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Leinen ist und bleibt der klassische Sommerstoff schlechthin. Mit seinem angenehmen Griff und der besonders hohen Luftdurchlässigkeit, die die Haut bei hohen Sommertemperaturen atmen lässt, ist es das ideale Material bei großer Hitze. Leinen kann bis zu 35 % Feuchtigkeit aufnehmen. Dadurch entsteht ein kühlender Effekt, da die Leinen-Fasern die Feuchtigkeit rasch wieder an die Umgebung abgeben. Leinen hat aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften einen sicheren Platz in der Sommer- und Freizeitgarderobe eingenommen. Leinenfans lieben den edlen ‚Knitter-Look‘ und schätzen das Material mit hohen Tragekomfort.

 

Je höher der Leinenanteil, desto knitteranfälliger ist das Kleidungsstück.

 

 

Auf das Mischverhältnis kommt es an. Je höher der Leinenanteil, desto fester und knitterfreudiger ist das Kleidungsstück. Das ungebleichte Rohleinen ist an der beige-braunen Naturfarbe erkennbar. Halbleinen-Stoffe haben zumindest einen 40%-Anteil an Leinen und sind meist mit Baumwolle gemischt.

Gefärbtes Leinen wird zuerst gebleicht und anschließend eingefärbt. Das Färben ist im Garn oder am Gewebe möglich. Leinenkleidung ist für die bunte Sommergarderobe in allen Farbschattierungen erhältlich. Sie wollen Ihre Sommerfarbpalette entdecken? Informationen zu einer individuellen Farbberatung finden Sie hier > Info – Farbberatung.

 

 

 

 Leinenfasern sind dicht, antistatisch, staub- und schmutzabweisend.

Leinen wird daher von Allergikern sehr geschätzt.

 

 

 

Die VOR- und NACHTEILE von Leinen

 

VORTEILE

hoher Tragekomfort

reißfest, robust und kühlend

atmungsaktiv

flusenfrei und fast antistatisch

schmutzabweisend

kann bis zu 35% Luftfeuchtigkeit aufnehmen

strapazierfähig und langlebig

gegen hohe Temperaturen beim Waschen und Bügeln relativ unempfindlich

ist stark und muss nicht nachgestärkt werden

hervorragend für Allergiker

 

 

NACHTEILE

geringe Scheuerfestigkeit

knitteranfällig

ungeeignet für korrekte Business-Kleidung

trockene Hitze schädigt das Gewebe

für den Wäschetrockner ist es nicht geeignet

Bleichen ist problematisch

extrem unelastisch

 

 

 

 

Die richtige PFLEGE von Leinen

 

Achten Sie auf die Waschtemperatur: Gefärbtes Leinen sollte nicht heißer als mit 60°und Mischgewebe (Baumwolle/Leinen usw.) nicht heißer als mit 40° gewaschen werden.

Reduzieren Sie die Schleudergänge und benutzen Sie einen Schonwaschgang. Obwohl Leinen kochfest ist, kann es bei Maschinenwäsche mit hoher Temperatur seine Form verlieren. Wer auf richtige und schonende Pflege achtet, wird lang Freude an seiner Leinenkleidung haben.

Leinen ist scheuerempfindlich und sollte daher möglichst alleine gewaschen werden. Verzichten Sie auf intensives Schrubben bei der Handwäsche. Drücken Sie die Kleidung durch und hängen Sie sie tropfnass auf. Das hat gleichzeitig einen glättenden Effekt.

Beim Bügeln: Leinen verträgt zwar hohe Temperaturen, allerdings nicht im trockenen Zustand. Beim Bügeln benötigt Leinen daher viel Feuchtigkeit. Sprühen Sie das Kleidungsstück vorher reichlich mit Wasser ein. Glanzstellen können Sie durch linksseitiges Bügeln vermeiden.

Bleichen und Färben Sie Leinen nicht. Das Material reagiert sehr empfindlich auf Bleiche bzw. Chemikalien. Die Fasern werden dünn und brüchig.

 

 

 

 

 

Was passt zum SOMMER-LEINEN-LOOK?

 

Der ‚Sommer-Leinen-Look‘ ist unkompliziert und bequem. Bei hohen Temperaturen muss Kleidung locker fallen. Leinen-Blusen, -Hosen oder Leinen-Kleider sind weit geschnitten und umspielen den Körper. Bewegungsfreiheit ist dabei sehr wichtig. Strohhut, Wedges, Espadrilles, Korbtaschen und Ledersandalen

sind die idealen Accessoires für den Sommer-Look. Abgerundet wird der Look bei den Damen durch den passenden Ethno- und Modeschmuck, Messing-, Gold- oder Silberschmuck.

Shorts aus einer Baumwoll-Leinenmischung mit lockerem Schnitt in Kombination mit Leinen-Hemden sind die idealen Begleiter für modebewusste Männer im Sommer. Hier passen auch Strohhut und (Leder)-Sandalen.

 

 

 

 

 

 

 

 Leinen-Sommer-Looks shoppen – hier finden sie einige Einkauf-Tipps

 

Rosso 35 – edle Leinenkleider aus Italien / Robert Friedmann – edle Blusen und Kleider / 0039 Italy – Tops, Blusen und Kleider aus Italy

Majestic Filature – ist bekannt für geniale Materialmischungen / WHYC aus Milano – hat bequeme Sommerlooks

Paul Vienna – Casual Hemden für den modebewussten Herrn

Lucky de Luca – Hemden die happy machen

 

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Wünsche Ihnen einen schönen Sommer!

 

Mag. Isabella Jaburek-Nourry – Ihr Image- & Styleguide

 

 

Fotos: 

Titelbild und Text: ©Isabella Jaburek-Nourry  

Portrait: Mag. Isabella Jaburek-Nourry von ©Britta Neubinger

Modeschmuck: Natalia Aggiato / www.pixabay.com

Strohhut: Webandi / www.pixabay.com

 

 

Breite Hüften, schmale Taille, üppiges Dekolleté?

Gratuliere! Sie haben die sogenannte ‚Sanduhr-Figur‚ alla  Sophia Loren.

 

Frauen mit großer Oberweite benötigen Oberteile mit optimalem Halt. Breitere Träger, Modelle mit Unterbrustband, vorgeformte Cups, Neckholder und Bustiers eignen sich hervorragend. Feste, formgebende Materialien sind perfekt für Sie.

Für Ihre sexy Hüften – die übrigens ein echter Hingucker sind – passen breiter geschnittene Unterteile hervorragend. Achten Sie darauf, dass eine optische Ausgewogenheit, passend zu Ihren Proportionen, geschaffen wird.

Jede Frau ist einzigartig und auf Ihre Art und Weise schön!

Stylen Sie Ihre weibliche Silhouette mit klassischen, schlichten und formenden Schnitten, in ansprechenden Uni-Farben oder einer dezenten Musterung.

 

 Viel Spaß am Strand oder Pool wünscht Ihnen Isabella Jaburek-Nourry ♥

 

Nicht die passende Beschreibung Ihrer Figur? Lesen Sie hier weiter über die runde Figur  die gerade Figur

 

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Portrait: Mag. Isabella Jaburek-Nourry von ©Britta Neubinger

 

 

 

 

Schmale Hüften, gerade Taille, androgyne Statur?

Voilà, Sie haben die sogenannte ‚H-Figur‘ alla  Tilda Swinton

und damit zwei Möglichkeiten sich stilistisch zu orientieren –

maskulin, sportlich oder weiblich, kurvenreich.

 

Mit dieser Figur können Sie selbst entscheiden, welche Richtung Sie einschlagen und wie sie sich inszenieren wollen. Da sie wenig Rundungen an Bauch, Busen und Hüfte aufweisen, können sie mit raffinierten Schnitten Kurven zaubern und wirken dadurch femininer. Ein asymmetrischer Ausschnitt und schräge Drapierungen lassen die statueske H-Figur-Frau zur weiblichen Göttin mutieren.

Einteiler mit Cut-outs eignen sich perfekt, um einer knabenhaften Statur femininere Rundungen zu verleihen. Versuchen Sie mit tiefer sitzenden Bikini-Höschen und Bindegürtel mehr Hüfte zu zaubern. Ihr Oberteil zeigt detailreiche, aber nicht zu mädchenhafte Verzierungen, Drapierungen oder Falten. Addieren Sie Volumen am Dekolleté durch verspieltere Details. Kontrastreiche Farb-Kombinationen unterstützen den Look.

Ein weiteres Kennzeichen dieser Figur sind Ihre langen schlanken Beine, um die Sie jeder beneidet. Sportliche Einteiler betonen den maskulinen Touch. Sie wirken dadurch dynamisch, geradlinig und vorwärtsstrebend.

Was passt für Sie noch? Gemusterte Bikinis, gepolsterte Oberteile oder Zickzack-Streifen.

 

Wenn Sie von gerader Statur sind, aber über breite, sportliche Schultern mit einer kleinen Oberweite verfügen, dann lesen Sie einfach weiter.  

 

 

Breite Schultern, kleine Oberweite, gerade Taille und schmale Hüften?

Dynamisch – Sie haben die sogenannte ‚Y-Figur‘ wie  Charlène von Monaco

 

 

Frauen mit der sogenannten ‚Y-Figur‘ haben breite Schultern, einen breiten Brustkorb, aber eine kleine Oberweite. Der Körperschwerpunkt liegt eindeutig auf dem Oberkörper. Sie haben schlanken Beinen und einen kleinen Po und deshalb wirkt Ihr Unterkörper zierlicher. Um Ihre Körperform optisch auszugleichen greifen Sie am besten zu folgenden Schnitten:

Neckholder-Modelle, Modelle mit mehreren dünnen Trägern oder Träger in breiter Ausführung. Die Träger dienen dazu, die Schulterpartie optisch zu unterbrechen und dadurch wirken sie schmäler.

Mit Monokinis können Sie eine kurvigere Taille zaubern und asymmetrische Modelle in sportlicher oder extravaganter Version sehen an Ihnen bezaubernd aus.

Die Hüfte ist die Region, wo Sie Ihren optischen Schwerpunkt setzen. Die Schulterpartie wird unterbrochen und die Hüfte betont. So schaffen Sie den Ausgleich, damit Ihre Hüfte breiter wirkt. Am besten stehen Ihnen knappe Bikinihöschen, die an der Seite gebunden werden. Eine optische Hüftverbreiterung gelingt auch gut mit Spangen oder anderen Verzierungen. Mit Mustern, mit schönen Farben oder raffinierten Applikationen schaffen Sie optische Balance.

 

 

Viel Spaß am Strand  oder Pool wünscht Ihnen Isabella Jaburek-Nourry ♦

 

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Portrait: Mag. Isabella Jaburek-Nourry von ©Britta Neubinger

 

 

 

Breite Hüften, füllige Mitte, üppige Oberweite?

Wundercurves – Sie haben die sogenannte ‚O-Figur‘ alla  Model Emme  – eine Frau mit echten Kurven –

auf dem Instagram-Bild ist sie mit Kolleginnen im gelben Einteiler zu sehen.    

 

Frauen mit der sogenannten ‚O-Figur‘ haben einen rundlichen Körperbau. Meist mit viel Oberweite, etwas mehr Bauch, aber eher schlanken Beinen. Um Problemzonen zu kaschieren, ist der klassische Badeanzug mit raffinierten Drapierungen optimal. Die meisten Einteiler – besonders für Übergrößen – haben Shaping-Effekt und eignen sich hervorragend, um Rundungen stylisch zu ‚verpacken‘.

Modelle mit tiefem Dekolleté sind von Vorteil, denn da sollten die Blicke hingezogen werden. Sogar funkelnde Details oder extravagante Musterungen in diesem Bereich sorgen für optischen Ausgleich. Raffungen oder Shaping-Nähte sind für diesen Figur-Typ besonders günstig. Sogar im Bustier-Badeanzug mit streckenden Plissees machen Sie gute Figur.

Es geht nicht nur darum Ihre Körpermitte in Form zu bringen, sondern auch Ihrer Oberweite mit gut sitzenden Soft-Cups Halt zu geben.

Was passt für Sie nicht? Zu knappe Höschen, die unter dem Bauch enden, zu kurze Oberteile oder Betonungen um die Körpermitte.

Zeigen Sie Stil mit schönem Modeschmuck und außergewöhnlichen Accessoires. Mit tollen Farben oder extravaganten Musterungen können Sie ebenfalls punkten.

 

 

 Viel Spaß am Pool oder Strand wünscht Ihnen Isabella Jaburek-Nourry ♣

 

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WILLKOMMEN bei LOOK AT YOU!

Mein Name ist Isabella Jaburek-Nourry. Ich bin Farb-, Stil- und Imageberaterin und ich blogge regelmäßig über Mode, Stil, Image oder Farbthemen.

 

 

Nach einem langen, trüben und kalten Winter gibt es nichts Besseres als den Frühling. Die Vögel zwitschern, die Tage werden länger und die Sonne lässt sich immer häufiger blicken. Viele von uns zieht es geradezu ins Freie.

Das Problem ist: Die Temperaturen schwanken während dieser Übergangszeit oft zwischen 8 und 22 Grad. Das bedeutet, wir wissen nicht mehr so recht, wie wir uns kleiden sollen. Wer bereits jetzt zu leichter Sommerkleidung greift, riskiert morgens zu frieren. Wer sich zu dick einpackt, wird mit Sicherheit über den Nachmittag hinweg fürchterlich schwitzen. Um einen Mittelweg zu finden, hier ein paar Tipps, wie wir uns trotz großer Temperaturunterschiede im Frühjahr stilvoll kleiden können.

 

 

 

Welche Jacke ist im Frühling am besten geeignet?

 

Nachdem wir monatelang einen dicken Mantel getragen haben, können wir es nun kaum erwarten, zu den Mid-Season-Jacken überzugehen. Die Jacken-Trends für den Frühling 2020, finden Sie hier. Wer keine geeignete Übergangsjacke besitzt, kann stattdessen auch zu einer etwas dickeren Strickjacke greifen.

 

 

 

 

 

 

In Schale werfen oder Schalen abwerfen?

 

Am besten beides! Doch angesichts der Temperaturschwankungen ist die altbewährte Zwiebeltechnik die beste Art, wie wir uns im Frühling kleiden können! Einfach ein T-Shirt mit einer übergroßen Strickweste kombinieren, einen Trenchcoat und einen großen Schal dazu und fertig ist der Zwiebellook!

In diesem Outfit wird einem in der Regel nicht so schnell kalt. Bei höheren Temperaturen wird Schicht um Schicht abgelegt. Ganz praktisch sind dann leichte Outdoor-Jacken, die zusammengelegt in der Tasche nicht so viel Platz einnehmen.  

Wer dennoch eher zu den Verfrorenen gehört, kann problemlos einen Winterpullover zu einem Kleid oder einem Rock tragen. In Kombination mit einer Übergangsjacke ist das die praktische Alternative.

 

 

 

Welche Hose ist die Richtige?

 

Auch wenn die Sonnenstrahlen immer mehr an Kraft gewinnen, wäre es ein Fehler, jetzt schon Kleider und Röcke ohne Strümpfe zu tragen. Wer sich nicht unterkühlen möchte, sollte auch auf kurze Hosen noch verzichten. Aus diesem Grund tragen wir im Frühling am besten Boyfriend-Jeans oder Culotte-Hosen.

Die meisten Modelle reichen bis kurz über die Knöchel, was trotz langer Hose für eine kleine Abkühlung sorgt. Sie lassen sich perfekt zu Sneakers, Chucks, flachen Loafern oder Schnürschuhen kombinieren. Culotte-Hosen haben außerdem den Vorteil, dass sie weit geschnitten sind. Wenn es um die Mittagszeit warm wird, sind diese Hosen die deutlich luftigere Variante als eng anliegende Slim-Jeans.

 

 

 

 

 

 

Frühlingskleider mit floralen Mustern!

 

Der Frühling ist die Zeit, in der man es wagen sollte, helle oder pastellige Farben zu verwenden! Puderrosa, Hellgelb, Himmelblau, diese Farbtöne lassen uns nach der dunklen Jahreszeit strahlen. Wer lieber kräftige Farben bevorzugt, kann zu Gelb oder Rot greifen. Diese Trendfarben schreien geradezu nach warmen Temperaturen und Feel-Good-Stimmung.

Natürlich sind florale Muster im Frühjahr am beliebtesten. Doch Vorsicht, die Kunst des Mix ’n Match besteht unter anderem darin, Oberteile mit Blumenmuster nur mit einfarbigen Hosen sowie gemusterte Röcke mit Oberteilen ohne Muster zu kombinieren. Wenn Sie bereits ein Muster-Profi sind, können Sie verschiedene Muster miteinander kombinieren. Das funktioniert gut, wenn Sie Muster mit der selben Farbfamilie wählen. Zum Beispiel: ein rosa Blütenmuster mit grünen Blättern, kombiniert mit einem graphischen Muster mit rosa Untergrund und grünem Gitterkaro-Karo. Durch die Farbwiederholung innerhalb der Muster entsteht ein harmonisches Zusammenspiel.  

 

 

 

 

 

 

Die trendigen Modeaccessoires des Frühlings

 

Als erstes sollten Sie Ihre Sonnenbrille nicht vergessen. Sie sind das unverzichtbare Zubehör für Frühling-Sommer. Lieben Sie Hüte? Dann aufsetzen und Sonne genießen. Machen Sie Platz für Ihre Sommerschuhe im Schuhregal: für weiße Sneakers, Mokassins, Ballerinas oder Derbys. Zu den Stiefeln heißt es: Einpacken, wir sehen uns im Winter wieder!
Welche Handtasche Sie wählen, hängt eher vom Anlass als von der Jahreszeit ab. Aber vielleicht ist jetzt die erste Gelegenheit, einen schönen, trendigen Korb zu tragen?

 

 

 

Starten Sie gut in die Saison mit neuen Trends und fröhlichen Farben!

Isabella Jaburek-Nourry

 

 

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Portrait:

Britta Noibinger

Titelbild:

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Fotos im Text:

Pullover: Isabella Jaburek-Nourry

Sommerkleid:

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Jeans mit Blumen:

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WILLKOMMEN bei LOOK AT YOU!

Mein Name ist Isabella Jaburek-Nourry. Ich bin Farb-, Stil- und Imageberaterin und ich blogge regelmäßig über Mode, Stil, Image oder Farbthemen.

 

 

Wie wirkt Kleidung vor der Kamera?

Ich bin mir sicher, dass der Inhalt Ihres Webinars top ist und dass Sie gut vorbereitet sind, doch wie steht es um Ihre Frisur, Bart, Krawatte, Brille, Schmuck? In diesem Blog-Eintrag geht es um Kleidung, Farben, Muster und Make-Up vor der Kamera. Was müssen Sie beachten, um beim Webinar gut zu wirken?

 

 

BOTSCHAFT & STIMMUNG

 

Wie wir uns in unserer Kleidung fühlen und wie sie bei anderen ankommt ist wichtig, denn sie wirkt nicht nur nach außen, sondern auch auf unser Innenleben. Fühlen wir uns sicher und gut, strahlen wir das auch aus. Kleidung hilft dabei, das zu kommunizieren. Kleiden wir uns für das Webinar vorteilhaft, transportieren wir automatisch den inneren Zustand nach außen.

Dazu könnte man vielleicht auch Charisma sagen: Diese Person strahlt, fühlt sich gut und gibt eine positive Energie weiter. Mode spiegelt und reguliert unsere Stimmung. Sie sendet eine Botschaft und mit unserer Kleiderwahl können wir unsere eigene Ausstrahlung und unsere Wirkung bewusst steuern. Für Webinare habe ich Tipps & Tricks zusammengetragen, um positiven Eindruck zu hinterlassen.

 

 

 

STIL & DRESSCODE

 

Sie kennen Ihren Stil und haben im Office einen Dresscode? Vor der Kamera ist es genauso. Kleiden Sie sich so, als ob Sie ins Büro, zum Meeting oder zum Kunden gehen würden. Wichtig ist, dass Sie das Outfit komplett tragen und sich nicht nur auf Ihren Oberkörper konzentrieren. Mir würden hier lustige Geschichten dazu einfallen … oben perfekt mit Sakko und Krawatte und unten nur die Boxer-Short … nein, bitte nicht.

Kleiden Sie sich so, als ob Sie jetzt jeden Moment einen Termin außer Haus wahrnehmen würden. Unterschätzen Sie nicht den psychologischen Effekt des kompletten Looks. An dieser Stelle sei auch gesagt, dass eine Bluse professioneller wirkt als ein T-Shirt oder ein Blazer besser zur Geltung kommt als ein Polo-Shirt. Mit Blazer oder Sakko sind Sie korrekter gekleidet und erzeugen Büro-Atmosphäre. Wählen Sie Oberteile mit Kragen. Das ist stilmäßig ansprechender.

 

 

 

FARBEN – KAMERA & LICHT

 

Die Kamera verstärkt Kontraste. Intensive Farben wirken gut, denn der Bildschirm verschluckt Farben. Helle Farben sind auch einwandfrei, wenn der Hintergrund dunkel ist. Schwarz wirkt, je nachdem wie das Licht ist, konturlos. Vor einem weißen Hintergrund kann der Schwarz-Weiß-Kontrast sehr hart sein. Und Rot-Grün-Kontraste sind zu viel für das Auge.

Tragen Sie Farben, die Ihren (Farb-)Typ frisch aussehen lässt und Farben die Ihre natürliche Pigmentierung unterstützen. Wiederholen Sie zum Beispiel Ihre Augenfarbe.

Matte Stoffe sind perfekt, um vor der Kamera eine angenehme Optik zu erzielen. Vermeiden Sie ein komplett weißes Oberteil oder Hemd. Die Helligkeitssensoren der Kamera können dadurch durcheinandergeraten bzw. die automatische Beleuchtungseinstellung könnte übersteuern. Ihr Gesicht wird durch das weiße Oberteil/Hemd überstrahlt.

Mit blauer und grüner Kleidung müssen Sie dann aufpassen, wenn Sie im Studio vor einem Blue- oder Green-Screen stehen. Diese Videohintergründe dienen zum Einblenden verschiedener virtueller Hintergründe. Das trifft zwar nicht im Homeoffice zu, aber im Studio. Fragen Sie vor dem Dreh einfach nach.

Gedeckte Farben oder Pastellfarben sind immer ideal. Denken Sie an die psychologische Wirkung der Farben.  Einfarbige Oberteile sind die richtige Wahl. Nehmen Sie Ihren Farbpass zur Hilfe – den erhalten Sie nach einer Farbberatung – und wählen Sie eine der kräftige Farben, die je nach Farbtyp unterschiedlich nuanciert sind, aus.

Die Kamera nimmt Farben, Materialien und Muster anders wahr als das menschliche Auge. Achte Sie daher auch auf die Farben der Wände/Hintergründe. Tragen Sie hellere Farben, um die Szene ein wenig zu beleben und verwenden Sie keine Farben, die der Wandfarbe ähneln oder damit im Kontrast stehen.

 

 

 

MUSTER – BLUMEN, KARO, PAISLEY?

 

Beim Muster fragen Sie sich vorab, welche Wirkung es hat. Ein Blumenmuster wirkt romantisch. Ein grafisches Muster ist geordnet und eventuell streng. Die Musterung sollte keinesfalls zu klein und fein sein. Vermeiden Sie Karos, Streifen, Pepita und Fischgrat. Diese Muster erwirken einen Moiré-Effekt – ein Flimmern des Bildes.

Strukturiertes Material ist für die Kamera ideal. Vermeiden Sie Logos, außer Sponsoren verlangen das. Große und auffällige Muster sind deshalb nicht günstig, da sie die Blicke von Ihrem Gesicht ablenken. Muster erzeugen Unruhe und wirken sich nicht positiv auf das Gesamtbild aus.

Achten Sie auf die Stoffqualität und vermeiden Sie Flecken auf der Kleidung. Ein Blick in den Spiegel vor dem Video-Meeting, ob es Flecken oder Bügelfalten gibt, ist ratsam. Bügelfalten sind leider doppelt sichtbar und springen vor der Kamera förmlich ins Auge.

 

 

 

KRAWATTEN – SCHALS & TÜCHER

 

Für die Herren ist ein dunkelblauer Anzug zum Beispiel ein gutes Outfit. Wählen Sie ein helles oder hellblaues Hemd dazu. Das entschärft die Kontraste und lenkt den Blick des Betrachters auf Ihr Gesicht. Normalerweise ist Glanz vor der Kamera nicht empfehlenswert, aber ein bisschen Schimmer bei der Krawatte, aufgrund des Materials, wird nicht stören. Verwenden Sie keine Krawattennadel.

Vermeiden Sie wilde, unruhige Muster oder schrille Farben bei der Auswahl der Krawatte. Wählen Sie mit Sorgfalt und achten Sie darauf, dass der Knoten perfekt sitzt und der obere Knopf vom Hemd geschlossen ist. Da man nur den Oberkörper sieht, ist ein perfekter Knoten, der ganz nahe beim Gesicht ist, ein Muss. Schließlich soll man sich auf Ihre Worte konzentrieren und jede Ablenkung vermeiden.

Der Knoten wird entsprechend an die Körpergröße und die Gesichtsform angepasst. Für ein schlankeres Gesicht bedeutet das, dass der Knoten ebenfalls entsprechend schlank ausfällt. Korpulentere Herren oder Personen mit gröberen Gesichtszügen tragen eine dementsprechend breitere Krawatte mit passendem Knoten.

Bezüglich Schals und Tücher: Ich empfehle vor der Kamera keine Tücher oder dicke Schals zu tagen. Das drückt den Oberkörper und verschließt den Blick auf die Halspartie. Bedenken Sie, dass Sie zugedeckt und nicht offen wirken. Zu viel Volumen um die Halspartie ist beim freien Sprechen hinderlich.

 

 

 

MAKE-UP – FRISUR & BART

 

Tipps für die Damen:

Das Make-Up sollte natürlich aussehen. Da die Kamera aber Farben schluckt, muss das Make-Up deshalb kräftiger aufgetragen werden. Decken Sie Augenringe ab und vermeiden Sie Glanz im Gesicht. Glänzende Stellen werden über den Bildschirm als hellere Flächen dargestellt. Ideal dafür eignet sich ein Puderpapier oder transparentes Puder. Der Puder wird am besten mit dem Pinsel aufgetupft. Nase, Stirnpartie, Kinn werden daher mit Transparentpuder abgetupft, um unschönen Glanz zu vermeiden.

Betonen Sie Ihre Augenbrauen, denn sie geben dem Gesicht einen schönen Rahmen. Ein Highlighter in den Augenwinkeln sorgt für einen wachen, offenen Blick und Concealer hilft unschöne Schatten unter den Augen wegzuzaubern. Lidschatten und Eyeliner sind für ein ausdrucksstarkes Augenmake-Up unerlässlich. Tuschen Sie Ihre Wimpern etwas kräftiger. Das öffnet den Blick.

Die Lippenstiftfarbe sollte nicht dunkler sein, aber dafür intensiver. Blasse und schmale Lippen wirken freundlicher, wenn sie mit ein bisschen mehr Farbe als sonst betont werden. Einen Hauch mehr Fülle können sie mit einem Lippen-Konturstift, der entlang der äußeren Lippenkontur aufgetragen wird, erzeugen. Gut pigmentierte Lippen brauchen nicht mehr Farbe als sonst. Lassen Sie sich beraten, ob es neue Trendfarben gibt, die gut zu Ihrer Lippenpigmentierung passen.   

Fixieren Sie Ihre Frisur. Stecken Sie lange Haare auf und achten Sie darauf, dass sie rutschendes Haar in Position bringen. Nichts lenkt mehr vom Text, Inhalt und Dialog ab, als andauernd Haare zurechtrücken. Volumen kommt vor der Kamera sehr gut und je größer und dominanter Ihre Gesichtszüge sind, desto fülliger kann die Frisur sein.

 

Tipps für die Herren:

Es geht nichts über einen perfekt gepflegten Bart und gepflegten Haarschnitt. Wer Frisur und Bart regelmäßig pflegt sieht auch gut vor der Kamera aus. Achten Sie auf die Kontur des Bartes und auf eine gleichmäßige Länge. Das nimmt Zeit in Anspruch, aber es zahlt sich aus. Bart-Shampoo, Bart-Öl, Bart-Kamm und -Bürste sind dabei die wichtigsten Utensilien.

Wie bereits erwähnt, ist all zu viel Glanz vor der Kamera nicht ideal und daher ist ein sparsamer Umgang mit Haargel sinnvoll.  Ist der Haarschnitt perfekt, sind nur wenige Handgriffe vor dem Auftritt notwendig, um gepflegt auszusehen. Weitere Tipps bezüglich Herren- und Trendfrisuren finden Sie in diesem Artikel.

 

 

 

SCHMUCK & BRILLE

 

Der Schmuck sollte Ihrem Stil entsprechen. Ein Zuviel an schmückenden Teilen lässt Sie überladen aussehen. Konzentrieren Sie sich hingegen auf ein schönes Schmuckstück. Sei es eine Kette, eine Brosche, eine Uhr, Armband oder Ohrschmuck. Weniger ist mehr vor der Kamera.

Nichts lenkt mehr ab, als üppiges Dekor. Wichtig ist, dass der Schmuck keine Geräusche erzeugt. Vermeiden Sie zu viel Glanz und halten Sie Ihre Kleidung möglichst schlicht, so dass der Schmuck oder die modische Brille gut zur Geltung kommen. 

 

 

 

KOMMUNIKATION & TECHNIK

 

Bezüglich Technik & Kommunikation möchte ich Ihnen einen Blog-Artikel der Kommunikationsberaterin Sylvia Petz empfehlen. In Ihrem Artikel Online-Meetings gut meistern hat Sie alle wichtigen Punkte bezüglich technische Voraussetzungen, Stimme, Sprache, Kommunikation, Moderation und Sicherheitsbedenken zusammengefasst.

Es ist ein sehr guter Leitfaden, damit Sie ein stimmiges Bild erzeugen können.

Punkten Sie inhaltlich, technisch und optisch!

 

 

Viel Erfolg und gutes Gelingen für Ihren nächsten WEBINAR-Auftritt oder Ihre Video-Konferenz wünscht Ihnen

Isabella Jaburek-Nourry

 

 

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Fragen, Anregungen, Kooperationen?

Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

 

 

Portrait:

Britta Noibinger

Titelbild:

www.shutterstock.com /Image ID: 1720909081

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn die Temperaturen im Büro steigen, müssen die Damen unter uns einen schwierigen Balance-Akt meistern. Einerseits möchten wir nicht ins Schwitzen geraten. Andererseits wollen wir zu jeder Zeit einen professionellen Eindruck hinterlassen. Die aktuelle Modewelt bietet zahlreiche Möglichkeiten, am Arbeitsplatz buchstäblich einen kühlen Kopf zu bewahren, ohne an Seriosität einzubüßen. In diesem Artikel finden Karrierefrauen die besten Styling-Tipps für die Sommersaison 2019.

 

Bunte Blusen

 

Gegenüber Ihren männlichen Kollegen genießen Sie mindestens einen entscheidenden Vorteil: Auf langärmelige Hemden dürfen Sie an heißen Tagen getrost verzichten. Stattdessen können Sie sich nach Lust und Laune mit leichten Oberteilen einkleiden. Achten Sie jedoch stets auf eine hochwertige Qualität, denn Discounterware nutzt sich schnell ab und macht dadurch einen ungepflegten Eindruck. Über den Online-Shop eines renommierten Markenanbieters finden Sie verschiedenste Shirts und Blusen zu erschwinglichen Preisen:

  • schlichte Poloshirts
  • Blusen im Carmen-Stil
  • verspielte Blumenmuster
  • Animalprints
  • ausgefallene Druckmotive.

Damit beweisen Sie im Office Stilbewusstsein, ohne dass Sie sich in Unkosten stürzen. Kurzärmelige Oberteile lassen sich zudem wunderbar mit einem Blazer kombinieren. So sind Sie mit einem Handgriff für wichtige Meetings oder Geschäftsessen ausstaffiert.

 

Halblange Röcke

 

Als Alternative zur knappen Mini-Variante liegen im Sommer 2019 sogenannte Midi-Röcke voll im Trend. Diese Modelle sitzen mit einem elastischen Bund bequem auf der Taille und reichen bis kurz unter die Knie. Dadurch schmeicheln sie jeder Figur – egal ob groß, klein, schmal oder kurvig. Bei der Wahl des passenden Oberteils sollten Sie auf ausgewogene Proportionen achten. Da der Midi-Rock recht locker von den Hüften herabfällt, empfiehlt sich dazu ein einfach geschnittenes Shirt ohne verspielte Rüschen oder Volants. Auch hier beweist sich der Blazer als Allround-Talent. Dabei sollten Sie allerdings Ihren Look nicht mit zu vielen Farben und Mustern überladen. Für einen einfarbigen Rock in Rot, Gelb oder Grün eignen sich beispielsweise folgende Kombinationen:

  • Weißes Hemd, weiße Schuhe, grauer Blazer
  • Weißes Hemd, schwarze Schuhe, schwarzer Blazer
  • Graues Hemd, graue Schuhe, weißer Blazer.

 

 

 

 

Sommerliche Kleider

 

Gerade in der warmen Jahreszeit brauchen Sie manchmal nur ein Kleidungsstück, um sich in Schale zu werfen. Aber Vorsicht: Kleid ist nicht gleich Kleid. Folgende Variationen haben im Büro nichts verloren:

  • weite Maxidresses, die bis zum Knöchel reichen
  • knappe Minikleider
  • trägerlose Modelle
  • bauschige Tüllapplikationen im Ballerina-Stil.

 

Generell sollten Sie für professionelle Settings Kleider wählen, die das Dekolletee bedeckt halten und deren Saum bis mindestens kurz über die Knie (handbreit) reicht. Hierfür sind vor allem zwei Optionen empfehlenswert:

  • Das klassische Etuikleid zeichnet sich durch einen geraden, figurbetonten Schnitt aus und ist in der Regel ärmellos. In seiner Schlichtheit kommt es besonders gut in einem einfarbigen Stoff zur Geltung. Wieder einmal können Sie hier mit einem Blazer nichts falsch machen. Wenn Sie für ein Geschäftsessen etwas eleganter auftreten wollen, müssen Sie Ihr Outfit lediglich durch ein Paar hohe Schuhe oder eine edle Kette ergänzen.
  • Das trendige Hemdblusenkleid hat sich 2019 bei Designern beliebt gemacht. Wie der Name bereits verrät, haben solche Modelle vorne eine Knopfleiste, die nach oben in einen ausgestellten Kragen ausläuft. Besonders lässig wirkt das Hemdblusenkleid, wenn Sie seine halblangen Ärmel ein- oder zweimal umschlagen. Auf einen Blazer können Sie hier jedoch verzichten, besonders wenn das Kleid zusätzlich noch einen Taillengürtel besitzt.

 

Feminine Anzüge

 

Dass Frauenpower im Trend liegt, versteht sich von selbst. Dementsprechend gilt auch in der Modewelt: Was die Herren können, das können wir Damen schon lange. Hosenanzüge haben sich in den letzten Jahren als Must-Have für stil- und karrierebewusste Frauen etabliert. Daher können Sie im Sommer statt traditioneller Röcke oder Kleider auch zu modernen Jumpsuits greifen. Diese dürfen ruhig ärmellos sein, sollten aber lange Hosenbeine haben. Je nachdem, welche  Accessoires Sie dazu tragen, können Sie mit solchen Einteilern zu jedem Anlass glänzen, vom Büroalltag über Konferenzen bis hin zu Betriebsfeiern. Bitte prüfen Sie ob ein Jumpsuit für Ihre Branche bzw. Ihr Business stilgemäß ist. Generell gilt hier die Devise: Weniger ist mehr. Da Jumpsuits allein schon durch ihren schlichten Schnitt Blicke auf sich ziehen, sollten Sie auf ausgefallene Muster und Rüschenapplikationen verzichten.

 

Leichte Hosen

 

Um Schweißausbrüche zu vermeiden, müssen Sie nicht unbedingt viel Haut zeigen. Oftmals spielt vor allem der richtige Schnitt eine entscheidende Rolle. Anstelle von enganliegenden Röhren oder Leggings können Sie an hochsommerlichen Tagen zu weiten Marlene-Hosen oder Culottes greifen. Damit verschaffen Sie Ihren Beinen eine frische Brise, ohne freizügige Einblicke zu gewähren. Kleinere Frauen sollten dazu hohe Absätze tragen, denn großzügig geschnittene Hosen haben meistens eine etwas stauchende Wirkung.

 

Luftiges Schuhwerk

 

Bei schwülem Wetter geraten vor allem unsere Füße schnell ins Schwitzen. Glücklicherweise müssen Sie nicht wie Ihre männlichen Kollegen das ganze Jahr über geschlossene Schuhe tragen. Allerdings sollten Sie sich auch nicht zu leger geben. Birkenstock-Pantoletten oder Flip-Flops sind in professionellen Settings nicht angebracht. Als Kompromisslösung können Sie stattdessen auf leichte Slipper oder halboffene Sandalen zurückgreifen. Bedenken Sie außerdem: Je höher die Temperaturen werden, desto schneller schwellen die Füße tagsüber an. Wenn Sie für einen besonderen Anlass beispielsweise Pumps tragen, sollten diese auf jeden Fall weit genug geschnitten sein. Probieren Sie deshalb bei einem Neukauf das entsprechende Modell immer nachmittags oder abends an.

 

 

Gute Geschäfte auch bei hohen Temperaturen!

 

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Fotos von  unsplash.com und pixabay.com

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Isabella Jaburek-Nourry

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WILLKOMMEN bei LOOK AT YOU!

Mein Name ist Isabella Jaburek-Nourry. Ich bin Farb-, Stil- und Imageberaterin und ich blogge regelmäßig über

Mode-, Stil-, Image- oder  Farbthemen.

In diesem Blog-Eintrag möchte ich Ihnen aktuelle Mode-Trends für den Herbst/Winter 2019 vorstellen.

 

 

 

 

 

 

Es ist offiziell: die Herbst-Trends sind da!

 

 

 

Erd- und Beigetöne, viel Orange, dunkles Grün, kräftiges wärmendes Rot und wohltuende Gelbnuancen läuten den Herbst ein. Wir brauchen warme Farben in einer Welt an übermäßigem Konsum, rasanten Klimawandel, Verlust an Geborgenheit und zunehmenden Spannungen.

Mode ist und war immer ein Barometer für gesellschaftliche Entwicklungen und diesen Herbst stehen den global betrachtet negativen Tendenzen eine ganze Reihe an wohltuender, entspannter und lässiger Kleidung inklusive softer Materialien gegenüber.

Oder, um es mit den Worten der Trendforscherin Li Edelcoort auszudrücken: „Erdtöne, natürliche Materialien, Mönchskutten, kleiderartige Stücke für Männer, wie lange Hoodies oder T-Shirts, dekonstruierte Stoffe, Textilien, die wie verwitterte Lumpen wirken, ausgefranste Säume und Leinen, das auch im Winter getragen wird, sind die Folge in der Mode für Herbst/Winter 2019/20.“ (Li Edelkoort. Mode der Zukunft. Vogue 09/19 – Lena Sämann. 2.01.2019)

 

 

 

 

 

Ein Blick auf STRICK

 

 

 

Strick steht hoch im Kurs. Es darf so richtig gekuschelt werden. Wir wollen es ganz soft und warm. Grobmaschiger Strick, verschiedenste Patent- und Zopfmuster läuten die neue Gemütlichkeit ein. Die Schnitte für Pullover oder Westen sind weit, gemütlich, leicht und cosy. Lockere halsferne Rollis, Jacquard-Strick und Norweger haben diesen Winter ihren großen Auftritt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 KARO-KULT – kein Ende in Sicht

 

 

 

Karo, Karo, Karo – ob Hose, Hemd, Bluse, Mantel oder Jacke – es gibt Karo-Looks für jede Lebenslage. Egal ob dezentes Karo, großes Karo oder Karo-Materialien mit Kuschelfaktor, Fantasy-Karo, Accessoires mit Karoprints, wie etwa schöne Schals mit diesem Muster.  Es ist kein Ende des Trends in Sicht. Abgesehen von den typisch britischen Checks hat diese Musterung einiges an Neuauflagen zu bieten. Karo wird in diesem Herbst am liebsten mit Uni gemixt, mit Blumenprints aufgefrischt oder ganz dezent mit anderen Karomusterungen kombiniert.

 

 

 

 

 

ANIMAL – Prints

 

 

 

Sie tauchen ja immer wieder auf – Animal-Prints. Der Wow-Faktor mit diesen Mustern ist garantiert. Doch sie gekonnt zu kombinieren ist eine Kunst, denn die Gratwanderung zwischen modischer Genialität und verruchtem Look ist äußerst schmal. Wie kombinieren Sie wilde Leo-Prints? Am besten mit einfärbigen klassischen Teilen. Strenge Looks passen perfekt zu diesen wilden Mustern.

 

 

 

 

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DICKE DAUNE

 

 

 

Daune oder Wollmantel? Das entscheiden Sie. Doch wenn Sie zur Daune greifen, dann muss sie ‚oversized‘ getragen werden. Ganz voluminöse, federleichte Modelle in knalligen Farben geben den Ton an. Wenn Sie die Jacken lieben körperbetont tragen, dann sollte sie zumindest über eine ganz große Kapuze oder andere voluminöse Details – etwa einen großen Kragen – verfügen. Die Daune ist diese Saison ein echter Hingucker.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SNEAKERS

 

 

 

Wir bewegen uns schnell und dynamisch. Das ist ein Zeichen unserer Zeit. Sneakers sind nicht mehr wegzudenken. Sie sind mittlerweile sogar bürotauglich, werden mit Rock und Kleid getragen und haben rein modetechnisch die Sportabteilung schon vor längerer Zeit verlassen. Sneakers in weißem Leder sind klassisch und zugleich modern. Leuchtende Farben sind ebenso gefragt, denn sie müssen nicht immer clean und puristisch sein – Hauptsache sie sind bequem.

 

 

 

 

TASCHEN um die Mitte

 

 

 

 

 

Sie blitzen immer wieder hervor – die kleinen Taschen um die Mitte oder mit Crossover-Riemen getragen. Sie sind stylisch, praktisch und es gibt viele Möglichkeiten sie zu verwenden. Sie waren lange ein No-Go und sind im Moment wieder gefragt. Ob aus Samt, Nylon, Kunststoff, Fake-Fur oder Leder, bunt oder einfarbig, robust oder elegant – von Jean bis Abendkleid – kommen sie zum Einsatz. Sie werden als Gürtelersatz verwendet, lässig über die Schulter geworfen, unter dem Mantel getragen oder locker um die Hüfte geschnallt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Party-PAILLETTEN & SAMT

 

 

 

Ein bisschen Glitter muss sein und Pailletten sind mittlerweile nicht nur am Abend tragbar. Auch tagsüber darf es ruhig etwas glitzern. Und noch ein Material gesellt sich dazu: Samt. Neu und sehr modern sind fließende Kleider in aktueller Midi-Länge und dann muss das Material unbedingt mitschwingen. Samt (zum Beispiel Panné-Samt) kann das besonders gut und schmiegt sich perfekt an den Körper an.

 

 

 

 

WESTERNBOOTS & SCHLANGENLEDER

 

 

 

Zwei Trends gibt es noch aufzuzählen: Schlangenleder und Westernboots sind heuer nicht wegzudenken. Cowboy-Boots zum Mini-Rock – mehr Trend geht nicht. Und wenn Sie wirklich modemutig sind, dann tragen sie die Westernboots aus Schlangenleder. Wallende Seiden-Kleider oder Midiröcke passen perfekt zu diesem Look. Der derbe Stiefel bricht den femininen Look.

 

Ich wünsche einen bunten Mode-Herbst!

Isabella Jaburek-Nourry

 

 

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Foto-Credit:

Portait: Britta Neubinger

Titelbild: Mantel in Karomuster – www.shutterstock.com

Bilder im Text: von www.pixabay.com >

Gelber Pullover – Mabel Amber

Daunenmantel in Khaki – Gromovataya

Karo-Anzug und Anzug in Braun – nastya_gepp

rotes Blatt auf Baumstrunk – Design_Miss_c

Leoprint braun – isobelyf

Bauchtaschen – nastya_gepp

Westernstiefel – timokefoto

Sneakers Adidas – FitNishMedia

Pailletten/Glanz – PublicDomainPictures

 

 

 

 

 

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Zum Ende des Jahres sollte eigentlich die besinnliche und ruhige Zeit kommen, in der wir entspannt einen Glühwein trinken und die vergangenen Monate Revue passieren lassen. Stattdessen stecken wir mitten im Weihnachtsstress, die letzten Wochen des Jahres vergehen wie im Flug und schon ist wieder Advent.

Dann steht plötzlich auch noch die Weihnachtsfeier der Firma vor der Tür und die damit verbundene Frage: Was soll ich bloß anziehen?

In diesem Artikel knacken wir den Dresscode Weihnachtsfeier, damit wir diese einfach nur genießen können.

 

 

 

Am normalen Dresscode orientieren

 

 

 

 

 

 

Den ersten Anhaltspunkt für das Styling zur Firmenfeier gibt uns der alltägliche Dresscode im Büro. Egal, ob Business Casual oder ganz lässig in Jeans und T-Shirt, unser normales Büro-Outfit legt auch den Grundstein für den Party-Look. Wenn es bei der Arbeit legerer zu geht, wird niemand auf der Weihnachtsfeier ein Ballkleid erwarten. Wenn allerdings normalerweise Anzug und Kostüm Standard sind, ist auch der Dresscode für die Feier formell. Grundsätzlich können wir uns immer auch mit Kollegen und Kolleginnen über die Outfitwahl absprechen, so tritt niemand ins Fettnäpfchen.

 

 

 

Professionalität wahren

 

 

… wir wollen auch nach der Weihnachtsfeier noch als professionell und kompetent wahrgenommen werden …

 

 

 

Klar, auf der Weihnachtsfeier darf die Stimmung etwas ausgelassener sein, als normalerweise im Büro. Trotzdem müssen wir immer im Hinterkopf behalten, dass es sich um eine offizielle Veranstaltung der Firma handelt. Die Bluse mit dem großen Ausschnitt oder der kurze Rock, den wir sonst zum Ausgehen tragen, sollten an diesem Abend im Schrank bleiben. Feminin darf es natürlich trotzdem sein, ein schmaler Bleistiftrock oder ein umschmeichelndes Kleid sind schick, ohne zu aufreizend zu sein.

Das Gleiche gilt für hohe Schuhe. Der Absatz sollte nicht viel höher sein als normalerweise im Büro (5-7cm). Aber auch bei der Weihnachtsfeier freuen wir uns über die positive Wirkung der paar Zentimeter, die uns aufrechter und selbstbewusster auftreten lassen.

Während wir bei der Feier natürlich auch nicht zu tief ins Glas schauen sollten, gilt in erster Linie eine Sache: nicht zu viel Haut zeigen! Mit einem sexy Outfit vermitteln wir einfach die falsche Botschaft. Im Job geht es schließlich um die Kompetenz, nicht um den Körper und wir wollen auch nach der Weihnachtsfeier noch als professionell und kompetent wahrgenommen werden.

 

 

 

Die Location entscheidet

Neben dem gewöhnlichen Dresscode ist die Location der Feier genauso wichtig für unsere Outfit-Wahl:

 

 

 

Café 

 

 

 

 

 

 

 

Bei einem gemütlichen Nachmittag im Café um die Ecke kann es gerne ein bequemer, aber trotzdem schicker Look sein. Ein Plissee-Rock zu einem weichen Pullover eignet sich gut, ein Outfit, das wir auch bei einer Feier mit der Familie oder Freunden anziehen würden.

 

 

 

Restaurant 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn vom Chef in ein schickes Restaurant eingeladen wird, dürfen wir uns schon mehr in Schale schmeißen. Elegante und klassische Looks sind hier gefragt. Beispielsweise ein tolles Midi-Kleid mit Strumpfhose und Stiefeletten, dazu edlen Schmuck und fertig ist das Weihnachtsfeier-Outfit. Wer noch einen solchen Kleid-Klassiker sucht, der wird bequem und einfach online fündig, ohne sich durch den Weihnachtstrubel im Laden zu schlagen.

 

 

 

Im Büro

 

 

 

 

 

 

 

Bei Feierlichkeiten in den Büroräumen können wir uns komplett nach dem normalen Dresscode richten. Mit Sneakers oder lässigen Boots können wir den klassischen Look ein wenig auflockern, es gibt ja schließlich was zu feiern.

 

 

 

Dezent schminken

 

 

 

Auch mit dem Make-up sollten wir es auf der Firmenfeier nicht übertreiben. Im Idealfall genauso schminken, wie sonst auch und das Make-up dann mit Lippenstift oder ein wenig Lidschatten aufwerten. Tolle Tipps für ein einfaches Tages-Make-up gibt es außerdem hier.

 

 

 

Eine einfache Formel

 

 

 

Wer sich völlig unsicher ist, wie das Büro-Outfit weihnachtsfeiertauglich wird, für den gibt es eine simple Fashion-Formel: zum Alltagslook einfach ein ausgefalleneres Teil kombinieren. Egal, ob mit einer leicht transparenten Bluse, mit Schuhen mit Glitzer-Besatz oder mit auffälligem Schmuck, mit diesen Details lässt sich jedes Outfit im Handumdrehen und ohne viel Aufwand aufpeppen. Gleichzeitig können wir mit dem Büro-Look nicht völlig falsch liegen, solange natürlich nicht ausdrücklich von einem anderen Dresscode die Rede ist.

 

 

 

Ich wünsche Ihnen eine stilvolle und entspannte Weihnachtsfeier!

 

 

 

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Foto-Credit:

Portait: Britta Neubinger

Titelbild: djile / shutterstock.com

Bilder im Text:

Pulli & Hose: alexandra-isvanescu / unsplash.com

Partystimmung:  4 PM production / shutterstock.com

Restaurant: mona-masoumi / unsplash.com

Büro: antenna-ZDN / unsplash.com

 

 

 

 

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LIEBEN SIE FARBEN?

 

Dann benützen Sie sie, um mit ihnen zu kommunizieren.

Mit einer Kundin, sie ist im Außendienst tätig, habe ich im Zuge einer Farbberatung ein strategisches Konzept entwickelt, wie sie sich bei Verkaufsgesprächen besser präsentieren und mit Farben kommunizieren kann. Ihre neuen Kunden sind sehr unterschiedlich. Viele sind zugänglich und unkompliziert. Es gibt aber Kunden, die nur sehr schwer zu überzeugen sind, speziell beim Kauf neuer Produkte.

Während der Farbberatung stellte sie mir folgende Frage:

 

 

Kann man mit Farben besser kommunizieren?

 

 

Ja, mit Farben kann man sehr gut kommunizieren, manipulieren, sein Wohlbefinden ausdrücken, ziemlich präsent sein, aber auch sehr unscheinbar wirken. Farben sind sofort sichtbar, noch bevor das menschliche Auge quasi Formen wahrnimmt. Die Farbzusammenstellungen Ihrer Kleidung ist keineswegs zufällig. Es kommt immer auf die herrschende Mode an, ob Sie einer bestimmten Szene angehören, auf Ihren persönlichen Geschmack, und nicht zuletzt auf Ihre Stimmung. Das weite Spektrum der Farben mit seinen vielen Nuancen wirkt auf unsere Gefühle und auf unsere Stimmung.

Farben sind die Ursprache der Welt. Wir teilen uns durch Farben mit und verstehen auch deren Signale. Farbe ist eine Energie und wer geschickt damit umgeht, der kleidet sich vorteilhaft und kommuniziert mit seiner Umwelt.

Jede Farbnuance besitzt ihre Schwingungen und wirkt unterschiedlich auf den Menschen und auf sein Gegenüber. Warum also nicht die Kraft der Farben benützen und noch besser nonverbal kommunizieren?

 

Farbe ist eine Energie und wer geschickt damit umgeht, der kleidet sich vorteilhaft und kommuniziert mit seiner Umwelt.

 

NONVERBALE KOMMUNIKATION

 

‚Vieles von dem, was wir täglich tun, wie wir uns kleiden, welche Worte wir wählen, welche Körperhaltung wir einnehmen, ist eine (mehr oder wenig bewusste) Inszenierung. Wir inszenieren uns, weil wir Botschaften transportieren, eine bestimmte Wirkung erzielen möchten. Die Fähigkeit dazu ist eine gute und wichtige Kompetenz. Wir brauchen sie, um wahrgenommen und verstanden zu werden und um mit anderen Menschen erfolgreich zu kommunizieren.‘ (Monika Matschnig / Die Macht der Wirkung)

 

SPRACHE OHNE WORTE

 

Farben sprechen eine Sprache, die ohne Worte auskommt. Sie kommunizieren mit uns auf einer emotionalen Ebene, bestimmen uns, ohne es  zu merken. Ein Beispiel aus dem Supermarkt: Ein rotes Etikett zeigt an, dass es sich um ein verbilligtes Produkt handelt. Da greifen wir auch schneller hin. Das schwarze Etikett gibt uns die Information über den Preis, aber wir greifen nicht sofort hin. Allein der Farbunterschied der Etiketten löst unbewusst unterschiedliche Handlungen aus. Rot ist physikalisch die schnellste Farbe und wird vom Auge am raschesten aufgenommen. Es läuft ein uraltes Programm in uns Menschen ab, sobald wir Rot erblicken. Farben waren schon vor uns da und existieren als archetypische Prägungen, die uns permanent beeinflussen. (Harald Braem / Farbpsychologe)

 

 

Farben sprechen eine Sprache, die ohne Worte auskommt.

 

 

ERFOLGREICH KOMMUNIZIEREN mit FARBEN

Bei der eingangs erwähnten Kundin habe ich zuerst eine Farbtyp-Bestimmung gemacht. Es war sofort klar, dass sie zum sogenannten ‚warmen‘ Farbtyp zählt. Die Farbpalette ist mit sehr vielen Braun– und Grün-Nuancen. Sie beinhaltet auch schöne Abschattierungen von Orange und Rot. Warme Farben wirken zugänglich und einladend. Klare, gedeckte, helle und dunkle Nuancen sind in Mischung in der Palette vorhanden.

 

 

Die Kundin selbst ist offenherzig, freundlich, lustig, kommunikativ und natürlich. Die Farben ihrer Farbpalette passen perfekt zu ihrem Wesen. Die Persönlichkeit des ‚warmen‘ Farbtyps wirkt bodenständig, weich und informell. Möchte die Kundin mehr Präsenz ins Spiel bringen, kann sie folgende Vorschläge berücksichtigen:

 

 

 

WARME FARBEN WIRKEN WIE ‚TÜRÖFFNER‘

 

 

Warme Farben erzeugen Zugänglichkeit, Nähe und fördern die Kommunikation. Das liegt, je nach Nuance, am hohen Rot- oder Gelbanteil. Gelb beispielsweise ist die Farbe der Optimisten. Sie ist positiv und belebt. Gelb hebt die Stimmung und wirkt wie eine Energiequelle. Orange ist voller Vitalität und Aktivität. Orange wirkt jung, aufgeschlossen und freundlich. Rot ist die Farbe der Liebe, des Feuers und der Leidenschaft. Warme Farben wirken öffnend.

 

KALTE UND KÜHLE FARBEN SCHAFFEN DISTANZ

 

  

Das wirkt bei schwierigen Verhandlungen, wo man kühlen Kopf bewahren muss. Kühle Farben sind quasi wie eine ‚Glaswand‘ und erzeugen Unnahbarkeit. Kalte Farben schaffen Autorität, Strenge und Distanz. Bei Business-Gespräche kann man sozusagen Spielraum gewinnen und sich mehr Respekt verschaffen. Ich habe der Kundin geraten zu atypischen Farben zu greifen, die nicht in ihrer Farbpalette sind. Ist das erlaubt? Ja, das ist erlaubt, um gewisse Effekte zu erzielen.

 

OUTFITS IN EINER FARBE VERGRÖSSERN

Ton-in-Ton – Outfits strecken und lassen Personen größer erscheinen. Das hilft, um mehr Aufmerksamkeit und Wirkung zu erzielen. Ich denke da an einen Hosenanzug, einen längeren Mantel oder ein Kleid mit Blazer.

 

SIGNALFARBEN EINSETZEN, UM AUFMERKSAMKEIT ZU ERLANGEN

 

Signalfarben bewusst einsetzen! Der ‚Hallo-hier-bin-ich‘ – Effekt ist garantiert. Ein Top in kräftigem Rot oder Gelb ist nicht zu übersehen. Rot sollte weniger bei Neukunden eingesetzt werden, wirkt aber garantiert bei unzugänglichen Kunden.

 

 

Farbe ist eine Energie und wer geschickt damit umgeht, der kleidet sich vorteilhaft und kommuniziert mit seiner Umwelt

 

 

GRÜNE NUANCEN TUN GUT

 

Grün wirkt angenehm, ruhig, heilend und ausgleichend. Grün ist die Farbe der Hoffnung, der Harmonie, der Stille und hat erholsame Wirkung auf unsere Augen. Sie wirkt wohltuend auf unser psychisches Wohlbefinden und somit auch positiv auf unsere Gesprächspartner.

 

FARBEN, DIE NICHT IN DER FARBPALETTE SIND

Nach einer Farbberatung sieht man, dass gewisse Farben nicht in der Farbpalette vorhanden sind, aber im Kasten hängen. Das ist im Prinzip kein Drama. Es kommt nur darauf an, wie Sie mit diesen Farben umgehen. Meine Kundin wollte sich nicht von Schwarz verabschieden. Das muss sie auch nicht.  Wenn sie Schwarz strategisch einsetzt, hat sie die Möglichkeit, etwas mehr Strenge zu erzeugen. Wir haben das auch mit einem schwarzen Schal mit warmer Farb-Musterung oder mit Grau ausprobiert. Die Effekt war eindeutig: Coolness im Vordergrund, Wärme im Hintergrund. Das Ergebnis war fantastisch.

 

KRÄFTIGE UND DUNKLE FARBEN GROSSFLÄCHIG EINSETZEN

Je größer die Farbfläche ist, desto schwerer und intensiver wirkt die Farbe. Um mehr Präsenz zu erlangen, sollte man kräftige Farben dort einsetzen, wo der Blick hinfällt. Meine Kundin ist im Verkauf und daher wird der Fokus auf Oberteile und Gesichtsnähe liegen müssen. Typgerechte Farben sind in Gesichtsnähe und großflächig eingesetzt vorteilhaft. Mit den richtigen Farben sieht man dem Gesprächspartner ins Gesicht und sie lenken nicht ab.

 

UNGEWÖHNLICHE FARBKOMBINATIONEN

Ungewöhnliche Farbkombinationen sind ein Hingucker. Ein konkretes Beispiel aus ihrer Farbpalette: Petrol und Olive, Aubergine und Mandarin oder Lachs und Dunkelgrün

 

UND WIE WIRKEN MUSTER?

Vertikale, gerade oder graphische Muster geben Geradlinigkeit vor. Romantische Blumenmuster erzeugen genau das Gegenteil. Es kommt immer auf den Effekt an. Linierte Muster wirken zielstrebig und korrekt.

 

 

 

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Foto-Credit:

Portait: Isabella Jaburek-Nourry

Titelbild: www.pantone.com / www.pinterst.com

Bilder im Text:

www.pantone.com (div. Farbmuster)

Isabella Jaburek-Nourry (Farbpalette)

LITERATUR:

Matschnig, Monika. Die Macht der Wirkung.2016.

Vollmar, Klausbernd. Das grosse Buch der Farben. 2012.

Braem, Harald. Die Macht der Farben. Bedeutung und Symbolik. 2012.