gestalten.

 

 

 

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TEIL 2

 

 

Gedanken zur Farbberatung

 

 

 

Farbberatung sollte nicht nur die Frage ‚welche Farben passen mir‘ aufgreifen, sondern sie muss auch in der Lage sein, die Kunden dort abzuholen, wo sie gerade stehen. Wirklich seriöse Farbberatung geht noch einen Schritt weiter und vermittelt Farben-Know-how auf psychologischer Ebene. Denn die Farben, die wir spontan wählen, projizieren wir aus uns heraus und daher besteht laut Farbpsychologie die Möglichkeit, vom ‚Wesen‘ der Farben auf das Wesen einer Person zu schließen. Fundiertes Wissen über Farbenlehre und Farbpsychologie ist für mich Grundvoraussetzung für eine sinnvolle und weitreichende Farbberatung. Ist Blau Ihre Lieblingsfarbe? Dann legen Sie wert auf Klarheit, Distanz, seriöses Auftreten und achten auf Ihr Erscheinungsbild.

 

 

 

Kleiderfarben geben direkte Auskunft über Lebenseinstellung, Individualität und Geschmack.

 

 

 

 

Designer lieben magisches Blau

 

 

 

Kann eine Kollektion langweilig sein, die sich nur auf eine Nuance des Farbspektrums konzentriert? Nein, ganz und gar nicht. Maria Grazia Chiuri, Kreativdirektorin der Damenmode von Dior, hat in der Herbst-/Wintersaison 2017 dem geheimnisvollen ‚Magic Blue‘ eine ganze Kollektion gewidmet. Jacken, Röcke, Kleider, Mäntel und Capes aus Taft, Samt oder Strick – die optische Kontrastierung wurde lediglich durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien erzeugt.

Die österreichische Designerin Lena Hoschek ließ sich ebenfalls von den zauberhaften Lichtstimmungen der ‚blauen Stunde‘ inspirieren und entwarf ihre Herbst-/Winterkollektion im Jahr 2015 fast monochrom. Die eleganten Interpretationen sollten eine gelungene Zusammenführung von Day – und Eveningwear sein. Perfekte Schnittführungen in Mitternachtsblau umschmeichelten die weiblichen Silhouetten der Mannequins auf dem Laufsteg. Edle Materialien, wie Mohair, französische Spitze oder Tüll, spielten bei den Kreationen in magischem Blau eine majestätische Rolle.

 

 

 

INDIGO – Farbe der Könige

 

 

 

Je leuchtender das Blau der Kleidung war, desto höher der gesellschaftliche Rang. Das Blau der niedrigeren Schichten war dunkel und schmutzig. Der Status in der Gesellschaft war klar anhand der Farbintensität ersichtlich. Das edle, adelige Blau wirkte kräftig und strahlend. Gefärbte Luxusstoffe aus Seide oder feinster Baumwolle wurden aus Asien für den Adel importiert. Ab dem 13. Jhdt. waren die Krönungsmäntel der französischen Könige leuchtend Blau – die Modefarbe des Hofes. Noch heute ist Königsblau ein beliebter Farbton für Ball- und Abendmode.

Indigo hieß der Farbstoff aus Indien. Er kam als Pulver oder in Stücke gepresst in den Handel. Anfang des 16. Jahrhunderts wurden die Farbballen von englischen Handelskompanien importiert. Mit Indigo konnte man besser färben als mit dem Pflanzenfarbstoff Waid. Indigo verdrängte zunehmend den europäischen Waid. Die Zusammensetzung des ‚Farbstoffs der Könige‘ war lange ein Rätsel und konnte nicht künstlich hergestellt werden. Erst 1868 gelang in Europa eine künstliche Anfertigung – allerdings zu einem immens hohen Preis. Erst 1897 gelang den Chemikern der BASF (Badische Anilin- und Sodafabrik) die synthetische Herstellung des Farbstoffs.

Je billiger der Indigo in Europa wurde, desto beliebter wurde das leuchtende Blau für einfache Kleidung. Auf der ganzen Welt wurde Arbeitskleidung mit Indigo gefärbt. Der blaue Arbeiteranzug eroberte von Amerika bis China die Arbeitswelt. Moderne, laugenbeständigere Farbstoffe haben heute längst die Indigofärbung überholt bzw. ersetzt.

Blue-Jeans, einst Arbeitskleidung kalifornischer Goldgräber und Cowboys, werden mit Indigo gefärbt. Was wäre eine Jeans ohne Verfärbungen nach dem Waschen? Der verwaschene Denim verleiht dem beliebten Kleidungsstück erst den modischen Look.  

 

 

 

Samt oder Jeans

 

 

 

 

 

 

Dunkelblauer Samt oder blauer Denim – zwei Stilwelten prallen aufeinander. Das edle Gewebe Samt hat ganz besondere Eigenschaften. Die Geschichte des Materials ist eng verknüpft mit der Seidenweberei. Zur Herstellung von Samt wurde zu Beginn nur Seide verwendet. Samt ist weich und elegant. Je nach dem wie das Licht auf dieses Material fällt, es wirkt immer königlich und exquisit. Im Gegensatz zu Samt wirkt das mit Indigo gefärbte Baumwoll-Material einer Jeans immer derb, und zeigt erst dann seinen wahren Charakter, wenn es abgeschunden und ausgewaschen ist.

 

 

 

Uniform-Blau

 

 

 

 

 

 

Dunkelblau zeigt als Bekleidungsfarbe eine distanzierte, seriöse Wirkung. Hier ist auch die Sprache von Uniformblau, einem Mittelblau, das nicht nur Autorität, sondern auch Besonnenheit, Nüchternheit und Zurückhaltung zeigt . Das etwas dunklere Marineblau ist eine klassische und neutrale Businessfarbe und ideal für Termine mit neuen Geschäftspartnern. Blau ist das Zeichen für Sicherheit. Es erweckt den Eindruck von Sachlichkeit, Intellektualität und Funktionalität. PolitikerInnen im mittelblauen Business-Kostüm oder Anzug zeigen aus farbpsychologischer Sicht, dass sie alles im Griff haben. Die sachliche Note eines Business-Anzugs oder Kostüms hat sich bis dato im Geschäftsleben bewährt.

 

 

 

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farbenfrohe Grüße

Isabella Jaburek-Nourry

  

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Fotos:

Titelbild: Fancy Crave / Anzüge / www.unsplash.com

Arthur Yoa / Himmel und Weite / www.unsplash.com

Falco Negenman / Meerestiefe mit Quallen / www.unsplash.com

Isabella Jaburek-Nourry / Welle / Sommer 2016

Isabella Jaburek-Nourry / Kirchenfenster / Dom in Reims, Frankreich 2016

Isabella Jaburek-Nourry / drapierter Samtstoff / Wien 2018

Nic Amaya / Frau in Uniform / www.unsplash.com

 

Literatur:

Vollmar, Klausbernd. Das große Buch der Farben. 2012

Heller, Eva. Wie Farben wirken. 2013

Causse, Jean-Gabriel. Die unglaubliche Kraft der Farben. 2014

Braem, Harald. Die Macht der Farben. Bedeutung & Symbolik. 2012

Loschek, Ingrid. Reclams Mode- und Kostümlexikon. 6. Auflage, 2011

Wikipedia. Blaue Stunde. Aufgerufen am 20.9.2018