LOOK AT YOU Blog

 

 

KLEIDUNG SPRICHT noch bevor SIE sprechen!

 

 

 

Sie dürfen nicht vergessen, dass Kleidung ein elementarer Bestandteil des ersten Eindrucks ist. Mittels Kleidung sprechen Sie wahrscheinlich viel mehr Menschen auf subtilste Weise an, noch bevor Sie mit Worten sprechen. Ihre Kleidung transportiert nonverbal Informationen über Ihre Kompetenzen, Ihr Engagement und Ihre Persönlichkeit.

Bei der Auswahl Ihres Business-Outfits sollten Sie immer Ihr eigenes Image im Kopf behalten und sich schon vorab überlegen, wie Sie auf Ihr Gegenüber wirken wollen. Schließlich zählt der erste Eindruck.

 

 

 

 

 

 

7 Tipps für Ihren stilsicheren Businessauftritt

 

 

Zwei bis drei gut geschnittene Anzüge gehören zur Grundausstattung einer gepflegten Herrengarderobe. Der Anzug ist immer noch die eleganteste Kleidung für den Herren, sofern Passform, Schnitt, Material und Farbe stimmig sind. Er sorgt für professionelles Aussehen, verleiht dem Träger Seriosität und Selbstbewusstsein.

TIPP: Kalkulieren Sie das maximale Budget für Ihre Businessanzüge!  

 

 

 

Die richtige  ÄRMEL- und SAKKOLÄNGE für den perfekten Look

  1. Die Ärmellängen des Sakkos enden im Idealfall an den Handgelenken, 1,5 – 2 cm vor der Daumenwurzel, damit die Hemdmanschette darunter hervorschauen kann. Sind die Ärmel zu lang oder zu kurz können diese fachgerecht (in der Regel wird von oben, an der Schulter gekürzt) von einer Schneiderei geändert werden.
  2. Die Sakkolänge sollte nicht zu kurz und nicht zu lang sein. Sie muss allerdings mindestens Ihr Gesäß bedecken. Prüfen Sie im Spiegel, ob das Sakko zu lang ist. Können Sie bei hängenden Armen den Saum nicht fassen, ist das Sakko zu lang.

 

 

 

Was passt NICHT?

Ausgebeulte Sakko- und Hosentaschen!

Die dicke Geldbörse oder der große Schlüsselbund gehören nicht in die Sakko- oder Hosentasche.

 

 

 

Der Sitz der SCHULTERPARTIE

  • Der Sitz der Schulterpartie ist enorm wichtig.
  • Die Schulterpartie sollte weder zu schmal noch zu breit ausfallen. Im Idealfall schließt die Schulternaht bündig am Oberarm ab. Wenn das Sakko zu klein ist, entstehen Zugfalten am Oberarm oder der Kragen steht ab.

TIPP: Der unterste Knopf beim Sakko bleibt geöffnet, hingegen Zweireiher bleiben in jeder Situation geschlossen.

 

 

 

Der Sitz der BRUSTPARTIE

  • Die Brustpartie muss perfekt sitzen.
  • Das Revers sollte glatt über die Brust fallen. Der Schließknopf lässt sich leicht schließen. Das Revers darf nicht abstehen und das Sakko wirft im Idealfall keine Falten.

 

 

 

Was passt NICHT?

Ein aufgestellter Sakkokragen!

 

 

 

Der richtige SCHNITT der HOSE

  1. Der Schnitt der Hose sollte für Ihre Figur geeignet sein. Sie darf weder spannen, noch rutschen. Falls die Hose aufgrund des Bauchumfangs rutscht, helfen Hosenträger. Wenn Sie kein Fan von Hosenträgern sind, können Sie diese unter einer Weste verbergen. Für schlankere Figuren eignet sich natürlich ein Gürtel für den perfekten Halt.

 

 

 

Die LÄNGE der HOSE 

  1. Was gibt es bei der Hosenlänge zu beachten? Bei weit geschnittenen Modellen endet die Länge am Schuhabsatz. Bei Slim-Fit-Modellen schließt die Länge genau auf dem Schuh ab und wirft eine kleine Falte nach vorne. Modisch schmal geschnittene Hosen sind in der Regel etwas kürzer gehalten. Wenn es der Anlass und die Temperaturen erlauben, dürfen Sie auch mal die Strümpfe weglassen.

 

 

 

Was passt NICHT?

Eine zu lange Hose, eine zu kurze Hose!

Eine unpassende Hosenlänge verändert optisch Ihre Beinlänge und somit auch Ihre Proportionen.

 

 

 

Die SCHUHE machen das Outfit

  • Wählen Sie die passenden Schuhe zum Anzug. Stilrichtung, Qualität, Verarbeitung und Farbe sind wichtige Kriterien.
  • Die richtigen Schuhe machen das Outfit. Sie sind das wichtigste Accessoire zum Anzug. Tragen Sie gepflegte dunkle oder schwarze Schuhe. So können Sie sicher sein, dass Sie auch bei Abendterminen die richtigen Schuhe tragen.  Die Hose sollte auf der Mitte des Spanns enden, sie müssen geputzt und auf die Anzugfarbe abgestimmt sein.

 

 

 

Was passt NICHT?

Schuhe und Gürtel in unterschiedlichen Farben und Stil.

 

 

 

ACCESSOIRES für den Gentleman: TASCHE, STECKTUCH und KRAWATTE

  • Achten Sie auf die richtige Tasche zum Anzug.
  • Lassen Sie den Rucksack zu Hause. Er wird nicht mit dem Anzug getragen. Investieren Sie in eine gute Business- oder Laptop-Tasche und verwenden Sie den Rucksack lieber am Wochenende zum Wandern.
  • Soll es etwas eleganter sein, empfehle ich ein Einstecktuch in Kontrastfarbe zur Krawatte. Die Kunst der Kombination kann man lernen.

 

TIPP: Verwenden Sie Krawatte und Einstecktuch nicht ausschließlich im selben Farbton. Bei einem identischen Set erübrigt sich zwar die Überlegung der farblichen Abstimmung, aber Sie haben auch einen Nachteil: sie lenken die Aufmerksamkeit auf die Linie zwischen Brusttasche und Krawatte – und somit weg von Ihrem Gesicht. Eine gemusterte Krawatte mit einem Einstecktuch im Grundton der Krawatte wählen oder ein Einstecktuch im Farbton der Musterung der Krawatte aussuchen. So zeigen Sie Stilgefühl.

 

Ihr Look – Ihre optische Visitenkarte!

 

 

Ich plane Ihre Shopping-Tour oder Ihr individuelles Business-Imagekonzept.

Kontaktieren Sie mich unter style@nulllookatyou.at oder telefonisch unter 0699 1 888 6669

für Ihr persönliches Erstgespräch.

 

Mag. Isabella Jaburek-Nourry / Ihr Image- & Styleguide

 

 

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‚7 Gründe für eine Farb-, Stil- & Imageberatung‘

‚Bewusst wirken – Wie zuverlässig ist der erste Eindruck wirklich?‘

 

 

 

Literatur: Der Gentleman. Das Standardwerk der klassischen Herrenmode. Bernhard Roetzel 2016.

Fotos / Titelbild und im Text: www.shutterstock.com / OPOLJA /Pic#1233510796     Autorin/Mag. Isabella Jaburek-Nourry: Foto von Britta Neubinger

 

 

 

 

 

Die Summe der Details

 

Die neue Frisur wirkt. Die neue Kleidung wirkt. Die neue Brille wirkt. Die neuen Schuhe und die neue Tasche wirken ebenfalls. Jede einzelne Komponente hat, je nach Stilrichtung, Farbe und Material, ihre Wirkung und sollte in perfekter Abstimmung ein harmonisches Gesamt- bzw. Abbild Ihres Stils und Ihrer Persönlichkeit ergeben. In der Boutique bekommen Sie das neue Kleid, beim Optiker die neue Brille, beim Herrenausstatter erhalten Sie den neuen Anzug und beim Friseur den neuesten Trend-Schnitt.

Ob Sie allerdings wirklich den optimalen Haarschnitt abseits von allen Trends oder die perfekt auf Ihren Typ abgestimmte Kleidung, Brille, Schuhe oder Accessoires erhalten, ist fraglich. Denn in erster Linie steht der Verkauf im Vordergrund. In den Geschäften ist der Umsatz wichtiger, als die individuellen Anforderungen der Kundinnen und Kunden.

 

 

Es ist die Summe der Details, die dann in ihrer Gesamtheit zum Ausdruck kommen.

 

 

 

 

 

LOOK AT YOU - Business Style - verschiedene Accessoire für den Mann

 

 

 

 

 

Als Farb-, Stil- & Imageberaterin   ist es meine Aufgabe, unabhängig von Modetrends, sozusagen die ‚DNA‘ Ihrer Persönlichkeit zu erfassen und in einen passenden Stil zu übersetzen. Überlassen Sie das Bild und die Wirkung Ihrer Person nicht dem Zufall – steuern Sie bewusst Ihr Image in der Öffentlichkeit. Im Rahmen einer Farb-, Stil- & Imageberatung erarbeiten wir gemeinsam Schritt für Schritt, was für Ihre individuellen Anforderungen wichtig und von Vorteil ist. 

 

 

 

7 Gründe warum eine Beratung sinnvoll ist:

 

 

Bringen Sie Ihre Einzigartigkeit auf den Punkt!

Beruflich in verantwortungsvoller Position? Nach einer Stil- und Typberatung punkten Sie von der ersten Sekunde an. Machen Sie sichtbar wofür Sie stehen. Präsentieren Sie sich und Ihr Unternehmen durch einen perfekten Auftritt. Schärfen Sie Ihr eigenes Profil und positionieren Sie sich selbst als ‚Marke‘.

 

Kleidung – Ihre Visitenkarte!

Ganz unabhängig von neuen Trends oder Modeströmungen erfahren Sie in einer Imageberatung analog – von Mensch zu Mensch – wie Sie mit Ihrem persönlichen Stil punkten können. Welche Schnittführung ist für Ihre Figur optimal? Welche Farben oder Muster können Sie verwenden, um Ihren Typ zu unterstreichen? Bei einer Farb-, Stil- & Imageberatung bekommen Sie alle Lösungen präsentiert.

 

Mit den richtigen Farben wirken!

In Ihrem Kleiderkasten hängt Kleidung für verschiedene Farbtypen? Nach einer Farbberatung kennen Sie Ihre Farbpalette. Farbliche Fehlkäufe oder Schwierigkeiten beim Kombinieren von Kleidung und Accessoires gehören der Vergangenheit an. Mit den richtigen Farben wirken Sie frischer, harmonischer und kompetenter. Bekennen Sie Farbe!

 

Zeigen Sie Präsenz und Individualität!

Nach einer Imageberatung klappt es bei wichtigen Kundengesprächen, Verhandlungen mit Geschäftspartnern oder bei der nächsten Bewerbung. In einer individuellen Beratung dechiffrieren wir gängige Mode-Codes und entwickeln eine perfekte Wirkungsstrategie.

 

Alles in Harmonie mit Ihrer Persönlichkeit!

Vom Scheitel bis zur Sohle ist alles im Einklang und Harmonie mit Ihrer Persönlichkeit. Sie bewerten für sich selbst, wo die Prioritäten zu setzen sind. Das ist Ihr Vorteil.

 

Gut zur Geltung kommen!

Nach einer Farb-, Stil- & Imageberatung können Sie Gehörtes für sich in die Praxis umsetzen. Man wird sich an Ihre Person erinnern und nicht an modetechnischen Disharmonien haften bleiben. Kleidung und Accessoires sind ganz auf Ihre Anforderungen abgestimmt. Im Laufe eines Lebens ändert sich der eigene Stil. Das Gute daran ist, dass man immer die Möglichkeit der Veränderung hat. Nutzen Sie die Chance!

 

Alles auf einen Nenner gebracht!

Als Farb-, Stil- & Imageberaterin bringe ich alles auf einen gemeinsamen Nenner. Ich bin Ihr Guide der Sie durch den Dschungel der Angebote, internationalen Trends und Fashion-Codes führt. In einer Beratung finden Sie die Antworten, die Sie bezüglich Wirkung, Farbpsychologie und Dresscodes schon immer wissen wollten.

 

 

Persönlicher Stil macht selbstbewusst!

 

 

 

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Ich freue mich auf Ihre Anfrage.

 

 

Wir erarbeiten gemeinsam Schritt für Schritt, was für Ihre individuellen Anforderungen für Sie wichtig und von Vorteil ist.

Hier finden Sie die Antworten, die Sie bezüglich Wirkung, Farbpsychologie und Dresscodes schon immer wissen wollten.

Sie bewerten für sich selbst, wo die Prioritäten zu setzen sind.

Bei einer Farb-, Stil- & Imageberatung bekommen Sie ‚maßgeschneiderte‘ Lösungen präsentiert.

In einer individuellen Beratung dechiffrieren wir gängige Mode-Codes und entwickeln die perfekte Wirkungsstrategie.

Nach einer Imageberatung entsteht eine positive Übereinstimmung von Eigenbild und Fremdbild.

Imageberatung ist eine Reise zu sich selbst. Persönlicher Stil macht selbstbewusst!

 

 

 

 

 

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Ich freue mich auf Ihre Anfrage.

Mit stilvollen Grüßen

Mag. Isabella Jaburek-Nourry

 

 

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maennermode-im-wandel

Männermode im Rokoko und Barock war berüscht, bunt und schwülstig. Seit dem frühen 19. Jahrhundert zeigt sie sich nüchtern und zurückhaltend. Konservatismus bei der Kleidung als Zeichen des Gentlemans. Nur langsam veränderte sich die Welt der Herrenmode und wurde ein bisschen fröhlicher und freier.

Auch bei der Damenmode hat dies eine Weile gedauert. Coco Chanel war es, die die weibliche Kleidung revolutionierte. Das wissen viele. Sie hat die Frauen vom Korsett befreit und erstmals bequeme Kleidung und Hosen für sie entworfen. Was viele nicht wissen, war ihre Vorliebe für Männermode. Immer wieder griff sie in den Kleiderschrank ihrer Liebhaber und ließ sich von deren Hemden, Jacken und Hosen inspirieren.

Ich stöbere gerne in Herrenmagazinen, um zu sehen was es beim anderen Geschlecht an neuen Trends gibt. Aktuell entdeckte ich: Extreme Looks auf internationalen Laufstegen. Vivienne Westwood etwa schickte ihre Männermodels in Röcken oder Wickelkleidern, rotem Lippenstift und vogelnestartigen Verzierungen auf dem Haupt über den Catwalk. Dolce & Gabbana zeigten Männermode à la James Bond, wobei neben Rennfahrer- und Taucheranzügen auch klassische Garderobe zu sehen war.

Modemutige, topgestylte Herren treten bei den alljährlichen Modemessen in Mailand und Florenz ins Rampenlicht. Und Street-Styles im Big Apple? Dort zeigen Männer abseits der Laufstege ihre Looks. Sie beweisen dabei viel Mut, zeigen Farbe und Stilgefühl.

Es ist ein Spiel zwischen einer Aufweichung der Geschlechtergrenzen, moderner Stadtnomaden, romantischer Nerds, echter Naturburschen oder Großstadtcowboys. Ein wahres Stil-Flimmern an souveräner Eleganz, klassischem Stil, ausgeflippt globaler Trends, Feminisierung der Männermode, Mustermix-Trends oder untragbare Looks, die nur auf dem Laufsteg ihre Daseinsberechtigung haben.

Alles scheint möglich zu sein, man muss sich nur für den typgerechten Stil entscheiden.

Imageberatung – Isabella Jaburek-Nourry

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt

Der erste Eindruck – ein Blitzurteil

Wie verlässlich ist das ‚Blitzurteil‘ wirklich?

Der ‚Halo-Effekt‘

Der Gesamteindruck zählt

Was wollen Sie vermitteln?

 

 

Der erste Eindruck – ein Blitzurteil

 

Ob wir wollen oder nicht: Bei jeder Begegnung mit einem anderen Menschen fällen wir blitzschnell Urteile über ihn. Die erste und die beste Auskunft erfahren wir über den Gesichtsausdruck. Als soziales Wesen war der Mensch immer schon darauf angewiesen, in den Gesichtern der anderen Mitmenschen zu lesen. Bei der ersten Begegnung mit Fremden ist eine schnelle Diagnose von Bedeutung, denn wir wollen wissen, ob jemand vertrauenswürdig, gesund, klug, dominant, aggressiv oder verträglich ist.

 

 

 

 

Sobald ein Gesicht in unser Blickfeld gerät, fängt unser Gehirn,  ohne dass wir uns dessen bewusst werden, wie rasend an zu arbeiten. Der sogenannte ‚Mandelkern‘ (Amygdala), eine Art Filterstation im Gehirn für soziale Signale, hilft uns dabei die ersten Eindrücke zu selektieren. Bekannt oder unbekannt? Jung oder alt? Schön oder hässlich? Sympathisch oder unsympathisch? Je nach dem was wir entziffern können, lassen wir uns auf den anderen ein oder machen einen großen Bogen um ihn.

In zahlreichen Experimenten bezüglich Gesichtsanalysen  – den Testpersonen wurden Fotos vorgelegt – zeigte sich, dass die Urteilssicherheit bei der Fragestellung ‚vertrauenswürdig‘ – ‚nicht vertrauenswürdig‚ etwa 60 % oder mehr betrug und damit deutlich über dem Zufallstreffer lag.

An dieser Stelle muss ich noch einen Schritt weiter gehen und hinzufügen, dass wir parallel zur ‚Gesichtsdatenverarbeitung‘ noch viel mehr Eindrücke anhand von Körperhaltung, Kleidung, Geruch, Stimme und Verhalten zur Urteilsbildung heranziehen und extrem schnell verarbeiten können.

 

 

Wie verlässlich ist das ‚Blitzurteil‘ wirklich?

 

 

Aus Erfahrung wissen wir, dass diese Blitz-Urteile in vielen Fällen keine endgültigen Ergebnisse sind oder sein werden und manche Urteile später – im realen Verhalten eines Menschen – korrigiert werden müssen. Trotzdem wäre es fatal, auf die Aussagekraft des ersten Eindrucks zu verzichten. Das würde bedeuten, dass wir auf eines der schnellsten und meist auch präzisesten Erkenntnissysteme in unserem Kopf verzichten würden.

 

Unser Gehirn verfügt über ein sehr präzises Erkenntnissystem.

 

Diese menschliche Fähigkeit der Schnellbeurteilung mag fehlerbehaftet sein, aber in Situationen, in denen schnelle Entscheidungen gefällt werden müssen, ist diese Art von Beurteilung ein wichtiger Mechanismus, den wir nie wirklich ausschalten können. Dieser Beurteilungs-Mechanismus ist nicht nur auf das Gesichtsfeld bzw. den Gesichtsausdruck beschränkt. Bleiben wir trotzdem noch beim Gesichtsausdruck. NeurowissenschafterInnen haben in zahlreichen Experimenten getestet, wie schnell wir auf Gesichter reagieren: Fotografien von Gesichtern die nur für 13 Millisekunden präsentiert wurden – das ist deutlich unter der Schwelle für eine genaue Wahrnehmung – konnten von Testpersonen mit sehr hoher Treffsicherheit als attraktiv eingestuft werden. 

 

 

Der ‚HALO-Effekt‘

 

 

Und zu diesem kurzen Augenblick der Attraktivitätsbeurteilung gesellt sich gleich noch ein bedeutender Effekt hinzu: der sogenannte HALO-Effekt. Darunter versteht man eine ganze Reihe an weiterer positiven Attribuierung über den ‚Besitzer‘ oder die ‚Besitzerin‘ des schönen Gesichts. Diese positiven Beurteilungen stellen sich quasi automatisch ein: Ist das Gesicht attraktiv, gilt diese Person auch gleichzeitig als verlässlich, klug, sympathisch, verträglich, kollegial und vertrauenswürdig.

 

Gutgekleidete und gutaussehende Menschen gelten als vertrauenswürdig, klug, kompetent und sympathisch.

 

Die stereotype Aussage ‚Schön ist gut, und Gut ist schön‘ enthält einen Kern an Wahrheit, denn die Beziehung zwischen gutem Aussehen und positiven Persönlichkeitseigenschaften ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit real, und wird leicht und schnell erkannt. Eine optimistische Lebenseinstellung, eine positive Einstellung zu sich selbst und ein stilvoller Auftritt können von ihrem Gegenüber und vice versa binnen Bruchteil von Sekunden ‚abgelesen‘ und positiv bewertet werden. Daher ist es wichtig, dass alle Einzelkomponenten wie Gesichtsausdruck, Körperhaltung, Kleidung, Geruch, Stimme und Verhalten ein harmonisches Gesamtbild der Person ergeben.

 

 

 

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Der Gesamteindruck zählt

 

 

Der Gesamteindruck zählt und dabei spielen Kleidung und Benehmen eine maßgebliche Rolle. Kleidung ist der Spiegel unserer Persönlichkeit und jeder Kontakt mit Menschen ist ein kleiner ‚Auftritt‚. Sie können Ihre Non-Verbale-Kommunikation und Ihre Wirkung auf Ihr Umfeld maßgeblich beeinflussen und aktiv gestalten. Wenn die Blitzbeurteilung von unseren Mitmenschen so schnell und gut funktioniert, dann sollten der so oft als oberflächlich eingestuften Kleidungs-Fragen und Benimm-Regeln viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Genau hier setzt meine Arbeit als Image-, Farb- und Stilberaterin an. Ausgestattet mit dem Know-How der Bedeutung und Wirkung aktueller Fashion-TrendsModestilrichtungen, Schnitttechnik und farbpsychologischen Kenntnissen, wird mit Hilfe der ‚Wording‘-Methode*, einem Fragen-Katalog und eingehenden Evaluierungsgesprächen Ihr neues Image/Bild laut Wirkungswunsch kreiert und anschließend in die Praxis umgesetzt.

Bei meinen Recherchen ist die Auswahl der Inspirationsquellen in Form von Bildern, Videos und Büchern manchmal  außergewöhnlich. Das Hilft mir aber, um anschließend den perfekten Vergleich der Wirkungsunterschiede im Kopf zu haben. Es ist wichtig für mich zu wissen, wo der ‚Fashion-Trend-Zug‘ hinfährt, welche Strömungen oder Tendenzen sich international abzeichnen. Meine besondere Aufmerksamkeit gilt dabei auch der österreichischen Modeszene und den Fair-Fashion Produzenten.

Hier ein Beispiel einer meiner Inspirationsquellen für Herren: Zwei Mal im Jahr, im Jänner und im Juni, findet in meiner ehemaligen Heimatstadt Florenz einer der wichtigsten Modemessen der Welt statt: die Pitti Immagine Uomo. Die Messe ist zu einer internationalen Drehscheibe  und Gradmesser für die Entwicklung der Männermode – am Rande gibt es auch einige Labels für Damenmode – geworden. Der Platz vor dem Eingang und die Gehwege der Pitti Uomo werden zum Laufsteg.  Wer etwas auf sich hält, zeigt seinen ganz persönlichen Stil, seinen individuellen Ausdruck, seine Farben.

 

Hier geht’s zur Fashion Show in Florenz – Was ist Ihr erster Eindruck?

 

 

 

Mit zunehmender Relevanz von Street-Styles wurde auch die Pitti Uomo mehr und mehr von den sogenannten ‚Peacocks of Pitti‘ den ‚eitlen Pfauen‘, dominiert – Männer, die in auffälligen dreiteiligen Anzügen durch die Straßen von Florenz spazieren. Eines steht fest: sehr bunt gekleidete Menschen prägen in diesen Tagen das Stadtbild. Mag sein, dass die BesucherInnen der Modemesse schrill sind, aber die Bilder zeigen, was rein stiltechnisch möglich ist. Neben klassischen Outfits ist die Bandbreite anderer Stilrichtungen eben sehr groß.

Das soll aber nicht heißen, dass ich den Herren in einer Beratung den ‚Pitti Peacock-Stil‘ empfehle, aber je weiter meine Recherchetätigkeiten reichen, desto größer ist die Treffsicherheit, um Image-Wünsche rein kleidertechnisch umsetzen zu können.

 

 Kleidung spricht, noch bevor Sie etwas sagen!

 

Was wollen Sie vermitteln?

 

Und zum Schluss stelle ich noch die Frage: Was wollen Sie vermitteln? Wollen Sie resoluter und seriöser auftreten oder eine ganz andere Seite von sich zeigen? Passen Beruf(ung) und Ihr Erscheinungsbild zusammen? Wollen Sie moderner und souveräner auftreten? Wollen Sie für Ihre nächsten Präsentation perfekt vorbereitet sein und optisch punkten? Sie haben ein wichtiges Vorstellungsgespräch oder wollen Sie Ihr Unternehmen präsentieren? Wollen Sie Farben strategisch einsetzen oder einen ganz neuen Look kreieren? Wollen Sie eine Stilberatung, die Ihre Garderobe auf den neuesten Stand bringt?

Meine besondere Begabung liegt darin, Persönlichkeiten und deren Anforderungen schnell zu erfassen und alles in den passenden Stil – nämlich Ihren Stil – mit Hilfe der ‚Wording‘-Methode* zu übersetzen. Mode transportiert bekanntlich immer eine nonverbale Botschaft. Sie ist Teil der nonverbalen Kommunikation und die unterschiedlichen Stilrichtungen erlauben uns, Menschen anhand ihrer Kleidung blitzschnell zu codieren.

 

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* Die ‚Wording‘-Methode ist eine von mir entwickelte Methode, um optische Eindrücke zu erfassen. Es wird immer nur ein Wort verwendet. Das ausgewählte Wort wird anschließend in eine Farbe, ein Material, Schnitt oder Stil ‚übersetzt‘. Ein Beispiel: Das Wort ‚feminin‘ ist ein weitläufiger Begriff, aber welches Material könnte für dieses Wort eingesetzt werden?  Was passt zum Wort ‚kompetent‘ oder ’souverän‘? Die Antworten erhalten Sie in meiner Beratung.

 

 

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Mit stilvollen Grüßen

Mag. Isabella Jaburek-Nourry

 

 

 

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Fotos:

Portait Isabella Jaburek-Nourry /Britta Neubinger

Video Pitti Uomo 2018: www.wgsn.com / Pitti Uomo 94 / Juni 2018

Titelbild: shutterstock.com

Bild im Text: shutterstock.com

Literatur:

Hogan, Kevin. The Psychology of Persuasion.

www.parisiangentleman.co.uk / ‚What I learned at Pitti Uomo 94‘ / Bernhard Roetzel / 19.6.2018

Renz, Ulrich. Schönheit: Eine Wissenschaft für sich.

Dumont, Sandy. 7 Days to a More Powerful and Magnetic Image.

Psycholgie: Was uns ein Gesicht verrät / Jena Pincott / März 2013

 

 

Öffnungszeiten: 

Beratungs-Studio LOOK AT YOU

Columbusplatz 6 / 2 OG / Top 3, 1100 WIEN

Montag 9 – 18 Uhr / Mittwoch 9 – 18 Uhr

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 Welche Signale senden Sie?

 

Wie kompetent Sie eingeschätzt werden, hängt nicht nur von Ihrer Leistung ab. Ihre Selbstdarstellung und Ihr Erscheinungsbild sind maßgeblich entscheidend dafür, ob Sie als kompetent und wertvoll im Unternehmen, oder als Repräsentant/-in des Unternehmens, wahrgenommen werden. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass es möglicherweise andere Gründe als Ihre Kompetenz dafür gibt?

 

Sind Sie sich wirklich immer bewusst, welche Signale Sie mit Ihrem Kleidungsstil senden?

 

 

Alle Menschen, auch Sie, entscheiden innerhalb eines Augenblicks – meist unbewusst und intuitiv – ob wir jemanden sympathisch und ansprechend finden oder nicht. Wie Sie sicher wissen, zählt der ERSTE EINDRUCK. Für den ersten Eindruck gibt es keine ZWEITE CHANCE und dafür bleibt nur wenig Zeit. Sie wollen wissen, wie viel Zeit Sie haben, um guten Eindruck zu machen? Ungefähr 155 Millisekunden – ja Sie haben richtig gelesen – brauchen Menschen, um sich ein erstes Urteil zu bilden. Ihr Gegenüber hat Sie in entscheidenden Situationen blitzschnell abgecheckt und eingeteilt. 

 

 

Machen Sie selbst den Test!

Wie wirken diese Damen auf Sie? Versuchen Sie so schnell wie möglich Ihr Urteil abzugeben.

 

 

BILD 1

 

 

           

BILD 2

 

 

     

BILD 3

 

 

Was sagen Sie zu Bild Nr. 1? Der Dame im Business-Outfit haben Sie vielleicht die Attribute „kompetent“, „souverän“, „organisiert“, „gepflegt“ oder „vertrauensvoll“ zugeordnet. Die Frau im roten Blazer (Bild 2) vermittelt Ihnen vielleicht das Gefühl, dass sie zielstrebig und entschlossen ist. Sie steht gerne im Mittelpunkt und weiß, wie sie ihren Willen durchsetzen kann. Und die dritte Dame (Bild 3) mit Lederjacke und Baseball-Kappe? Was halten Sie von ihr? Welche Attribute schreiben Sie ihr zu?

 

 

Kleidung – Ausdruck Ihrer Persönlichkeit

 

Ihre Persönlichkeit tragen Sie mithilfe von Kleidung und Accessoires für jeden sichtbar nach außen. Diese Tatsache können Sie für sich nutzen. Beeinflussen und ändern Sie den Eindruck, den Sie gerne hinterlassen möchten – bei Ihrem nächsten wichtigen Geschäftstermin, Ihrem Vortrag, Präsentation Ihres Unternehmens, bei Ihren Vorgesetzten oder Kollegen.

Laut Sozialpsychologe Kevin Hogan (Harvard University), läuft ein komplexer Selektionsmechanismus unbewusst in unserem Gehirn ab und innerhalb von Millisekunden wird entschieden, in welche Kategorie – nach kurzem Blickkontakt – unser Gegenüber einzuordnen ist: in die sogenannten ‚YES – NO- oder MAYBE-Kategorien‘.

Falls Sie es sofort in die ‚YES-Kategorie‘ (Wirkung: kompetent, total sympathisch, erfolgreich, gepflegtes Erscheinungsbild etc.) geschafft haben, haben sie gewonnen. Falls Sie in die ‚NO-Kategorie‘ (Wirkung: inkompetent, nicht sympathisch, unbekannt, ungepflegt etc.) fallen, haben sie keine Chance mehr. Wurden Sie der ‚MAYBE-Kategorie‘ (Wirkung: eventuell kompetent, nicht ganz unsympathisch, unmodisch, schon gehört von ihm/ihr etc.) zugeordnet, wird es schwer sein in die ‚YES-Kategorie‘ zu gelangen oder Sie rutschen in die ‚NO-Kategorie‘ ab.

Nun könnten Sie sich fragen: Was ist mit meinen inneren Werten? Wie steht es um mein Können, meine Qualitäten? Ihr Gegenüber kann nicht Gedanken lesen und kann auch nicht sofort beurteilen, was sie können oder nicht. Was auf den ersten Blick sichtbar ist, ist ihr Erscheinungsbild und die damit bewusst/unbewusst transportierten Botschaften an die Außenwelt. Daher ist es laut Kevin Hogan unerlässlich einen perfekten ersten Eindruck zu hinterlassen!

 

 

Was wollen Sie verändern?

 

Wollen Sie Farben strategischer einsetzen, einen neuen Look und eine Stilberatung, die Ihre Garderobe auf den neuesten Stand bringt? Sie wollen moderner und souveräner auftreten? Sie wollen für Ihre nächsten Präsentation perfekt vorbereitet sein und optisch punkten? Sie haben ein wichtiges Vorstellungsgespräch oder wollen ein neues Produkt / Ihr Unternehmen präsentieren? Ein stilvolles und selbstbewusstes Auftreten gelingt Ihnen gleich viel besser, wenn Sie sich dem Anlass entsprechend kleiden. Erfahren Sie, welche Kleidung für Sie geeignet und für Ihre Anforderungen passend ist.

 

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FÜR IHREN PERFEKTEN AUFTRITT!

 

 

Meine besondere Begabung liegt darin, Persönlichkeiten und deren Anforderungen schnell zu erfassen und alles in den passenden Stil zu übersetzen. Mode transportiert bekanntlich immer eine Botschaft. Sie ist Teil der nonverbalen Kommunikation, ein Code, eine Sprache. Die unterschiedlichen Stilrichtungen erlauben uns, Menschen anhand ihrer Kleidung zu codieren. Das bedeutet, dass Sie die Möglichkeit haben, sich entweder an dem jeweiligen Fashiontrend zu orientieren, sich zu ‚uniformieren‘ oder aufgrund Ihrer Persönlichkeit und Anforderungen Ihren individuellen Stil zu entwickeln. Als Stilberaterin bin ich mit allen ‚Key-Looks‘ und den optischen Wirkungen der verschiedenen Stilrichtungen vertraut.

 

 

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Mit stilvollen Grüßen

Mag. Isabella Jaburek-Nourry

 

 

 

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Farbpsychologie/Farbwirkung > Grün   Rot oder Ultra Violett

 

Fotos:

www.pixabay.com / www.shutterstock.com / Britta Neubinger

Literatur:

Renz, Ulrich. Schönheit: Eine Wissenschaft für sich.

Dumont, Sandy. 7 Days to a More Powerful and Magnetic Image.

Hogan, Kevin. The Psychology of Persuasion.

 

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Beratungs-Studio LOOK AT YOU

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STILBERATUNG und HERBST/Winter-TRENDS 2018

                                           

INHALT

TEIL I

Ihr Individueller Stil und Wirkungswunsch

Welche Modetrends sind für Sie geeignet?

Eine Stilberatung gibt Antwort

Ablauf einer Stilberatung

TEIL II

Die wichtigsten Trend-Themen für Herbst/Winter 2018  inkl. Styling-Tipps

Materialien – Silhouetten – Farben – Muster

Kontakt/Newsletter

 

 

 

TEIL I

 

Ihr individueller Stil und Wirkungswunsch

 

Bewusst und strategisch gesetzte Stilveränderungen verbessern nicht nur den Wirkungswunsch nach außen, sondern ändern auch nachhaltig Ihr inneres Bild

Das Eigenbild, das Sie ohnehin bereits in sich tragen, zu hinterfragen, positiv zu bewerten und im Rahmen einer Stilberatung sichtbar zu machen, sei es mittels speziell abgestimmten Farbkombinationen oder einem neuen Kleiderstil, ist erstens eine spannende ‚Reise‘ zu sich selbst, und zweitens bedarf es auch einer Portion Mut, sich außerhalb der eigenen Komfortzone zu bewegen. Persönlicher Stil macht selbstbewusster!

Wer sich mit seinem Auftreten beschäftigt, wird sich – abgesehen von Körpersprache, Stimmtraining oder Umgangsformen – früher oder später auch mit seinem persönlichen Kleider-Stil auseinandersetzen. Am eigenen Image zu arbeiten bedeutet, die eigene Persönlichkeit optisch so zu gestalten, dass mittels Kleidung die beste Wirkung auf andere entsteht.

Dabei tun sich einige Fragen auf: Welcher Stil passt zu mir? Wo trete ich auf? Suche ich den perfekten Business-Look oder den privaten Wohlfühl-Look? Welcher Kleiderschnitt oder Anzug ist für meine Figur geeignet? Wie finde ich meinen persönlichen Stil? Wie möchte ich wirken? Welche Materialien, Muster oder Accessoires unterstreichen meinen Typ? Welche Farbkombinationen und Trends passen mir? 

 

 

Welche Modetrends sind für Sie geeignet?

 

In der Mode-Branche herrscht Druck jede Saison Neues zu kreieren. Viele Designer entwerfen mehrere Kollektionen pro Jahr, obwohl Mode angeblich totgesagt ist und nur mehr ein Spielball gewiefter Marketing-Genies sei, um den ohnehin übersättigten Markt zu bedienen. So rufen es zumindest kritische Stimmen: Alles ist schon dagewesen und nur mehr eine Wiederholung oder Wiederbelebung verschiedener Modetrends.

Bezüglich Trends gilt im Moment das Motto: für jeden Geschmack ist etwas dabei! Das ist verwirrend und nicht richtungsweisend. In den Modezeitschriften werden zu Saisonbeginn Midi- und Makro-Trends, die Top 10s aufgezählt oder die Mega-Trends hervorgehoben. Welcher Fashion- oder Farbtrend ist nun für Sie richtig? 

Ich kann Sie beruhigen. Ihr persönlicher Kleiderstil hat wenig bis gar nichts mit den momentan angesagten Trends zu tun!

 

 

Eine Stilberatung gibt Antwort

 

Was in einer Stilberatung in erster Linie herausgearbeitet wird, kann am besten mit dem Wort ‚Zeitlosigkeit‘ beschrieben werden. Damit meine ich folgendes: Egal welcher Trend momentan angesagt ist, Ihre Kleidung ist perfekt auf Ihren individuellen Farbtyp, Proportionen, Persönlichkeit und momentane Lebenssituation abgestimmt.

Sich mit Stil zu beschäftigen ist eine Aufgabe, die ein Leben lang andauert. Das schöne dabei: Man kann ihn immer ein wenig nachjustieren und anpassen. Sie haben Ihren Stil bereits gefunden? In einer Beratung haben Sie auch die Möglichkeit, Ihren Stil zu optimieren oder trendmäßig weiter zu entwickeln.

Draußen auf der Modebühne können Designer eigentlich noch so laut ihre Trends und Hypes ausrufen, es wird Sie peripher bis gar nicht tangieren, denn Sie surfen nach einer Stilberatung völlig gelassen durch den Mode-Dschungel! Sie haben Ihren Stil gefunden!

 

 

Welcher Trend auch immer angesagt ist, Sie können ihn nach einer

Stilberatung entweder völlig ignorieren oder integrieren!

 

 

Ablauf einer Stilberatung

 

Nach einem Erstgespräch – persönlich oder telefonisch – sende ich Ihnen einen Fragebogen. Im Fragebogen werden alle wichtigen Anhaltspunkte über Wirkungswunsch, Eigenschaften, angestrebtes Image, Beruf und Position u.v.m. erörtert. Sollte das Erstgespräch nicht persönlich stattfinden, bitte ich um die Zusendung von Fotos. Anhand der beantworteten Fragen, Ihren individuellen Anforderungen, persönlichen Wünschen und der Fotos entwerfe ich ein Stil-Konzept. Beim zweiten Termin wird das Konzept vorgestellt – die Beratung kann beginnen.

 

 

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Schreiben Sie mir wofür Sie Ihre Stilberatung benötigen – BUSINESS oder PRIVAT.

 

 

 

 

TEIL II

 

Die wichtigsten Trend-Themen für Herbst/Winter 2018

inkl. Styling-Tipps

 

Trends im Auge zu behalten ist per se nicht schlecht. Sie zeigen damit, dass Sie informiert und modeinteressiert sind. Ob der Trend zum eigenen Stil passt, kann auf Wunsch im Zuge einer Farb- und Stilberatung herausgearbeitet oder bei einer Shopping-Tour berücksichtigt werden!

 

 

KARO – VON GLENCHECK bis HAHNENTRITT

Karo-Muster erleben soeben ein totales Comeback. Karo zeigt sich in all seinen Facetten: von Glencheck bis Tartan, von Argyle bis Vichy, Pepitas oder Gitterkaro – es ist das angesagte Muster der Saison. Karo wird sich quer durch alle Produktpaletten in der Damen- sowie Herrenmode zeigen und darf auch wild gemixt werden. Achten Sie auf die Farbgebung und die Größe der Musterung. Karomuster klein dosiert hat auch seinen Reiz. Es muss nicht gleich ein kompletter Anzug in Karo sein.

TIPP: Großflächig getragene Karo-Musterung passen Silhouetten mit ausgewogener und gerader Körperform sowie Frauen mit extravagantem Styling. Extravaganz kommt über großflächige Checks auch bei den Herren gut an. Der Rollkragenpullover ist der perfekte Begleiter zum Karo-Sakko.

 

 

TON in TON

Feinste Nuancen aus einer Farbfamilie geben dem Look das gewisse Etwas. Den Begriff ‚Colourmelting‚ werden Sie in dieser Saison des Öfteren hören. Die optische Wirkung des farbigen Zusammenspiels ist einzigartig und fulminant. Alles ist aufeinander perfekt abgestimmt. Das harmonische Farbarrangement ist zwar eine Herausforderung, dafür aber ein optischer Augenschmaus.

TIPP: Ton-in-Ton-Outfits sind perfekt für kleinere Frauen. Der Farbverlauf in einer vertikalen Linie wirkt streckend. Das gleiche gilt für den modebewussten Herren.

 

 

 

 

 

 

FLOWERS – PRINTS – LOGOS

Blumenmuster und diverse Prints begleiten uns schon seit einigen Saisonen. Leoprints & Co, entweder in klassischer Kombination oder in knalligen Farben, sind auch diesen Winter wieder angesagt. Logos im Riesenformat waren auf den Laufstegen nicht zu übersehen. Sie zierten Schals, Jacken, Kappen, Trikots oder Kleider. Motto-Shirts und Hoodies, sei es für Damen oder Herren, sind mit großen Lettern  und Schriftzügen versehen. Sie wirken expressiv und dynamisch. 

TIPP: Ein Teil mit auffälliger Musterung oder Print reicht pro Outfit. Große Logos sollten nicht an Körperstellen platziert sein, die Sie eigentlich gerne kaschieren möchten. Ein T-Shirt mit Riesen-Lettern bei großer Oberweite wäre kontraproduktiv.

 

 

THE 80s

Drapierte, enge Kleider, Ledermäntel mit breiten Ärmeln und betonte, starke Schultern sind stilistisch mit diesem Jahrzehnt fest verbunden.  Selbst die Acid Washed Jean wurde bei manchen Designern wiederbelebt. Dennoch wirkt der Look sehr frei in der Umsetzung. Wenn Crossdressing (siehe unten) angesagt ist, können einzelne Stücke das Styling sogar beleben.

TIPP: Die Stil der 80er war ihr Lieblingsstil? Setzen Sie Stilelemente nur andeutungsweise um – es wirkt nicht so extrem.

 

 

CROSSDRESSING

Crossdressing wird bleiben und damit ist das Mixen von verschiedenen Stilwelten gemeint. Sportswear trifft auf Klassik, Romantik trifft auf Western oder Casual Wear trifft auf Feminität. Die moderne Form von Crossdressing bietet die Möglichkeit verschiedene Stile zu vereinen.

TIPP: Es ist schon lange kein Tabu mehr einen klassischen Mantel mit Track-Pants (Hosen mit Galonstreifen), Sneakers und Seidenbluse zu kombinieren.

Beim Thema Crossdressing spielt eine gewisse Detailverliebtheit mit: ein Tunnelzug bei Hosen, Kapuzen, die einen sportlichen Touch mitbringen oder Reißverschlüsse die cool wirken. Tunnelzug oder Kordeln bringen selbst femininen Teilen einen sportlichen Schwung. Streifen zieren nicht nur Hosen, sondern auch Jacken und Shirts mit lässiger Selbstverständlichkeit. Cosy Casual nennt man diesen Look bei den Herren – der Mix von traditionellen Stoffen wie Cord oder Tweed in trendigen Farben gepaart mit Casual-Teilen.

TIPP: Der Mix von verschiedenen Stilwelten lässt Outfits interessanter wirken. Prüfen Sie, ob dieser Look für Ihr Business geeignet ist und nicht zu leger wirkt.

 

 

MATERIALIEN – SILHOUETTEN – FARBEN – MUSTER

 

Sie sind auf der Suche nach speziellen MATERIALIEN?

Halten Sie Ausschau nach: TÜLL – wirkt extrem feminin; SATIN – Satin-Glanz bringt Glamour in den Look; FAKE FURE – Pelzimitat ist ein wichtiges Thema und freut die Tierschützer; PAILLETTEN – bringen selbst bei Tageslicht einen Touch von Discofieber; SCUBA – ist ein elastischer Doubleface-Stoff, der stark an Neopren erinnert, allerdings weicher und dünner; VELVET – Glattsamt aus Baumwolle in vielen Ausführungen oder VELOUR – ein Produkt mit flauschiger Oberfläche.

 

Die angesagten SILHOUETTEN sind:

entweder LANG & SCHMAL (Schlauchkleider), extrem OVERSIZE (Mäntel, Hoodies), ziemlich KURZ (Kleider und Röcke), MIDI-Länge – bei Röcken und Kleidern, lange A-Linie-Silhouetten (Seidenkleider), betonte HÜFTEN (Kleider sowie Mäntel) oder betonte SCHULTERN (bei Jacken und Mänteln).

TIPP: Ihre Körperform ist die Grundlage für die Schnittlinie der Kleidungsstücke! Sie sind groß und schlank – die lange, schmale Silhouette passt!

 

Bei FARBEN konzentrieren Sie sich auf:

OLIVETÖNE – werden mit starken Farben gemixt, BRAUN- und ERDTÖNE – sind beliebte Nuancen, auch bei Leder und Shearling (Lammfell), LEUCHTENDE, ELEKTRISCHE FARBEN – geben von selbst den Ton an, ROT-NUANCEN, ORANGE , GELB oder BORDEAUX-ROSA-Kombinationen.

TIPP: Achten Sie darauf, welche Farbe Sie beim Gesicht tragen! Versuchen Sie Farben beim Styling zu wiederholen!

 

Diese MUSTER könnten Sie interessieren:

BLUMEN-MUSTER – sind der Dauerbrenner , LEO-PRINTS – das Wildkatzenmuster kehrt wieder zurück, BLOCK– und ZEBRA-Streifen – frischen die Garderobe auf, KARO – wird großflächig in allen Schattierungen getragen, POLKA-DOTS oder STREIFEN – zeigen sich diese Saison sehr facettenreich.

 

 

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BEWUSST WIRKEN. KLEIDUNG – IHRE VISITENKARTE!

 

Sie können Ihre Non-Verbale-Kommunikation und

Ihre Wirkung auf Ihr Umfeld maßgeblich beeinflussen und aktiv gestalten.

Mit einem souveränen Auftritt und einer starken Ausstrahlung – für Ihren Erfolg!

 

Der LOOK AT YOU- Newsletter informiert Sie regelmäßig über Image, Farbe, Stil und Trend-Themen!

Mit stilvollen Grüßen

Mag. Isabella Jaburek-Nourry

 

 

 

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Farbwirkungen > Grün   Rot oder Ultra Violett

 

Foto:

Britta Neubinger (Portrait)

Isabella Jaburek-Nourry

 

 

Öffnungszeiten: 

Beratungs-Studio LOOK AT YOU

Columbusplatz 6 / 2 OG / Top 3, 1100 WIEN:

Montag 9 – 18 Uhr / Mittwoch 9 – 18 Uhr

Donnerstag 9 – 18 Uhr / Samstag 9 – 18 Uhr

Abend-Termine bzw. Termine außerhalb der regulären Öffnungszeiten sind möglich

 

 

 

DIE BEDEUTUNG DER FARBE VIOLETT  (TEIL 1) 

 

 

 

 

 

 

Das Pantone Color-Institute hat Ultra Violett (#18-3838) als Farbe des Jahres 2018 auserkoren. Ein dramatischer Lilaton der Einfallsreichtum, visionäres Denken und Originalität ausdrücken soll. Das Jahr 2018 wird also mystisch. Die Farbe soll inspirieren, kreatives Denken fördern, zur Achtsamkeit anregen und einen Gegenpol zum reizüberfüllten Alltag darstellen. 

 

 

 

Ambivalente Mischung

 

 

 

 

 

 

Violett ist die Mischung aus Rot und Blau. Violett ist eine Farbe der gemischten Gefühle und wird von mehr Menschen abgelehnt als geliebt. Banal ausgerückt: Wasser erstickt Feuer, Hitze trifft auf Kälte. Farbforscher meinen sogar, dass es niemals eine echte Verschmelzung zwischen Rot und Blau geben kann. Die beiden Farbenergien bekämpfen sich gegenseitig.

 

Die Farbmischung von Blau und Rot trägt eine immense Spannung in sich.

 

Amerikanische Psychologen haben einen interessanten Versuch mit Farben und Kleidung gemacht. Einer Gruppe von Männern wurde ein Video vorgeführt, in dem eine Frau einen blauen Pullover trägt. Sie wurden anschließend befragt, ob sie sich mit dieser Frau treffen möchten. Die Dame im blauen Pullover wurde jedoch als unattraktiver Durchschnittstyp bewertet. Niemand wollte sich ein Date mit ihr ausmachen. Bei der zweiten Videovorführung trug die Dame einen roten Pullover. Immerhin zeigte die Hälfte der männlichen Probanden plötzlich Interesse. Sie beurteilten die Lady in Rot als attraktiv und würden mit ihr ausgehen. Der Versuch sollte zeigen, inwiefern Farben unsere Entscheidungen beeinflussen.

Und wenn die Frau eine violetten Pullover getragen hätte? Höchstwahrscheinlich hätten die Probanden einerseits Interesse und andererseits Unsicherheit gezeigt. Violett als ambivalente Farbe, deren innere Spannung nur wenige Menschen aushalten können, wirkt geheimnisvoll, extravagant, verführerisch, abgründig, dramatisch, sinnlich, luxuriös, kühl, beklemmend, sakral oder intuitiv. Violett verleiht einen Hauch von Dramatik, Eleganz und Individualität. Menschen die sich mit diesem Farbton umgeben sind Individualisten, die man nicht so schnell vergisst. Wer nicht auffallen möchte, sollte auf kräftiges Violett verzichten.

 

Mischfarben oder Sekundärfarben zeigen einen vielschichtigen Charakter. Je nach dem wie die Mischung ausfällt, ergeben sich ganz unterschiedliche Violett-Nuancen, entweder mit mehr Blau- oder Rotbetonung. In der Antike wurde beispielsweise mit Purpur gefärbt. Es war einer der teuersten Farbstoffe mit breitem Farbspektrum. Das kirchliche Violett hat seinen Ursprung im Purpur. Purpur ist die allgemeine Bezeichnung für Nuancen zwischen Rot und Blau (physikalisch gesehen zwischen Rot und Violett). Rotviolett oder Violett war die Farbe der Herrschenden und Mächtigen.

 

 

 

Farbe der Macht

 

 

 

 

 

 

Der Farbstoff Purpur spielte in der antiken Welt eine große Rolle. Purpur war der Inbegriff von Reichtum, Schönheit und Macht. Im römischen Reich war es nur dem Kaiser, der Kaiserin und dem Thronfolger gestattet Kleidung in dieser Farbe zu tragen. Minister und hohen Beamten hatten lediglich einen purpurfarbenen Besatz an der Toga. Die strenge Kleiderordnung wurde strickt eingehalten. Die Machtfarbe Purpur war die Farbe der Herrscher. Sonst trug niemand diese Farbe, darauf stand die Todesstrafe.

Ca. 1500 v. Chr. haben die Phönizier die Gewinnung des Purpurfarbstoffs aus der Purpur-Schnecke entdeckt und die Farbrezepte streng geheim gehalten. Das Farbspektrum reichte von tiefem Blauviolett bis zu blassem Lila. Der Farbstoff wurde aus dem meist farblosen, leicht gelblichen Schleim der Meeresschnecken hergestellt. Aus 100 Litern Schneckensaftbrühe konnten lediglich fünf Liter Farbstoff hergestellt werden. Nur die Reichsten konnten sich purpurfarbene Kleidungsstücke leisten, denn die Anfertigung der Prachtgewänder dauerte mehrere Jahre.

 

 

 

Farbe an der Grenze

 

 

 

 

 

 

Dieses Foto habe ich mit meinem Samsung Galaxy S6 am 31.12.2017 um ca. 23:43 Uhr in Bratislava-Zentrum aufgenommen. Ich habe es nicht bearbeitet. Interessant erschien mir, mit welcher magischen Anziehungskraft die Menschen diesem Licht zum Donauufer folgten. Viele versammelten sich bei einer Tribüne in Ufernähe und warteten auf das Feuerwerk anlässlich des Jahreswechsels. Das ultra-violette Licht, begleitet von sphärischen Klängen, strahlte in den Nachthimmel und verschwand in der Finsternis. Ein magischer Moment.

Violett steht an der Grenze zu dem für das menschliche Auge unsichtbaren Ultraviolett. Für den Physiker steht Violett am Anfang oder am Ende des sichtbaren Spektrums als Farbe der höchsten Lichtschwingung, zeigt aber zugleich die kürzeste Wellenlänge. Violett wird durch ein Prisma von allen Farben am stärksten gebrochen. Bei Betrachtung eines Regenbogens steht diese Farbe am äußersten Rand der Spektralfarben, nimmt aber gleichzeitig den größten Bereich ein. Violett ist die Farbe der Magie, in manchen Kulturen sogar die Farbe der Seelenwanderung, Symbol für Sehnsucht, Täuschung oder Zauberei.  

 

 

 

Süße Zauberei

 

 

 

 

 

 

Auf dem Foto sind keine Edelsteine abgebildet, sondern kandierte Veilchen. Abgesehen von der Farbe ist der zarte Geschmack der Veilchen etwas Besonderes. Die Verwendung der kandierten Blüten, um Speisen zu verzieren oder zu versüßen, erreichte ihren Höhepunkt ca. im 15. und 16. Jahrhundert. Die Blumen wurden in Honig gekocht, in Öl eingeweicht oder mit Mandeln und Rosenwasser zu einer Art Marzipan verarbeitet. In England zur Zeit von Königin Viktoria war es en vogue kandierte Veilchen zu naschen. Echte Veilchenblüten waren auch die Lieblingssüßigkeit der legendären Kaiserin Sisi. Bei der K. u. K. Hofzuckerbäckerei Gerstner in Wien sind sie nach dem Originalrezept in einer Samt-Dose erhältlich. Eine lila-süße Verführung.

 

 

 

Lila Verführung

 

 

 

 

 

 

‚Zusammen mit Schwarz und Rot wird Violett als die Farbe der Lust angesehen. Dies liegt nicht nur daran, dass man der hohen Geistlichkeit des Mittelalters einen besonderen wollüstigen Lebenswandel nachsagte, sondern dass farbtheoretisch in der Farbe Violett das aktive fordernde Rot mit dem hingebungsvollen Blau verschmilzt‘ (K. Vollmar). Violett drückt die Faszination der Lust aus. Das Foto zeigt ein Spitzentop aus der Wäsche-Kollektion Rosamunde. Verführerische violette Transparenz als Sinnbild für Lust und Hingabe.

 

 

 

Lila Blütenpracht

 

 

 

 

 

Natürlich musste ich stehenbleiben und diese Blütenpracht am Mercato di Sant‘ Ambrogio in Florenz fotografieren. Violett, kräftiges Pink und Lila sind so seltene Farben in der Natur, dass die Farbnamen meist identisch sind mit den Namen der Blumen. Violett wird zwar immer wieder als „Unfarbe“ bezeichnet, aber die wenigen Blüten die in der Realität zu finden sind, sind für Fotografen beliebte Shooting-Objekte.

 

 

Farbe und Psyche

Was ist ihre Lieblingsfarbe? Farben können nicht nur Emotionen auslösen, sie verraten angeblich auch einiges über die Psyche, die Vorlieben und Charakterzüge eines Menschen. Der wohl berühmteste Farben-Test dazu ist der sogenannte Lüscher-Test, der 1947 von dem Schweizer Psychologen Max Lüscher entwickelt wurde. Der Lüscher-Test wurde immer wieder überarbeitet und verbessert und ermöglicht unter anderem Einblicke in das Selbstbild, die Leistungskraft und Stressverträglichkeit eines Menschen. Die Erkenntnisse daraus werden heute nicht nur in der Personalentwicklung, sondern auch für Produktdesign oder in der Medizin eingesetzt.

 

 

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FARBBERATUNG – FARBHARMONIE  (TEIL 2)

 

 

Violett auf unserer Haut

Sicher haben sie das Phänomen aber schon im Alltag beobachtet: Einer rothaarigen Frau mit pfirsichfarbenen Teint passen eben ganz andere Farben als einer schwarzhaarigen Frau mit einem kühlen Hautton. Jeder Mensch hat von Geburt an sein natürliches Hautkolorit, das sich aus drei Faktoren zusammensetzt: Hautton (Teint), Haarfarbe und Augenfarbe. Welche Farben am besten zu Gesicht stehen und zur Persönlichkeit passen, kann mittels individueller Farbtyp-Beratung festgestellt werden.

Kräftige, klare Violett-Nuancen beinhaltet zum Beispiel die sogenannte Winter-Farbpalette für den ‚Wintertyp‚. Die Farben wirken klar, eisig, kontrastreich. Die Hautfarbe des ‚Wintertyps‘ bewegt sich zwischen hellem bis mittlerem Rose-Beige, Mittel- bis Dunkel-Rosa, helles, mittleres, dunkles Oliv, Braun, Braunschwarz oder Schwarz. Der Hautunterton erscheint bläulich. Der Teint wirkt oft durchsichtig und kühl. Ein perfektes Beispiel hierfür ist die Burlesque-Tänzerin und Model Dita von Teese.

‚Wintertypen‘ fallen durch ihre Kontraste auf. Da gibt es zum einen den charakteristischen südländlichen Typ mit schwarzen Haaren und dunkler Haut. Bei uns findet man dagegen mehr Menschen mit dunklen Haaren und heller Haut. Die Augenfarbe ist entweder Hellblau, Hellgrün, Blaugrau, Grün-Grau, Mittelbraun, Nussbraun, Olivbraun, dunkles Blaugrau oder Schwarz-Braun. Die Haarfarbe ist möglicherweise Hellblond, Platinblond, Mittelaschbraun, Dunkelbraun, Schwarzbraun, Schwarz, Blau-Schwarz oder Silbergrau, Grau, Weißgrau und Weiß.

 

 

 

 

Entwicklung und Entstehung der Farbtypberatung

Die Entstehung und Entwicklung der Farbtypberatung begann bei dem Schweizer Kunstpädagogen Johannes Itten (1888-1967). Den Untersuchungen von Itten ist es zu verdanken, dass wir die Farbharmonien in den unterschiedlichen Jahreszeiten auch auf uns Menschen übertragen. Er beobachtete seine Studenten und stellte dabei fest, dass sie bei der Aufgabenstellung zusammenpassende Farbakkorde zu malen, intuitiv jene Farben wählten, die harmonisch zu ihren Haaren und ihrer Haut passten. In seinem Buch Kunst der Farbe (1961) beschrieb Johannes Itten seine Beobachtungen und kreierte daraus die erste Farbtypen-Lehre. Aufbauend auf die Lehre von Itten hat die Malerin Suzanne Caygill (USA) eine praktische und  personenbezogene Methode ausgearbeitet. Sie versuchte die individuelle Farbgebung des Menschen zu erfassen und fertigte handgemalte Farbkarten, passend zur Haar-, Haut- und Augenfarbe ihrer Kunden. Dieses System wurde natürlich weiterentwickelt und vereinfacht.

Dennoch sind die vier Jahreszeiten ein gutes Beispiel für die unterschiedlichen Farben und deren Wirkungen. Im Winter prägen weiße und graue Töne der Schneelandschaft das Bild. Kalte Farben sind das Symbol für den Winter. Der Frühling bringt leuchtendes Grün hervor. Das satte Gelb der Narzissen und das feurige Orange der Tulpen – alle warmen, klaren Farben prägen das Bild dieser Jahreszeit. Der Sommer zeigt kühle Pastellfarben. Flirrende Hitze sorgt in dieser Jahreszeit für einen bläulichen Schimmer in der Luft. Im Herbst bestimmen Rostbraun, Weinrot oder Ocker das Bild. Die Sonne steht tiefer und der Nebel dämpft die leuchtenden warmen Farben.

Die klassische Einteilung in die „Vier-Jahreszeiten-Farbtypen“ ist längst überholt. Die Jahreszeittypologie kann maximal als Basis bzw. Ausgangspunkt betrachtet werden. Heute wird im Zuge einer ganzheitlichen Farbberatung wesentlich präziser und individueller beraten. Ich persönlich arbeite nach einem System mit zehn verschiedenen Farbpaletten.

 

Was ist das Ziel einer Farbberatung?

Das Ziel einer Farbberatung ist, die individuelle Farbpigmentierung, die sich im Laufe des Lebens nur minimal ändert, zu bestimmen. In Übereinstimmung mit der persönlichen Hautpigmentierung kann anschließend die äußere Farbgestaltung, beginnend bei der Kleidung, der Haarfarbe, dem Make-up und den dazu passenden Accessoires, im Einklang mit ihrer Persönlichkeit und Farbvorlieben, harmonisiert werden.

In der Farbanalyse wird mittels spezieller Farbtücher der individuelle ‚Farbtyp‘ ermittelt. Das Resultat ist der Ausgangspunkt für ihre ‚Farbenwelt‘, um ein harmonisches, vitales Gesamtbild, unter Berücksichtigung vieler Faktoren, wie Statur, Stil, Beruf u.v.m., zu schaffen. Die dazu verwendeten Farb- bzw. Analysetücher in den verschiedenen Farben, helfen nicht nur den Unterschied der Farbwirkung eindeutig festzustellen, sondern zeigen auch gleichzeitig, welche Farbkombinationen für die Kundin/Kunden optimal sind.

 

Ihr Nutzen – Farben sind der Ausgangspunkt

Wahrnehmungspsychologisch werden Farben vor Formen erkannt. Farben werden zuerst wahrgenommen, erst dann fällt der Blick auf den Schnitt oder Stil. In diesem Zusammenhang ist es daher sinnvoll, mit einer Farbberatung zu beginnen. Ihr Auftreten wirkt sympathisch und gewinnender. Ihre Ausstrahlung wird durch die Auswahl der richtigen Farben optimiert. Nach einer Farbberatung ist ein gezielter Garderobenaufbau möglich. Sie sparen Zeit, da der Umgang mit Farben und Farbkombinationen erleichtert wird.

 

 

Lassen sie Farbe in ihr Leben, denn Farben haben Einfluss auf ihre optische Erscheinung, ihre Attraktivität, ihre Wirkung und Kommunikation!

 

 

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FARBENFROHE GRÜSSE

Isabella Jaburek-Nourry

  

 

 

Fotos:

Isabella Jaburek-Nourry / LOOK AT YOU e.U.

Titelbild und Farbwolke Rot/Blau: www.shutterstock.com

 

Literatur:

Vollmar, Klausbernd. Das große Buch der Farben. 2012

Heller, Eva. Wie Farben wirken. 2013

Causse, Jean-Gabriel. Die unglaubliche Kraft der Farben. 2014

Braem, Harald. Die Macht der Farben. Bedeutung & Symbolik. 2012

Mode. 3000 Jahre Kostüme, Trends, Stile, Designer. 2013

www.karrierebibel.de/Was Farben über die Psyche verraten/Sept. 2007

 

 

 

TEIL 1 

DIE BEDEUTUNG DER FARBE GRÜN 

 

 

Achtzig Prozent unserer Sinneseindrücke werden über die Augen wahrgenommen und Farben geben uns dabei wichtige Informationen. Sie dienen zur Orientierung und sie berühren uns bis ins tiefste Innere. Farben verändern sogar unseren Geschmack und sie beeinflussen unsere Entscheidungen. Farben wirken auf unsere Gestik, Mimik und haben Auswirkungen auf unsere Gefühle. Sie sind so allgegenwärtig, dass wir sie für selbstverständlich halten, aber

 

Farben haben die Macht uns zu lenken.

 

Das liegt daran, dass Farben zu einem der ältesten und größten Kommunikationssysteme der Welt zählen. Es handelt sich um ein evolutionäres Code-System, wobei der Farbe GRÜN eine spezielle Schlüsselrolle zukommt. Photosynthese betreibende Pflanzen sind die Grundlage des Lebens auf unserer Erde. Grün ist sozusagen die ‚erste Farbe‘ der Welt.

 

 

Grün entspannt

Wir haben dieses Wissen gespeichert und nehmen Grün als Signal und Garantie des Überlebens wahr. Wir können viele Grün-Nuancen von einander unterscheiden – mit ein bisschen Übung können wir bis zu hundert verschiedene Grüntöne erkennen. Unsere Körper ist sozusagen auf Grün gepolt. Diese Informationen sind in unserem Stammhirn abgespeichert und je mehr Grün wir sehen, desto weniger Stresshormone werden ausgeschüttet. Grün hat eine heilende Wirkung auf uns.

 

 

 

 

Grün wirkt auf unser psychisches Wohlbefinden

In der Natur ist Grün die häufigste Farbe. Mit ihr wird Leben und Wachstum assoziiert. Insbesondere im Frühling kündigt sie den Beginn der neuen Jahreszeit an. Es ist die Farbe der Frische und Natürlichkeit und im übertragenen Sinn der Hoffnung und der Zuversicht. Als Signalfarbe bezeichnet sie das Normale, das Unproblematische und das Positive. Es ist alles im ‚grünen Bereich‘ bedeutet, dass alle Vorgänge funktionieren oder erlaubt sind.

 

 

 Grüne Getränke

Was passiert, wenn wir grüne Smoothies trinken? Sie sind nicht nur trendig, sondern auch gesund. Gemüse- und Obstgetränke aus grünen, frischen Zutaten wirken wie ein Jungbrunnen. Durch den regelmäßigen Verzehr von grünen Gemüsesäften nehmen wir nicht nur Vitamine, sondern auch Eisen und Mineralien auf. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der grüne Pflanzenfarbstoff eine antioxidative Wirkung hat, freie Radikale neutralisiert und krebserregende Giftstoffe binden kann. Grün wirkt also auch von Innen.

 

 

Grüne Düfte beleben

Wie duftet Grün? Spontane Geruchserinnerungen in Verbindung mit der Farbe Grün sind frisch. Tanne, Zeder, Föhre oder geschnittenes Gras kommen mir in den Sinn. Gewürzdüfte in der Küche, wie Basilikum, Dille, Melisse oder der Duft von Rosmarin sind auch sofort präsent. In der Advent- und Weihnachtszeit holen wir uns immergrüne duftende Tannenzweige oder Fichtenbäume in unsere Wohnzimmer. Diese immergrünen Pflanzen verkörpern Lebenskraft, und daran glaubten auch die Menschen in früheren Zeiten. Geschmückte grüne Bäume, Kränze und Girlanden im Haus galten als Sinnbild des ewigen Lebens. Grüne Düfte haben etwas belebendes, reinigendes, kräftigendes und wirken meist stimmungshebend.

 

 

 

 

Grüne Kraft tanken

Grün ist die Farbe der Mitte: Die Farbe wirkt harmonisierend, beruhigend und entspannend. Je mehr wir in einer digitalisierten, schnelllebigen Welt leben, desto mehr sehnen wir uns nach diesem Ausgleich. Die Sehnsucht nach Natur und Natürlichkeit spiegelt sich auch im Einrichtungsbereich wider: Der urbane Lifestyle wird durch begrünte Wände, bepflanzte Dachgärten, Tapeten mit botanischen Mustern und Wohnaccessoires, die die Natur in unser Zuhause holen, belebt.

 

 

 

 

 

Grünes Gift

Das hässliche Giftgrün steht dem schönen Grün des Frühlings entgegen. Grün ist die Farbe des Gesunden und des Giftigen. Sie symbolisiert das Leben und den Tod. Grün war die Lieblingsfarbe Napoleons, der sich an den Arsenausdünstungen grüner Tapete in seinem Haus auf St. Helena vergiftete. Als französische Chemiker die Überreste seines Leichnams analysierten, entdeckten sie große Mengen Arsen in seinen Haaren und Fingernägeln. Im feuchten Klima von St. Helena löste sich das Gift aus Tapeten, Möbelstoffen und grün gefärbtem Leder. Intensiv grüngefärbte Textilfarben enthielten Grünspan und Arsen. Napoleon starb somit an einer schleichenden Arsenvergiftung.

 

 

Grüne Mode

Unter ‚grüner Mode‘ verstehen wir Labels, die nachhaltige Mode anbieten. Mode, die weder Umwelt noch Menschen ausbeutet, ist eigentlich kein Nischenprodukt mehr, aber die Branche steckt noch in Kinderschuhen. Konsumenten müssen umdenken und große Unternehmen in den Markt einsteigen. Anspruchsvolles Design und faire Mode sind zwar kein Widerspruch mehr, aber es liegt nach wie vor in der Hand kleiner Produzenten ‚Fair-Fashion‘ voranzubringen.

 

 

 

Farbe und Psyche

Was ist ihre Lieblingsfarbe? Farben können nicht nur Emotionen auslösen, sie verraten angeblich auch einiges über die Psyche, die Vorlieben und Charakterzüge eines Menschen. Der wohl berühmteste Farben-Test dazu ist der sogenannte Lüscher-Test, der 1947 von dem Schweizer Psychologen Max Lüscher entwickelt wurde. Der Lüscher-Test wurde immer wieder überarbeitet und verbessert und ermöglicht unter anderem Einblicke in das Selbstbild, die Leistungskraft und Stressverträglichkeit eines Menschen. Die Erkenntnisse daraus werden heute nicht nur in der Personalentwicklung, sondern auch für Produktdesign oder in der Medizin eingesetzt.

 

 

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TEIL 2

FARBBERATUNG – FARBHARMONIE 

 

Grün auf unserer Haut

Wenn uns die Farbe Grün so gut tut, warum tragen wir sie nicht direkt auf unserer Haut? Im Prinzip spricht nichts dagegen, aber den richtigen Grünton zu finden, der mit unserem natürlichen Hautkolorit harmonisiert, ist kein leichtes Unterfangen. Die Naturfarbe stärkt nach Ergebnissen der Farbpsychologie das Selbstwertgefühl, stabilisiert und wirkt  vertrauenerweckend. Sicher haben sie das Phänomen aber schon im Alltag beobachtet: Einer rothaarigen Frau mit pfirsichfarbenen Teint passen eben ganz andere Farben bzw. Grünnuancen als einer schwarzhaarigen Frau mit einem kühlen, bläulichen Hautunterton.

Jeder Mensch hat von Geburt an sein natürliches Kolorit, das sich aus drei Faktoren zusammensetzt: Hautton (Teint), Haarfarbe und Augenfarbe. Welche Farben, abgesehen von den Grüntönen, ihnen am besten zu Gesicht stehen, kann mittels individueller Farbtyp-Beratung festgestellt werden.

Die Entstehung und Entwicklung der Farbtypberatung begann bei dem Schweizer Kunstpädagogen Johannes Itten (1888-1967). Den Untersuchungen von Itten ist es zu verdanken, dass wir die Farbharmonien in den unterschiedlichen Jahreszeiten auch auf uns Menschen übertragen. Er beobachtete seine Studenten und stellte dabei fest, dass sie bei der Aufgabenstellung zusammenpassende Farbakkorde zu malen, intuitiv jene Farben wählten, die harmonisch zu ihren Haaren und ihrer Haut passten. In seinem Buch Kunst der Farbe (1961) beschrieb Johannes Itten seine Beobachtungen und kreierte daraus die erste Farbtypen-Lehre.

Die klassische Einteilung in die „Vier-Jahreszeiten-Farbtypen“ ist längst überholt. Die Jahreszeittypologie kann maximal als Basis bzw. Ausgangspunkt betrachtet werden. Heute wird im Zuge einer ganzheitlichen Farbberatung wesentlich präziser und individueller beraten.

Dennoch sind die vier Jahreszeiten ein gutes Beispiel für die unterschiedlichen Farben und deren Wirkungen. Im Winter prägen weiße und graue Töne der Schneelandschaft das Bild. Kalte Farben sind das Symbol für den Winter. Der Frühling bringt alle leuchtenden Grüntöne hervor. Das satte Gelb der Narzissen und das feurige Orange der Tulpen – alle warmen klaren Farben prägen das Bild dieser Jahreszeit. Der Sommer zeigt kühle Pastellfarben. Flirrende Hitze sorgt in dieser Jahreszeit für einen bläulichen Schimmer in der Luft. Im Herbst bestimmen Rostbraun, Weinrot oder Ocker das Bild. Die Sonne steht tiefer und der Nebel dämpft die leuchtenden warmen Farben.

 

 

 

 

 

Was ist das Ziel einer Farbberatung?

Das Ziel einer Farbberatung ist, die individuelle Farbpigmentierung zu bestimmen, die sich im Laufe des Lebens nur minimal ändert.  In Übereinstimmung mit der persönlichen Hautpigmentierung kann anschließend die äußere Farbgestaltung, beginnend bei der Kleidung, der Haarfarbe, dem Make-up und den dazu passenden Accessoires, im Einklang mit ihrer Persönlichkeit inklusive Farbvorlieben, harmonisiert werden.

In der Farbanalyse wird mittels spezieller Farbtücher der individuelle ‚Farbtyp‘ ermittelt. Das Resultat ist der Ausgangspunkt für ihre ‚Farbenwelt‘, um ein harmonisches, vitales Gesamtbild, unter Berücksichtigung vieler Faktoren, wie Statur, Stil, Beruf u.v.m., zu schaffen. Die dazu verwendeten Farb- bzw. Analysetücher in den verschiedenen Farben, helfen nicht nur den Unterschied der Farbwirkung eindeutig festzustellen, sondern zeigen auch gleichzeitig, welche Farbkombinationen für die Kundin/Kunden optimal sind.

 

Ihr Nutzen – Farben sind der Ausgangspunkt

Wahrnehmungspsychologisch werden FARBEN vor FORMEN erkannt. Farben werden zuerst wahrgenommen, erst dann fällt der Blick auf den Schnitt oder Stil. In diesem Zusammenhang ist es daher sinnvoll, mit einer Farbberatung zu beginnen. Ihr Auftreten wirkt sympathisch und gewinnender. Ihre Ausstrahlung wird durch die Auswahl der richtigen Farben optimiert. Nach einer Farbberatung ist ein gezielter Garderobenaufbau möglich. Sie sparen Zeit, da der Umgang mit Farben und Farbkombinationen erleichtert wird.

 

 

Lassen sie Farbe in ihr Leben, denn Farben haben Einfluss auf ihre optische Erscheinung, ihre Attraktivität, ihre Wirkung und Kommunikation!

 

 

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FARBENFROHE GRÜSSE

Isabella Jaburek-Nourry

  

 

 

 

 

Fotos:

Isabella Jaburek-Nourry / LOOK AT YOU e.U.

Titelbild: www.shutterstock.com

Literatur:

Vollmar, Klausbernd. Das große Buch der Farben. 2012

Heller, Eva. Wie Farben wirken. 2013

Wälde, Rainer. Die neue Farb- und Stilberatung. 2002

www.vouge.de/pantone ‚greenery’/Dec. 2016

www.karrierebibel.de/Was Farbe über die Psyche verraten/Sept. 2007

www.gesund.co.at/Warum Grüne Lebensmittel so gesund sind/Sept. 2017

www.zeit.de/lebensart/mode/2012-10/gruene-mode

 

Mein letzter Garderobencheck war vor ca. fünf Jahren. Unsere Übersiedlung gab mir Anlass mich komplett von Altlasten zu trennen und einmal ein richtig gutes Kleiderordnungssystem zu finden. Das Ordnungssystem hat sich bis heute bewährt. Es ist übersichtlich, alles griffbereit, nicht zu viel und nicht zu wenig, gute Qualität, immer ordentlich – sofern alles gebügelt und gewaschen ist – egal für welchen Anlass. Einfach herrlich.

Voller Kasten nichts anzuziehen

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Unser Konsumverhalten ist darauf ausgerichtet, viel Kleidung zu kaufen, zu horten oder diese nach Gebrauch einfach wegzuwerfen. Wer es nicht schafft, sich von seinen Kleidern zu trennen, hat das ewige Dilemma: Voller Kasten nichts anzuziehen!

Fast-Fashion macht es möglich: heute trendig, morgen out. In Billigproduktionsländern hergestellte Ware verliert aufgrund minderer Qualität schnell an Form und Farbe, hat keinen Tragekomfort und übersteht meist den ersten Waschgang nicht.

Leider geht Quantität vor Qualität!

Wer Mode liebt, muss sich ein System zurechtlegen, das immer funktioniert und eine Garderobe aus vielfältig kombinierbaren Puzzleteilen schaffen, die der jeweiligen Lebensanforderung angepasst ist. Eine BusinessGarderobe etwa muss den Balanceakt zwischen Komfort und Business-Dresscode meistern. Wichtig ist zu wissen, was Ihre Garderobe jetzt oder in Zukunft können muss.

„Erstaunlich viele Menschen erkennen nicht, in welchem Maße ihre Kleidung sie an eine Identität bindet, die der Vergangenheit angehört.“ 

(Elika Gibbs)

Für Damen, die sicher gehen müssen, kein Outfit zweimal zu tragen, sind ausgeklügelte Ordnungsstrategien dienlich. Sängerin Jennifer Lopez verwendet beispielsweise eine spezielle Datenbank zwecks Kleiderregistrierung, um sicher zu sein, keine Kleider-Kombinationen zu wiederholen. Über die Garderobe von Queen Elizabeth – sie besucht ca. 300 Veranstaltungen jährlich – wird ebenso penibel Buch geführt. Das dient dazu, um nicht den Überblick zu verlieren – schließlich dürfe sie weder Hüte, Kleidung oder Schmuck mehrmals, innerhalb einer bestimmten Zeit, auf öffentlichen Events tragen.

Es gibt viele verschiedene Methoden für den perfekten Kastencheck. Das richtet sich natürlich ganz nach den Platzgegebenheiten und Anforderungen.

Dennoch gilt: Sich von Altlasten zu trennen tut nicht nur der Seele gut. Man braucht nicht viele Kleidungsstücke, sondern nur die richtigen. Es bringt erstaunlich viel Freiraum, Zeitersparnis und macht uns zufrieden und glücklich. Das Wort Glück mag hier vielleicht übertrieben klingen, ist es aber nicht. Denn wer ist mit Chaos wirklich glücklich ?

 

Ich gehöre nicht zu diesen Menschen, die mit Chaos gut umgehen können. Ich brauche Ordnung und Übersicht. Das erleichtert mir das Leben und gibt mir Struktur. So ähnlich, oder sogar noch radikaler, denkt Marie Kondo. Die japanische ‚Profi-Aufräumerin‘ hat dafür ein perfektes System geschaffen. Ihre „Magic Cleaning“ Philosophie hat ganz konkret mit Entscheidungen zu tun. Nämlich nur noch die Sachen zu behalten, die einem Freude bereiten und der Rest kann entsorgt werden. Laut Kondo sind das ca. zwei Drittel des Haushalts. Ausgemistet wird am besten Kategorie für Kategorie in folgender Reihenfolge: Kleider, Bücher, Papiere, Kleinkram, Erinnerungsstücke. 

Die LOOK AT YOU – Methode

Ende Sommer hat mich eine Kundin beauftragt, ihr bei einem großen Garderobencheck zu helfen. Ihre Pensionierung war der Grund sich endgültig von ihrer Businesskleidung zu trennen und frischen Schwung in ihren Kasten zu bringen. Es wurde Kleidung aus drei verschiedenen Wohnsitzen sortiert, anprobiert, neu kombiniert, abgesteckt für den Änderungsschneider, für den Secondhandladen gesammelt, Erinnerungsstücke in Seidenpapier gepackt, Kleidung gestapelt, Kombinationen fotografiert, eine Einkaufsliste geschrieben usw. – nach ca. 5 Stunden konnte eine gute Übersicht und Systematik geschaffen werden. Den Feinschliff erledigte die Kundin selbst.

Die LOOK AT YOU-Methode ist eine Mischung aus Kondo-Methode, individuellen Wünschen und meinem Know-How. Ein Garderoben-Check bedeutet nicht nur den Kasten aufzuräumen, sondern für die vorhandenen Kleidungsstücke ein optimales Kombinations-System zu schaffen, das den persönlichen Anforderungen entspricht. Sie sparen Geld, Zeit, vermeiden Impulskäufe, schaffen eine Übersicht und haben schließlich lange Freude an ihrer Garderobe.

 

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Für Fragen stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung. Schreiben Sie mir an style@nulllookatyou.at – ich freue mich auf Ihre Nachricht.

 

Literatur:

Marie KONDO. Magic Cleaning. Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2013;

Elika GIBBS. Mit System zu gutem Stil. Busse Verlag GmbH, 2012.

 

Kleidung ist neben Mimik, Gestik und Sprache ein Zeichensystem menschlicher Kommunikation oder bewusst eingesetztes Ausdruckselement.  

Ein Gespräch über Kleidung oder Verkleidung mit dem Schauspieler und Kabarettist  Olivier Lendl – bekannt für seine Beobachtungsgabe der Spezies Mensch, seine Wortfeuerwerke und seinen Körpereinsatz auf der Bühne.

 

Was verraten Kleider und andere Maßnahmen der Körpergestaltung über ihre Träger?

Meiner Meinung nach, ist es eine Art und Weise – bewusst oder unbewusst – einen Status anzuzeigen: Arm oder reich, Businessman oder Sandler (Extremform), Punk oder nicht Punk – Lebenseinstellungen werden optisch dargestellt. Mit Kleidung können Menschen anzeigen und ausdrücken, wer sie sind, was sie erreicht haben oder was sie gerne erreichen möchten. Das optisches Kontrastprogramm wäre  beispielsweise der Supermillionär in Jogginghose. Er zeigt damit, dass er teure Kleidung nicht mehr notwendig hat. Er hat sein Ziel bereits erreicht. Vielleicht ist es ja sogar besser, wenn er seinen Reichtum nicht all zu offen präsentiert.

Glaubst du, dass Menschen erfolgreicher sein können, wenn sie die richtige Kleidung tragen?

Ja, kann ich mir durchaus vorstellen. Wenn ich einen erfolgreichen Geschäftsmann spielen muss, bewege ich mich dementsprechend auf der Bühne. Wir bekommen bei den Proben zwecks Rollen-Unterstützung eine Art Probekostüm. Das hilft, die dafür erforderliche Körperhaltung einnehmen zu können. So kann ich mich bewusster auf die Figur konzentrieren und mich prozessartig auf die Rolle einstellen. Kleidung unterstreicht die Rollendarstellung – auf der Bühne natürlich extremer als im täglichen Leben.

Kleider – Eintritt zu gesellschaftlichen Kreisen?

Ja, würde ich schon sagen. Nehmen wir als Beispiel den Dresscode in Künstlerkreisen. Er ist eher als Befreiung von jeglichen Dresscodes zu verstehen, denn Schauspieler, Musiker und Künstler suchen nicht nur nach darstellerischer Freiheit.  Sie wollen sich von den normalen, arbeitenden Menschen abheben, unterscheiden. Das bedeutet, jegliche Art von Kleidervorschrift über Bord zu werfen. Die Einstellung bezüglich Kleidervorschriften zeigt das auch an: Künstlerische Freiheit auf allen Ebenen.

 

… Lebenseinstellungen werden optisch dargestellt …

 

Du schlüpfst als Schauspieler in unterschiedlichste Rollen. Was hat im Endeffekt mehr Gewicht, der Text oder die (Ver-)Kleidung? Gibt das Kostüm der darzustellenden Figur den letzten Schliff?

Ja, eindeutig. Als Schauspieler agiere ich auch ohne Worte. Ich bekomme das passende Kostüm für die Rolle. Ich musste in einem Stück einen Taubstummen auf einem Weingut spielen. Allein das Kostüm zeigte schon an, dass ich in der Hierarchie am Weingut ganz unten stand. Ohne Worte war klar, welche Rolle ich inne hatte. Das Kostüm unterstützt  die darzustellende Figur immens. Die Rolle ist vorgegeben und bekommt die entsprechende Kleidung. Eine Diva auf der Bühne trägt eventuell ein rotes, pompöses Kleid und Federboa. Sie erscheint auf der Bühne und das Kostüm unterstützt die gewünschte Wirkung ohne Worte . 

Kleidung oder Verkleidung – wo ist deiner Meinung nach der Schnittpunkt? Wann wirken Menschen verkleidet?

Ganz abgesehen von Mienenspiel und Gestik, achte ich natürlich auch auf die Bekleidung und habe diesbezüglich meine Beobachtungen gemacht. Ein Beispiel: Frauen älteren Semesters sehen verkleidet aus, wenn die Garderobe nicht altersgerecht ist. Der Rock ist zu kurz, die Bluse zu eng, die Farben zu grell und das Make-Up zu üppig. Die Kleider passen nicht zur Frau und umgekehrt. Das sieht komisch aus und wirkt auf mich wie eine Verkleidung. Das persönliche Erscheinungsbild sollte zur Person, aber auch zur Position passen.

Das verrückteste Kostüm, das du je getragen hast?

Federhose und ein Leiberl, wie vor hundert Jahren, inklusive Bodypainting. Ich war am ganzen Körper grau marmoriert. Für ein anderes Theaterstück wurde für mich eigens ein Anzug aus Matratzen gefertigt. Ich wurde total ausgepolstert und konnte mich kaum bewegen. Durch die mangelhafte Bewegungsfreiheit fühlte ich mich sehr alt.

Dein persönlicher Zugang zur Mode?

Der historische Zugang zur Mode, wie etwa die Beinkleider der Männer im Mittelalter oder die Anwendung der sogenannten Mühlsteinkrägen, interessiert mich sehr. Was du mir gerade erzählt hast, über die Mode nach der französischen Revolution, finde ich spannend. Ich persönlich bin jedoch ein totaler Mode-Muffel. Was ich für Mode halte, halten andere für eine Katastrophe.

Wann fühlst du dich (privat) ‚verkleidet‘?

Immer (lacht)! Das Problem an einem Mode-Muffel ist, er merkt nicht, wie er angezogen ist.

Du beobachtest Menschen, um anschließend die erworbenen Erkenntnisse in deine Stücke zu packen. Was war bisher deine interessanteste Beobachtung?

In einer U-Bahnstation telefonierte ein Mann im Business-Anzug lautstark. Seine Stimme und seine überzeugende Gestik wirkten dominant. Ich bin näher hingegangen und habe gesehen, dass sein Anzug schon etwas abgenutzt war. Der Saum war heruntergerissen, der Stoff wirkte alt und schäbig. Als ich dann nochmals genauer hinsah, bemerkte ich, dass er gar kein Telefon in der Hand hatte. Er agierte so überzeugend, dass ich all diese Details auf den ersten Blick nicht erkannte.

Ihr arbeitet und probt aktuell für euer neues Stück  HEISS / Eine SaunarettePremiere ist am 18. Juni in Laxenburg in der Franzensburg. Laut Titel braucht dieses Stück nicht viel Kostüm? Möchtest du vorab schon was verraten?

Oh nein, ich darf nichts verraten. Einfach Tickets kaufen und den Abend genießen.

 

Vielen Dank für das Gespräch an   Olivier Lendl   und  toi, toi, toi für euer neues Stück.

Isabella Jaburek-Nourry

Für Fragen und Informationen stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung. Schreiben Sie mir an style@nulllookatyou.at – ich freue mich auf Ihre Nachricht.