LOOK AT YOU Blog

 

 

KLEIDUNG SPRICHT noch bevor SIE sprechen!

 

 

 

Sie dürfen nicht vergessen, dass Kleidung ein elementarer Bestandteil des ersten Eindrucks ist. Mittels Kleidung sprechen Sie wahrscheinlich viel mehr Menschen auf subtilste Weise an, noch bevor Sie mit Worten sprechen. Ihre Kleidung transportiert nonverbal Informationen über Ihre Kompetenzen, Ihr Engagement und Ihre Persönlichkeit.

Bei der Auswahl Ihres Business-Outfits sollten Sie immer Ihr eigenes Image im Kopf behalten und sich schon vorab überlegen, wie Sie auf Ihr Gegenüber wirken wollen. Schließlich zählt der erste Eindruck.

 

 

 

 

 

 

7 Tipps für Ihren stilsicheren Businessauftritt

 

 

Zwei bis drei gut geschnittene Anzüge gehören zur Grundausstattung einer gepflegten Herrengarderobe. Der Anzug ist immer noch die eleganteste Kleidung für den Herren, sofern Passform, Schnitt, Material und Farbe stimmig sind. Er sorgt für professionelles Aussehen, verleiht dem Träger Seriosität und Selbstbewusstsein.

TIPP: Kalkulieren Sie das maximale Budget für Ihre Businessanzüge!  

 

 

 

Die richtige  ÄRMEL- und SAKKOLÄNGE für den perfekten Look

  1. Die Ärmellängen des Sakkos enden im Idealfall an den Handgelenken, 1,5 – 2 cm vor der Daumenwurzel, damit die Hemdmanschette darunter hervorschauen kann. Sind die Ärmel zu lang oder zu kurz können diese fachgerecht (in der Regel wird von oben, an der Schulter gekürzt) von einer Schneiderei geändert werden.
  2. Die Sakkolänge sollte nicht zu kurz und nicht zu lang sein. Sie muss allerdings mindestens Ihr Gesäß bedecken. Prüfen Sie im Spiegel, ob das Sakko zu lang ist. Können Sie bei hängenden Armen den Saum nicht fassen, ist das Sakko zu lang.

 

 

 

Was passt NICHT?

Ausgebeulte Sakko- und Hosentaschen!

Die dicke Geldbörse oder der große Schlüsselbund gehören nicht in die Sakko- oder Hosentasche.

 

 

 

Der Sitz der SCHULTERPARTIE

  • Der Sitz der Schulterpartie ist enorm wichtig.
  • Die Schulterpartie sollte weder zu schmal noch zu breit ausfallen. Im Idealfall schließt die Schulternaht bündig am Oberarm ab. Wenn das Sakko zu klein ist, entstehen Zugfalten am Oberarm oder der Kragen steht ab.

TIPP: Der unterste Knopf beim Sakko bleibt geöffnet, hingegen Zweireiher bleiben in jeder Situation geschlossen.

 

 

 

Der Sitz der BRUSTPARTIE

  • Die Brustpartie muss perfekt sitzen.
  • Das Revers sollte glatt über die Brust fallen. Der Schließknopf lässt sich leicht schließen. Das Revers darf nicht abstehen und das Sakko wirft im Idealfall keine Falten.

 

 

 

Was passt NICHT?

Ein aufgestellter Sakkokragen!

 

 

 

Der richtige SCHNITT der HOSE

  1. Der Schnitt der Hose sollte für Ihre Figur geeignet sein. Sie darf weder spannen, noch rutschen. Falls die Hose aufgrund des Bauchumfangs rutscht, helfen Hosenträger. Wenn Sie kein Fan von Hosenträgern sind, können Sie diese unter einer Weste verbergen. Für schlankere Figuren eignet sich natürlich ein Gürtel für den perfekten Halt.

 

 

 

Die LÄNGE der HOSE 

  1. Was gibt es bei der Hosenlänge zu beachten? Bei weit geschnittenen Modellen endet die Länge am Schuhabsatz. Bei Slim-Fit-Modellen schließt die Länge genau auf dem Schuh ab und wirft eine kleine Falte nach vorne. Modisch schmal geschnittene Hosen sind in der Regel etwas kürzer gehalten. Wenn es der Anlass und die Temperaturen erlauben, dürfen Sie auch mal die Strümpfe weglassen.

 

 

 

Was passt NICHT?

Eine zu lange Hose, eine zu kurze Hose!

Eine unpassende Hosenlänge verändert optisch Ihre Beinlänge und somit auch Ihre Proportionen.

 

 

 

Die SCHUHE machen das Outfit

  • Wählen Sie die passenden Schuhe zum Anzug. Stilrichtung, Qualität, Verarbeitung und Farbe sind wichtige Kriterien.
  • Die richtigen Schuhe machen das Outfit. Sie sind das wichtigste Accessoire zum Anzug. Tragen Sie gepflegte dunkle oder schwarze Schuhe. So können Sie sicher sein, dass Sie auch bei Abendterminen die richtigen Schuhe tragen.  Die Hose sollte auf der Mitte des Spanns enden, sie müssen geputzt und auf die Anzugfarbe abgestimmt sein.

 

 

 

Was passt NICHT?

Schuhe und Gürtel in unterschiedlichen Farben und Stil.

 

 

 

ACCESSOIRES für den Gentleman: TASCHE, STECKTUCH und KRAWATTE

  • Achten Sie auf die richtige Tasche zum Anzug.
  • Lassen Sie den Rucksack zu Hause. Er wird nicht mit dem Anzug getragen. Investieren Sie in eine gute Business- oder Laptop-Tasche und verwenden Sie den Rucksack lieber am Wochenende zum Wandern.
  • Soll es etwas eleganter sein, empfehle ich ein Einstecktuch in Kontrastfarbe zur Krawatte. Die Kunst der Kombination kann man lernen.

 

TIPP: Verwenden Sie Krawatte und Einstecktuch nicht ausschließlich im selben Farbton. Bei einem identischen Set erübrigt sich zwar die Überlegung der farblichen Abstimmung, aber Sie haben auch einen Nachteil: sie lenken die Aufmerksamkeit auf die Linie zwischen Brusttasche und Krawatte – und somit weg von Ihrem Gesicht. Eine gemusterte Krawatte mit einem Einstecktuch im Grundton der Krawatte wählen oder ein Einstecktuch im Farbton der Musterung der Krawatte aussuchen. So zeigen Sie Stilgefühl.

 

Ihr Look – Ihre optische Visitenkarte!

 

 

Ich plane Ihre Shopping-Tour oder Ihr individuelles Business-Imagekonzept.

Kontaktieren Sie mich unter style@nulllookatyou.at oder telefonisch unter 0699 1 888 6669

für Ihr persönliches Erstgespräch.

 

Mag. Isabella Jaburek-Nourry / Ihr Image- & Styleguide

 

 

Das könnte Sie auch noch interessieren:

‚7 Gründe für eine Farb-, Stil- & Imageberatung‘

‚Bewusst wirken – Wie zuverlässig ist der erste Eindruck wirklich?‘

 

 

 

Literatur: Der Gentleman. Das Standardwerk der klassischen Herrenmode. Bernhard Roetzel 2016.

Fotos / Titelbild und im Text: www.shutterstock.com / OPOLJA /Pic#1233510796     Autorin/Mag. Isabella Jaburek-Nourry: Foto von Britta Neubinger

 

 

 

Leinen ist und bleibt der klassische Sommerstoff schlechthin. Mit seinem angenehmen Griff und der besonders hohen Luftdurchlässigkeit, die die Haut bei hohen Sommertemperaturen atmen lässt, ist es das ideale Material bei großer Hitze. Leinen kann bis zu 35 % Feuchtigkeit aufnehmen. Dadurch entsteht ein kühlender Effekt, da die Leinen-Fasern die Feuchtigkeit rasch wieder an die Umgebung abgeben. Leinen hat aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften einen sicheren Platz in der Sommer- und Freizeitgarderobe eingenommen. Leinenfans lieben den edlen ‚Knitter-Look‘ und schätzen das Material mit hohen Tragekomfort.

 

Je höher der Leinenanteil, desto knitteranfälliger ist das Kleidungsstück.

 

 

Auf das Mischverhältnis kommt es an. Je höher der Leinenanteil, desto fester und knitterfreudiger ist das Kleidungsstück. Das ungebleichte Rohleinen ist an der beige-braunen Naturfarbe erkennbar. Halbleinen-Stoffe haben zumindest einen 40%-Anteil an Leinen und sind meist mit Baumwolle gemischt.

Gefärbtes Leinen wird zuerst gebleicht und anschließend eingefärbt. Das Färben ist im Garn oder am Gewebe möglich. Leinenkleidung ist für die bunte Sommergarderobe in allen Farbschattierungen erhältlich. Sie wollen Ihre Sommerfarbpalette entdecken? Informationen zu einer individuellen Farbberatung finden Sie hier > Info – Farbberatung.

 

 

 

 Leinenfasern sind dicht, antistatisch, staub- und schmutzabweisend.

Leinen wird daher von Allergikern sehr geschätzt.

 

 

 

Die VOR- und NACHTEILE von Leinen

 

VORTEILE

hoher Tragekomfort

reißfest, robust und kühlend

atmungsaktiv

flusenfrei und fast antistatisch

schmutzabweisend

kann bis zu 35% Luftfeuchtigkeit aufnehmen

strapazierfähig und langlebig

gegen hohe Temperaturen beim Waschen und Bügeln relativ unempfindlich

ist stark und muss nicht nachgestärkt werden

hervorragend für Allergiker

 

 

NACHTEILE

geringe Scheuerfestigkeit

knitteranfällig

ungeeignet für korrekte Business-Kleidung

trockene Hitze schädigt das Gewebe

für den Wäschetrockner ist es nicht geeignet

Bleichen ist problematisch

extrem unelastisch

 

 

 

 

Die richtige PFLEGE von Leinen

 

Achten Sie auf die Waschtemperatur: Gefärbtes Leinen sollte nicht heißer als mit 60°und Mischgewebe (Baumwolle/Leinen usw.) nicht heißer als mit 40° gewaschen werden.

Reduzieren Sie die Schleudergänge und benutzen Sie einen Schonwaschgang. Obwohl Leinen kochfest ist, kann es bei Maschinenwäsche mit hoher Temperatur seine Form verlieren. Wer auf richtige und schonende Pflege achtet, wird lang Freude an seiner Leinenkleidung haben.

Leinen ist scheuerempfindlich und sollte daher möglichst alleine gewaschen werden. Verzichten Sie auf intensives Schrubben bei der Handwäsche. Drücken Sie die Kleidung durch und hängen Sie sie tropfnass auf. Das hat gleichzeitig einen glättenden Effekt.

Beim Bügeln: Leinen verträgt zwar hohe Temperaturen, allerdings nicht im trockenen Zustand. Beim Bügeln benötigt Leinen daher viel Feuchtigkeit. Sprühen Sie das Kleidungsstück vorher reichlich mit Wasser ein. Glanzstellen können Sie durch linksseitiges Bügeln vermeiden.

Bleichen und Färben Sie Leinen nicht. Das Material reagiert sehr empfindlich auf Bleiche bzw. Chemikalien. Die Fasern werden dünn und brüchig.

 

 

 

 

 

Was passt zum SOMMER-LEINEN-LOOK?

 

Der ‚Sommer-Leinen-Look‘ ist unkompliziert und bequem. Bei hohen Temperaturen muss Kleidung locker fallen. Leinen-Blusen, -Hosen oder Leinen-Kleider sind weit geschnitten und umspielen den Körper. Bewegungsfreiheit ist dabei sehr wichtig. Strohhut, Wedges, Espadrilles, Korbtaschen und Ledersandalen

sind die idealen Accessoires für den Sommer-Look. Abgerundet wird der Look bei den Damen durch den passenden Ethno- und Modeschmuck, Messing-, Gold- oder Silberschmuck.

Shorts aus einer Baumwoll-Leinenmischung mit lockerem Schnitt in Kombination mit Leinen-Hemden sind die idealen Begleiter für modebewusste Männer im Sommer. Hier passen auch Strohhut und (Leder)-Sandalen.

 

 

 

 

 

 

 

 Leinen-Sommer-Looks shoppen – hier finden sie einige Einkauf-Tipps

 

Rosso 35 – edle Leinenkleider aus Italien / Robert Friedmann – edle Blusen und Kleider / 0039 Italy – Tops, Blusen und Kleider aus Italy

Majestic Filature – ist bekannt für geniale Materialmischungen / WHYC aus Milano – hat bequeme Sommerlooks

Paul Vienna – Casual Hemden für den modebewussten Herrn

Lucky de Luca – Hemden die happy machen

 

für Ihre private SHOPPING-TOUR oder KLEIDERKASTEN-CHECK

schreiben Sie mir an style@nulllookatyou.at

oder kontaktieren Sie mich telefonisch

unter 0699 1 888 666 9

Wünsche Ihnen einen schönen Sommer!

 

Mag. Isabella Jaburek-Nourry – Ihr Image- & Styleguide

 

 

Fotos: 

Titelbild und Text: ©Isabella Jaburek-Nourry  

Portrait: Mag. Isabella Jaburek-Nourry von ©Britta Neubinger

Modeschmuck: Natalia Aggiato / www.pixabay.com

Strohhut: Webandi / www.pixabay.com

 

 

 

WILLKOMMEN bei LOOK AT YOU!

Mein Name ist Isabella Jaburek-Nourry. Ich bin Farb-, Stil- und Imageberaterin und ich blogge regelmäßig über Mode, Stil, Image oder Farbthemen.

 

 

Wie wirkt Kleidung vor der Kamera?

Ich bin mir sicher, dass der Inhalt Ihres Webinars top ist und dass Sie gut vorbereitet sind, doch wie steht es um Ihre Frisur, Bart, Krawatte, Brille, Schmuck? In diesem Blog-Eintrag geht es um Kleidung, Farben, Muster und Make-Up vor der Kamera. Was müssen Sie beachten, um beim Webinar gut zu wirken?

 

 

BOTSCHAFT & STIMMUNG

 

Wie wir uns in unserer Kleidung fühlen und wie sie bei anderen ankommt ist wichtig, denn sie wirkt nicht nur nach außen, sondern auch auf unser Innenleben. Fühlen wir uns sicher und gut, strahlen wir das auch aus. Kleidung hilft dabei, das zu kommunizieren. Kleiden wir uns für das Webinar vorteilhaft, transportieren wir automatisch den inneren Zustand nach außen.

Dazu könnte man vielleicht auch Charisma sagen: Diese Person strahlt, fühlt sich gut und gibt eine positive Energie weiter. Mode spiegelt und reguliert unsere Stimmung. Sie sendet eine Botschaft und mit unserer Kleiderwahl können wir unsere eigene Ausstrahlung und unsere Wirkung bewusst steuern. Für Webinare habe ich Tipps & Tricks zusammengetragen, um positiven Eindruck zu hinterlassen.

 

 

 

STIL & DRESSCODE

 

Sie kennen Ihren Stil und haben im Office einen Dresscode? Vor der Kamera ist es genauso. Kleiden Sie sich so, als ob Sie ins Büro, zum Meeting oder zum Kunden gehen würden. Wichtig ist, dass Sie das Outfit komplett tragen und sich nicht nur auf Ihren Oberkörper konzentrieren. Mir würden hier lustige Geschichten dazu einfallen … oben perfekt mit Sakko und Krawatte und unten nur die Boxer-Short … nein, bitte nicht.

Kleiden Sie sich so, als ob Sie jetzt jeden Moment einen Termin außer Haus wahrnehmen würden. Unterschätzen Sie nicht den psychologischen Effekt des kompletten Looks. An dieser Stelle sei auch gesagt, dass eine Bluse professioneller wirkt als ein T-Shirt oder ein Blazer besser zur Geltung kommt als ein Polo-Shirt. Mit Blazer oder Sakko sind Sie korrekter gekleidet und erzeugen Büro-Atmosphäre. Wählen Sie Oberteile mit Kragen. Das ist stilmäßig ansprechender.

 

 

 

FARBEN – KAMERA & LICHT

 

Die Kamera verstärkt Kontraste. Intensive Farben wirken gut, denn der Bildschirm verschluckt Farben. Helle Farben sind auch einwandfrei, wenn der Hintergrund dunkel ist. Schwarz wirkt, je nachdem wie das Licht ist, konturlos. Vor einem weißen Hintergrund kann der Schwarz-Weiß-Kontrast sehr hart sein. Und Rot-Grün-Kontraste sind zu viel für das Auge.

Tragen Sie Farben, die Ihren (Farb-)Typ frisch aussehen lässt und Farben die Ihre natürliche Pigmentierung unterstützen. Wiederholen Sie zum Beispiel Ihre Augenfarbe.

Matte Stoffe sind perfekt, um vor der Kamera eine angenehme Optik zu erzielen. Vermeiden Sie ein komplett weißes Oberteil oder Hemd. Die Helligkeitssensoren der Kamera können dadurch durcheinandergeraten bzw. die automatische Beleuchtungseinstellung könnte übersteuern. Ihr Gesicht wird durch das weiße Oberteil/Hemd überstrahlt.

Mit blauer und grüner Kleidung müssen Sie dann aufpassen, wenn Sie im Studio vor einem Blue- oder Green-Screen stehen. Diese Videohintergründe dienen zum Einblenden verschiedener virtueller Hintergründe. Das trifft zwar nicht im Homeoffice zu, aber im Studio. Fragen Sie vor dem Dreh einfach nach.

Gedeckte Farben oder Pastellfarben sind immer ideal. Denken Sie an die psychologische Wirkung der Farben.  Einfarbige Oberteile sind die richtige Wahl. Nehmen Sie Ihren Farbpass zur Hilfe – den erhalten Sie nach einer Farbberatung – und wählen Sie eine der kräftige Farben, die je nach Farbtyp unterschiedlich nuanciert sind, aus.

Die Kamera nimmt Farben, Materialien und Muster anders wahr als das menschliche Auge. Achte Sie daher auch auf die Farben der Wände/Hintergründe. Tragen Sie hellere Farben, um die Szene ein wenig zu beleben und verwenden Sie keine Farben, die der Wandfarbe ähneln oder damit im Kontrast stehen.

 

 

 

MUSTER – BLUMEN, KARO, PAISLEY?

 

Beim Muster fragen Sie sich vorab, welche Wirkung es hat. Ein Blumenmuster wirkt romantisch. Ein grafisches Muster ist geordnet und eventuell streng. Die Musterung sollte keinesfalls zu klein und fein sein. Vermeiden Sie Karos, Streifen, Pepita und Fischgrat. Diese Muster erwirken einen Moiré-Effekt – ein Flimmern des Bildes.

Strukturiertes Material ist für die Kamera ideal. Vermeiden Sie Logos, außer Sponsoren verlangen das. Große und auffällige Muster sind deshalb nicht günstig, da sie die Blicke von Ihrem Gesicht ablenken. Muster erzeugen Unruhe und wirken sich nicht positiv auf das Gesamtbild aus.

Achten Sie auf die Stoffqualität und vermeiden Sie Flecken auf der Kleidung. Ein Blick in den Spiegel vor dem Video-Meeting, ob es Flecken oder Bügelfalten gibt, ist ratsam. Bügelfalten sind leider doppelt sichtbar und springen vor der Kamera förmlich ins Auge.

 

 

 

KRAWATTEN – SCHALS & TÜCHER

 

Für die Herren ist ein dunkelblauer Anzug zum Beispiel ein gutes Outfit. Wählen Sie ein helles oder hellblaues Hemd dazu. Das entschärft die Kontraste und lenkt den Blick des Betrachters auf Ihr Gesicht. Normalerweise ist Glanz vor der Kamera nicht empfehlenswert, aber ein bisschen Schimmer bei der Krawatte, aufgrund des Materials, wird nicht stören. Verwenden Sie keine Krawattennadel.

Vermeiden Sie wilde, unruhige Muster oder schrille Farben bei der Auswahl der Krawatte. Wählen Sie mit Sorgfalt und achten Sie darauf, dass der Knoten perfekt sitzt und der obere Knopf vom Hemd geschlossen ist. Da man nur den Oberkörper sieht, ist ein perfekter Knoten, der ganz nahe beim Gesicht ist, ein Muss. Schließlich soll man sich auf Ihre Worte konzentrieren und jede Ablenkung vermeiden.

Der Knoten wird entsprechend an die Körpergröße und die Gesichtsform angepasst. Für ein schlankeres Gesicht bedeutet das, dass der Knoten ebenfalls entsprechend schlank ausfällt. Korpulentere Herren oder Personen mit gröberen Gesichtszügen tragen eine dementsprechend breitere Krawatte mit passendem Knoten.

Bezüglich Schals und Tücher: Ich empfehle vor der Kamera keine Tücher oder dicke Schals zu tagen. Das drückt den Oberkörper und verschließt den Blick auf die Halspartie. Bedenken Sie, dass Sie zugedeckt und nicht offen wirken. Zu viel Volumen um die Halspartie ist beim freien Sprechen hinderlich.

 

 

 

MAKE-UP – FRISUR & BART

 

Tipps für die Damen:

Das Make-Up sollte natürlich aussehen. Da die Kamera aber Farben schluckt, muss das Make-Up deshalb kräftiger aufgetragen werden. Decken Sie Augenringe ab und vermeiden Sie Glanz im Gesicht. Glänzende Stellen werden über den Bildschirm als hellere Flächen dargestellt. Ideal dafür eignet sich ein Puderpapier oder transparentes Puder. Der Puder wird am besten mit dem Pinsel aufgetupft. Nase, Stirnpartie, Kinn werden daher mit Transparentpuder abgetupft, um unschönen Glanz zu vermeiden.

Betonen Sie Ihre Augenbrauen, denn sie geben dem Gesicht einen schönen Rahmen. Ein Highlighter in den Augenwinkeln sorgt für einen wachen, offenen Blick und Concealer hilft unschöne Schatten unter den Augen wegzuzaubern. Lidschatten und Eyeliner sind für ein ausdrucksstarkes Augenmake-Up unerlässlich. Tuschen Sie Ihre Wimpern etwas kräftiger. Das öffnet den Blick.

Die Lippenstiftfarbe sollte nicht dunkler sein, aber dafür intensiver. Blasse und schmale Lippen wirken freundlicher, wenn sie mit ein bisschen mehr Farbe als sonst betont werden. Einen Hauch mehr Fülle können sie mit einem Lippen-Konturstift, der entlang der äußeren Lippenkontur aufgetragen wird, erzeugen. Gut pigmentierte Lippen brauchen nicht mehr Farbe als sonst. Lassen Sie sich beraten, ob es neue Trendfarben gibt, die gut zu Ihrer Lippenpigmentierung passen.   

Fixieren Sie Ihre Frisur. Stecken Sie lange Haare auf und achten Sie darauf, dass sie rutschendes Haar in Position bringen. Nichts lenkt mehr vom Text, Inhalt und Dialog ab, als andauernd Haare zurechtrücken. Volumen kommt vor der Kamera sehr gut und je größer und dominanter Ihre Gesichtszüge sind, desto fülliger kann die Frisur sein.

 

Tipps für die Herren:

Es geht nichts über einen perfekt gepflegten Bart und gepflegten Haarschnitt. Wer Frisur und Bart regelmäßig pflegt sieht auch gut vor der Kamera aus. Achten Sie auf die Kontur des Bartes und auf eine gleichmäßige Länge. Das nimmt Zeit in Anspruch, aber es zahlt sich aus. Bart-Shampoo, Bart-Öl, Bart-Kamm und -Bürste sind dabei die wichtigsten Utensilien.

Wie bereits erwähnt, ist all zu viel Glanz vor der Kamera nicht ideal und daher ist ein sparsamer Umgang mit Haargel sinnvoll.  Ist der Haarschnitt perfekt, sind nur wenige Handgriffe vor dem Auftritt notwendig, um gepflegt auszusehen. Weitere Tipps bezüglich Herren- und Trendfrisuren finden Sie in diesem Artikel.

 

 

 

SCHMUCK & BRILLE

 

Der Schmuck sollte Ihrem Stil entsprechen. Ein Zuviel an schmückenden Teilen lässt Sie überladen aussehen. Konzentrieren Sie sich hingegen auf ein schönes Schmuckstück. Sei es eine Kette, eine Brosche, eine Uhr, Armband oder Ohrschmuck. Weniger ist mehr vor der Kamera.

Nichts lenkt mehr ab, als üppiges Dekor. Wichtig ist, dass der Schmuck keine Geräusche erzeugt. Vermeiden Sie zu viel Glanz und halten Sie Ihre Kleidung möglichst schlicht, so dass der Schmuck oder die modische Brille gut zur Geltung kommen. 

 

 

 

KOMMUNIKATION & TECHNIK

 

Bezüglich Technik & Kommunikation möchte ich Ihnen einen Blog-Artikel der Kommunikationsberaterin Sylvia Petz empfehlen. In Ihrem Artikel Online-Meetings gut meistern hat Sie alle wichtigen Punkte bezüglich technische Voraussetzungen, Stimme, Sprache, Kommunikation, Moderation und Sicherheitsbedenken zusammengefasst.

Es ist ein sehr guter Leitfaden, damit Sie ein stimmiges Bild erzeugen können.

Punkten Sie inhaltlich, technisch und optisch!

 

 

Viel Erfolg und gutes Gelingen für Ihren nächsten WEBINAR-Auftritt oder Ihre Video-Konferenz wünscht Ihnen

Isabella Jaburek-Nourry

 

 

Diese Blog-Einträge könnten Sie auch noch interessieren:

Trendbarometer FRÜHJAHR/SOMMER  2020

Mit FARBEN erfolgreich kommunizieren

und hier noch 2 Blog-Artikel für Herrenmode von Lukas Lang, einem Kollegen des Image-Verbandes:

Trendbarometer für Herren im Frühjahr/Sommer 2020

Neue Materialien sorgen für Komfort bei der Herrenmode

 

Fragen, Anregungen, Kooperationen?

Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

 

 

Portrait:

Britta Noibinger

Titelbild:

www.shutterstock.com /Image ID: 1720909081

 

 

 

 

 

 

 

Anregend und wärmend präsentiert sich die Farbe ‚Living Coral‘. Sie strahlt BehaglichkeitKomfort und Dynamik aus. Das US-amerikanische Farbinstitut Pantone Institute gibt die Trend-Farben des Jahres 2019 zu einem Zeitpunkt bekannt, wenn in unseren Breitengraden die Tage noch kurz und dunkel sind. Die faszinierende Farbe mit goldenem Unterton wird uns dieses Jahr begleiten.  

Zu Beginn der Saison können wir gespannt sein, welche Kreationen von Modeschöpfern präsentiert werden, was sie inspiriert hat und wie sie die Trendfarbe integrieren. Welche Schnitte und Materialien werden sie uns diese Saison zeigen? Welche Farben werden uns außer der Trendfarbe noch begeistern?

Neben Korallenrot hat das Pantone-Institut noch weitere warme Farbtöne auserkoren. Alle Farben die beispielsweise auf der New Yorker Fashionweek für das Jahr 2019 gezeigt wurden, sind fröhlich, offen und einladend. Darunter gibt es viele Gelb-, Orange-, Rot– und Rosa-Nuancen sowie gelbliche Grüntöne.

Wer bereits eine Farbberatung gemacht hat und laut Farbpalette warme Farben tragen kann, wird siegessicher zugreifen und seine Garderobe mit der Trendfarbe aufpeppen. Geschickt kombiniert können Teile aus der Vorsaison mit der energiespendenden Nuance zu neuem Leben erweckt werden.

 

 

 

 

 

 

‚LIVING CORAL‘

die ideale Farbe für den FRÜHLINGSTYP

 

 

Die Farbe ‚Living Coral‘ leuchtet uns kraftvoll entgegen und ist ein Vorbote für den bevorstehenden FrühlingFrühling ist das Stichwort für die Wirkung dieser Farbe:

leuchtend, warm, spielerisch, kraftvoll, offen, leicht und fröhlich

 

Ich werde des öfteren gefragt: “Was bin ich für ein Farbtyp?‘ Ich kann und möchte auf diese Frage keine Antwort geben, denn es wäre unseriös den genauen Farbtyp ad hoc ohne Farbtyp-Analyse zu bestimmen. Eine professionelle Farbberatung dauert ca. eineinhalb Stunden und dabei werden verschiedenste Kriterien herangezogen: die Hautfarbe – ist das wichtigste Merkmal, die Augenfarbe, die natürliche Haarfarbe, die Persönlichkeit, das Umfeld in dem Sie sich bewegen und Ihre individuellen Anforderungen in Freizeit und Business. Selbst für Imagekonzepte prüfe ich in welchem Farbspektrum wir uns bewegen werden.

 

 

Die Trendfarbe ‚Living Coral‘ ist ein Farbton, der perfekt zur warmtonigen Frühlingstypologie passt.

 

 

 

Passt diese Trendfarbe zu Ihnen? Sind Sie der Typ für diese Farbe?

Eines darf ich Ihnen bezüglich Farbtyp vorweg schon verraten: der sogenannte Frühlingstyp hat im Allgemeinen ein jugendliches Aussehen und wird meist jünger eingeschätzt. Und die Farbkriterien der sogenannten Frühlingsfarbpalette sind  HELL, WARM und KLAR. Living Coral passt in dieses Farbspektrum und unterstreicht die lebendige Persönlichkeit des sogenannten Frühlingstypus.

Mögliche Kriterien für diesen Farbtyp:

In der Regel ist die Hautstruktur des Frühlingstyp zart und für (goldbraune) Sommersprossen prädestiniert. Ein Merkmal ist der sogenannte Pfirsichteint mit reiner, glasklarer Haut. Sie ist meist gut durchblutet und bräunt leicht zu einem schönen Goldbraun. Der Haut haftet eine besondere Lebendigkeit und Frische an, auch wenn sie extrem hell ist.

Bezüglich Augenfarbe kann man sagen, dass die VertreterInnen der Frühlingspalette überwiegend blaue, grüne, petrolblaue oder wasserblaue Augen, die meist goldene oder weiße Flecken in der Iris aufweisen. Die Augen wirken jung und wach. Vielfach ist die Pupille von einem goldfarbenen Kranz umgeben. Natürlich gibt es auch braunäugige Frühlingstypen. Sie haben meist hellbraune, nussbraune bis goldbraune Augen.

Die Haarfarbe zeigt sich von Hellblond, Weizenblond, Stroh– und Goldblond, Rotblond bis Karottenrot oder helles bis mittleres warmes Braun. Es gibt auch VertreterInnen mit mittelbrauner bis dunkelbrauner und rotbrauner Haarpracht. Als Kind sind viele Frühlingstypen blond, entweder flachs-, honig- oder rötlichblond. Später dunkeln die Haare in der Regel nach. Die ersten grauen Haare harmonieren nicht mit dem goldenen Grundton, so dass klugerweise mit Tönen und Färben der jugendliche Glanz der Haare erhalten werden sollte.

Halten Sie nach goldtonigen Farben Ausschau, wenn die oben beschriebenen Kriterien des Frühlingstyps auf Sie zutreffen. ‚Living Coral‘ wird Power in Ihre Garderobe bringen. Warme Farben geben heuer den Ton an. Die Chance ist heuer groß, sich mit den passenden Farben einzudecken.

 

 

 

Nutzen Sie die Kraft der Farben!

Welche Farben schmeicheln, welche bringen Sie zum Strahlen? Wodurch können Sie kraftvolle oder weiche Akzente setzen? Welche Botschaft versteckt sich hinter einer Farbe? Die Farbanalyse innerhalb einer Farbberatung ist die Basis Ihrer ‚Farbwelt‘, mit der Sie Ihr attraktives Erscheinungsbild voll entfalten können. 

↓↓↓

 INFO und BUCHUNG zum Package ‚Kraft der Farben‘ für Ihre individuelle FARBBERATUNG 

 

 

 

‚LIVING CORAL‘

STYLE & FARBKOMBINATIONEN  

 

‚Living Coral‘ ist keine Basisfarben. Korallenrot zählt zu den kräftigen Farben der Frühlingsfarbpalette und eignet sich hervorragend um Akzente zu setzen. Setzen Sie Koralle dort ein, wo der Blickpunkt sein soll: Oberteile, Kleid, Pullover, Schuhe oder Accessoires. Spielen Sie mit der Farbe und lenken Sie die Blicke der BetrachterInnen.

Bezüglich Schnittführung oder Stil gibt es keine Einschränkungen. Seien Sie sich Bewusstsein, dass der kräftige Farbton immer einen Mittelpunkt markiert. Total-Looks in Koralle sind diesen Sommer ein großes Thema. Im Total-Look hat die Farbe den stärksten Auftritt. Ein Mix an verschiedenen Materialien kann da für Spannung sorgen. Ein extravaganter Statement-Schmuck oder ein anderes auffälliges Accessoire sorgen für einen raffinierten Bruch des monotonen Look.

Korallenrot und alle Variationen des Farbtons gehören zu den warmen Farben. Je nach Materialbeschaffenheit wirkt die Farbe intensiver oder dezenter. Sie liegt in der Mitte zwischen Orange und Rot und wirkt inspirierend, erfrischend und optimistisch. ‚Living Coral‘ ist zarter als reines Rot, intensiver als Rosa und schmeichelt dem Auge mehr als pures Orange. Besonders gut macht sich Koralle als intensiver Farbklecks zu Nude-Tönen.

Hervorragend kommt die Sommer-Farbe in Kombination mit neutralen Stein- und Erdtönen oder warmen Taupe- und Grau-Varianten. Mit Creme-Nuancen wirkt Koralle edel und klassisch. Mit Weiß funktioniert die Trendfarbe im Sommer auf jeden Fall.

 

 

 

(handgeknüpfte Malakette von Margarete Zwölfer auf Farbanalysetücher LOOK AT YOU)

 

Mit der neuen Trendfarbe ‚Living Coral‘ bewegen wir uns im fröhlichen, hellen Farbspektrum. Das bedeutet, dass Personen des kühlen Farbtypus diesmal das Nachsehen haben. Es gibt jedoch Methoden und Möglichkeiten, dass selbst kühle Farbtypen warmtonige Farben einsetzen können. Lesen Sie dazu mehr im nächsten Blog-Bericht: Warme Farben für kühle Farbtypen.

 

 

 

farbenfrohe Grüße

Isabella Jaburek-Nourry

  

Informationen über Beratungen & Workshops?

Schreiben Sie mir an style@nulllookatyou.at – looking forward for your message!

 

Das könnte Sie auch interessieren: Farbberatung wozu?   

Referenzen/Farbberatung: Farbharmonie   Was sind meine Farben? 

Farbpsychologie und -Wirkung: Grün   Rot   Ultra-Violett   

 

 

Fotos:

Titelbild:

www.unsplash.com

im Text:

www.Pinterest.com

Isabella Jaburek-Nourry

Literatur:

Vollmar, Klausbernd. Das große Buch der Farben. 2012

Heller, Eva. Wie Farben wirken. 2013

Causse, Jean-Gabriel. Die unglaubliche Kraft der Farben. 2014

Braem, Harald. Die Macht der Farben. Bedeutung & Symbolik. 2012

Jackson, Carol. Color Me Beautiful. Entdecken Sie Ihre natürliche Schönheit durch Ihre Farben! 1990 (6. Auflage)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blau ist weltweit einer der beliebtesten Farben. Blau ist deshalb so begehrt, weil diese Farbe mit vielen guten Eigenschaften in Verbindung steht. Es ist die Farbe der Sympathie, der Freundlichkeit und der Freundschaft.

Im ersten Teil wird Blau anhand von Beispielen skizziert. Im zweiten Teil geht es um die Bedeutung der Farbe in Bezug auf Kleidung, Farbberatung und Materialien, denn Farben und Materialien geben direkt Auskunft über den Träger oder die Trägerin.

 

 

 

TEIL 1

 

 

Blaue Illusion

 

 

 

Was wäre eine Welt ohne Farben? Sie lenken uns, sie stimulieren uns, sie sind das Gewürz des Lebens. Farbe ist keine Materie, sondern gebrochenes Licht. Es wird reflektiert oder absorbiert, je nach dem auf welches Material es auftrifft. Bei Blau ist dieser Effekt enorm. Ein Blick in den Himmel ist pure Illusion. Die Lichtstrahlen der Sonne werden von den kleinsten Teilchen in unserer Atmosphäre abgelenkt. Das gebrochene Licht erscheint dadurch blau.

Blau, die Farbe des Vertrauens, Symbol für Ewigkeit, Meditation, unendliche Weite und Harmonie. Die Farbe Blau schafft Wohlgefühl durch ihre entspannende und sammelnde Wirkung.

Dunkle Nuancen verlangsamen sogar das Denken, lösen Verspannungen und Nervosität und lindern Schlafbeschwerden. Für explosive Menschen ist die Farbe hilfreich, denn sie schafft Gelassenheit und Geduld.

 

 

 

Stille Tiefe

 

 

 

 

 

 

 

Die sogenannte blaue Stunde ist die Übergangszeit zwischen Tag und Nacht. Einzigartige Lichtstimmungen bei der Abenddämmerung oder im Morgengrauen erzeugen magische Augenblicke. Für romantische Künstler das ideale Licht, um mysteriöse  Stimmungen einzufangen. Blau zieht uns in die Tiefe, ins Nichts oder lässt uns Geheimnisse des Unbewussten erahnen. Blau wirkt deshalb so beruhigend, weil es an die Stille und Tiefe des Ozeans erinnert.

 

 

 

Wasser – archetypische Gefühle

 

 

 

 

 

 

Wasser ist eines der wichtigsten Elemente der Erde. Es besitzt keinen Geruch, keine Farbe, keine Form und keinen Geschmack. Die chemische Zusammensetzung ist denkbar einfach: zwei Wasserstoff- und ein Sauerstoffatom. Der menschliche Körper besteht zu 70% aus Wasser. Der größte Teil der Erde, etwas 71%,  ist von Wasser bedeckt.

Das Lebenselixier Wasser verkörpert archetypische Gefühle und das Unbewusste, Schöpfertum und Inspiration, Fruchtbarkeit und Lebenskraft. Ohne Wasser könnten wir nicht überleben. Die Ärzte im antiken Griechenland, in Rom und im alten Persien wussten von der Heilkraft des Wassers. Im Altertum wurden Gewässer und vor allem Quellen als Heiligtum verehrt. Wasser war in den Mythologien und Religionen der meisten Kulturen von zentraler Bedeutung. Noch heute kommt dem Element Wasser eine Sonderstellung zu, besonders dort, wo die Frage des Überlebens eine zentrale Rolle einnimmt.

Warum ist das Wasser blau? Wenn Lichtstrahlen auf eine Oberfläche auftreffen, werden sie reflektiert und abgelenkt. Dieses Phänomen lässt Wasser farbig erscheinen. Lichtstreuung tritt an Materieteilchen auf. Die Teilchen strahlen das Licht in alle Richtungen ab. Je nachdem welche Schwebestoffe, Gesteinsmaterial oder Sedimente das Wasser enthält, erscheint es in unterschiedlichen Farben.

 

 

 

Wirkung im Raum

 

 

 

 

 

 

Blau wird in der Architektur meist dann genützt, um Räume weiter erscheinen zu lassen, denn Blau leitet das Auge des Betrachters in die Ferne und schafft Unendlichkeit. Für die Raumgestaltung entsteht der Vorteil, dass alles nach oben hin weit offen erscheint. Räume wirken dadurch größer. Blau sorgt im Wohnbereich für kühlende Wirkung und ist ideal für Schlaf- oder Ruheräume. Helle Blaunuancen lassen Räume grösser und weiter wirken, dunkle Blautöne wirken hingegen verkleinernd. Indigo-Blau ist perfekt für den kontemplativen Rückzug. Es entführt in eine stille, abgekapselte Welt.

 

 

 

Vertraute Zeichen

 

 

 

Die weltweit erfolgreichsten Logos sind blau. Branchen wie Versicherungen, Medien, Banken oder Technologie-Unternehmen verwenden diese Farbe. Was versteckt sich hinter dieser Botschaft? Die Farbe steht in Verbindung mit Durchhaltevermögen, Harmonie, Beständigkeit und Sicherheit. Transport- und Trust-Unternehmen bedienen sich deshalb dieser beruhigenden und vertrauenserregenden Farbe. Viele Assoziationen, die wir mit dieser Farbe verbinden, gehen auf angenehme, positive Erfahrungen zurück. Blau signalisiert Urvertrauen und Treue. Blaue Details erwecken sofort einen sympathischen und erfrischenden Eindruck.

Das Erste, was wir von einer Marke wahrnehmen, ist die Farbe des Logos oder Schriftzugs. Starke Marken sind dadurch sofort erkennbar. Diese Zeichen oder Schriftzüge sind die Quintessenz der Marke, um den Auftritt unverwechselbar zu gestalten.

 

 

 

Welches Blau ist für Sie richtig? Nutzen Sie die Kraft der Farben!

>> INFO und BUCHUNG zum Package ‚Kraft der Farben‘ für Ihre individuelle FARBBERATUNG <<

 

 

 

TEIL 2

 

 

Gedanken zur Farbberatung

 

 

 

Farbberatung sollte nicht nur die Frage ‚welche Farben passen mir‘ aufgreifen, sondern sie muss auch in der Lage sein, die Kunden dort abzuholen, wo sie gerade stehen. Wirklich seriöse Farbberatung geht noch einen Schritt weiter und vermittelt Farben-Know-how auf psychologischer Ebene. Denn die Farben, die wir spontan wählen, projizieren wir aus uns heraus und daher besteht laut Farbpsychologie die Möglichkeit, vom ‚Wesen‘ der Farben auf das Wesen einer Person zu schließen. Fundiertes Wissen über Farbenlehre und Farbpsychologie ist für mich Grundvoraussetzung für eine sinnvolle und weitreichende Farbberatung. Ist Blau Ihre Lieblingsfarbe? Dann legen Sie wert auf Klarheit, Distanz, seriöses Auftreten und achten auf Ihr Erscheinungsbild.

 

 

 

Kleiderfarben geben direkte Auskunft über Lebenseinstellung, Individualität und Geschmack.

 

 

 

 

Designer lieben magisches Blau

 

 

 

Kann eine Kollektion langweilig sein, die sich nur auf eine Nuance des Farbspektrums konzentriert? Nein, ganz und gar nicht. Maria Grazia Chiuri, Kreativdirektorin der Damenmode von Dior, hat in der Herbst-/Wintersaison 2017 dem geheimnisvollen ‚Magic Blue‘ eine ganze Kollektion gewidmet. Jacken, Röcke, Kleider, Mäntel und Capes aus Taft, Samt oder Strick – die optische Kontrastierung wurde lediglich durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien erzeugt.

Die österreichische Designerin Lena Hoschek ließ sich ebenfalls von den zauberhaften Lichtstimmungen der ‚blauen Stunde‘ inspirieren und entwarf ihre Herbst-/Winterkollektion im Jahr 2015 fast monochrom. Die eleganten Interpretationen sollten eine gelungene Zusammenführung von Day – und Eveningwear sein. Perfekte Schnittführungen in Mitternachtsblau umschmeichelten die weiblichen Silhouetten der Mannequins auf dem Laufsteg. Edle Materialien, wie Mohair, französische Spitze oder Tüll, spielten bei den Kreationen in magischem Blau eine majestätische Rolle.

 

 

 

INDIGO – Farbe der Könige

 

 

 

Je leuchtender das Blau der Kleidung war, desto höher der gesellschaftliche Rang. Das Blau der niedrigeren Schichten war dunkel und schmutzig. Der Status in der Gesellschaft war klar anhand der Farbintensität ersichtlich. Das edle, adelige Blau wirkte kräftig und strahlend. Gefärbte Luxusstoffe aus Seide oder feinster Baumwolle wurden aus Asien für den Adel importiert. Ab dem 13. Jhdt. waren die Krönungsmäntel der französischen Könige leuchtend Blau – die Modefarbe des Hofes. Noch heute ist Königsblau ein beliebter Farbton für Ball- und Abendmode.

Indigo hieß der Farbstoff aus Indien. Er kam als Pulver oder in Stücke gepresst in den Handel. Anfang des 16. Jahrhunderts wurden die Farbballen von englischen Handelskompanien importiert. Mit Indigo konnte man besser färben als mit dem Pflanzenfarbstoff Waid. Indigo verdrängte zunehmend den europäischen Waid. Die Zusammensetzung des ‚Farbstoffs der Könige‘ war lange ein Rätsel und konnte nicht künstlich hergestellt werden. Erst 1868 gelang in Europa eine künstliche Anfertigung – allerdings zu einem immens hohen Preis. Erst 1897 gelang den Chemikern der BASF (Badische Anilin- und Sodafabrik) die synthetische Herstellung des Farbstoffs.

Je billiger der Indigo in Europa wurde, desto beliebter wurde das leuchtende Blau für einfache Kleidung. Auf der ganzen Welt wurde Arbeitskleidung mit Indigo gefärbt. Der blaue Arbeiteranzug eroberte von Amerika bis China die Arbeitswelt. Moderne, laugenbeständigere Farbstoffe haben heute längst die Indigofärbung überholt bzw. ersetzt.

Blue-Jeans, einst Arbeitskleidung kalifornischer Goldgräber und Cowboys, werden mit Indigo gefärbt. Was wäre eine Jeans ohne Verfärbungen nach dem Waschen? Der verwaschene Denim verleiht dem beliebten Kleidungsstück erst den modischen Look.  

 

 

 

Samt oder Jeans

 

 

 

 

 

 

Dunkelblauer Samt oder blauer Denim – zwei Stilwelten prallen aufeinander. Das edle Gewebe Samt hat ganz besondere Eigenschaften. Die Geschichte des Materials ist eng verknüpft mit der Seidenweberei. Zur Herstellung von Samt wurde zu Beginn nur Seide verwendet. Samt ist weich und elegant. Je nach dem wie das Licht auf dieses Material fällt, es wirkt immer königlich und exquisit. Im Gegensatz zu Samt wirkt das mit Indigo gefärbte Baumwoll-Material einer Jeans immer derb, und zeigt erst dann seinen wahren Charakter, wenn es abgeschunden und ausgewaschen ist.

 

 

 

Uniform-Blau

 

 

 

 

 

 

Dunkelblau zeigt als Bekleidungsfarbe eine distanzierte, seriöse Wirkung. Hier ist auch die Sprache von Uniformblau, einem Mittelblau, das nicht nur Autorität, sondern auch Besonnenheit, Nüchternheit und Zurückhaltung zeigt . Das etwas dunklere Marineblau ist eine klassische und neutrale Businessfarbe und ideal für Termine mit neuen Geschäftspartnern. Blau ist das Zeichen für Sicherheit. Es erweckt den Eindruck von Sachlichkeit, Intellektualität und Funktionalität. PolitikerInnen im mittelblauen Business-Kostüm oder Anzug zeigen aus farbpsychologischer Sicht, dass sie alles im Griff haben. Die sachliche Note eines Business-Anzugs oder Kostüms hat sich bis dato im Geschäftsleben bewährt.

 

 

 

Welches Blau ist für Sie richtig? Nutzen Sie die Kraft der Farben!

>> INFO und BUCHUNG zum Package ‚Kraft der Farben‘ für Ihre individuelle FARBBERATUNG <<

 

 

 

farbenfrohe Grüße

Isabella Jaburek-Nourry

  

Informationen über Beratungen & Workshops?

Schreiben Sie mir an style@nulllookatyou.at – ich freue mich auf Ihre Nachricht.

 

Das könnte Sie auch interessieren: Farbberatung wozu?   

Referenzen/Farbberatung: Farbharmonie   Was sind meine Farben? 

Farbpsychologie und -Wirkung: Grün   Rot   Ultra-Violett   

 

 

Fotos:

Titelbild: Fancy Crave / Anzüge / www.unsplash.com

Arthur Yoa / Himmel und Weite / www.unsplash.com

Falco Negenman / Meerestiefe mit Quallen / www.unsplash.com

Isabella Jaburek-Nourry / Welle / Sommer 2016

Isabella Jaburek-Nourry / Kirchenfenster / Dom in Reims, Frankreich 2016

Isabella Jaburek-Nourry / drapierter Samtstoff / Wien 2018

Nic Amaya / Frau in Uniform / www.unsplash.com

 

Literatur:

Vollmar, Klausbernd. Das große Buch der Farben. 2012

Heller, Eva. Wie Farben wirken. 2013

Causse, Jean-Gabriel. Die unglaubliche Kraft der Farben. 2014

Braem, Harald. Die Macht der Farben. Bedeutung & Symbolik. 2012

Loschek, Ingrid. Reclams Mode- und Kostümlexikon. 6. Auflage, 2011

Wikipedia. Blaue Stunde. Aufgerufen am 20.9.2018

 

 

 

 

 

 

Mit einer Freiluft-Quadrille am Stephansplatz in Wien wurde am 11. November 2018, pünktliche um 11:11 Uhr, der Faschingsbeginn gefeiert und damit ist auch offiziell die Ballsaison eröffnet worden. Insgesamt werden ca. 500.000 Besucher auf Wiens Bällen tanzen. Zahlreiche Besucher aus allen Bundesländern und dem Ausland werden auch heuer wieder einen unvergesslichen Abend bei einer der Tanzveranstaltungen in prunkvollem Ambiente verbringen.

Die Wiener Ballkultur in Wien ist einzigartig und eng mit der Historie der Stadt verbunden. Die Geschichte der Balltradition reicht weit bis ins 17. Jhdt. der habsburgischen Monarchie zurück. Die Wiener Hofburg, wo auch heuer wieder zahlreiche Bälle stattfinden werden, war damals schon prunkvoller Rahmen für alle wichtigen gesellschaftlichen Ereignisse. Aufwändige Vorbereitungen waren notwendig, um den kaiserlichen Hof in vollem Prunk und Glanz zu präsentieren.

Mit der sogenannten Neujahrscour galt die gesellschaftliche Saison als eröffnet. Zahlreiche Veranstaltungen, Maskenfeste und andere Vergnügen standen auf dem Ballkalender. Der Höhepunkt war der sogenannte große Hofball. Es wurden an die 2000 Gäste geladen und man kann sich gut vorstellen, wie sich die vornehme Adelsgesellschaft dafür ‚aufputzte‘.

 

 

Der richtig gekleidete Herr erschien in Frack oder Galauniform. Die Damen trugen lange, prunkvolle Festkleider in allen Farben – aufwändig bestickt, gerüscht, eventuell mit langer Schleppe und großem Schmuck. 

 

 

Der zeremonielle Ablauf, wie die Eröffnung durch Debütantinnen und Debütanten, oder die Damenspende, ist auch heute noch auf den Tanzveranstaltungen zu finden. Sogenannte Kleidervorschriften/Dresscodes gab es damals wie heute. Sie sind auf der Einladung vermerkt bzw. werden vom Ballveranstalter bekannt gegeben.

 

 

 

TIPP:

Die Kleiderordnung gibt an, was getragen werden muss. Wenn Sie dem Anlass nicht entsprechend gekleidet sind, kann es passieren, dass Ihnen der Eintritt nicht gestattet wird! Zum Glück gibt es Dresscode-Decodierungen. Richtig gekleidet steht der rauschenden Ballnacht nichts mehr im Wege.

 

 

 

WHITE TIE oder BLACK TIE  –  Frack oder Smoking?

 

 

Was bedeutet ‚White tie‘?

Ist dieser Hinweis angegeben, herrscht FRACK-Pflicht. Es handelt sich um eine offizielle, sehr festliche Veranstaltung (klassischer Ball, Staatsempfang, Hochzeit/ab 18 Uhr).

Die Herren tragen einen klassischen schwarzen Dreiteiler – einreihig, mit typischen ‚Schwalbenschwanz‘ im Rückenteil -, weißes Frackhemd mit Klappkragen , weiße Fliege (aus Baumwollpiqué, selbst gebunden), weiße Weste (einreihig oder zweireihig immer geschlossen), schwarze Frackhose (mit seitlichen Doppelstreifen aus Satin), weiße Hosenträger, schwarze Kniestrümpfe und schwarze Lackschuhe. Dazu gehören traditionsgemäß der Zylinder (kaum mehr in Verwendung), der weiße Seidenschal und Mantel/Cape. 

Die Damen tragen ein langes, großes Ballkleid mit großem Schmuck, geschlossene Schuhe in Farbe und Material passend zum Kleid, Strümpfe, eine Clutch/Abendtasche und Handschuhe (je nach Schnitt des Kleides). Zum langen Kleid kann ein Cape, eine Stola oder ein kurzes, elegantes Jäckchen (Pelz, Samt) getragen werden.

 

Was bedeutet ‚Black tie‘?

Ist dieser Hinweis auf der Einladung zu finden, herrscht SMOKING-Pflicht (Tuxedo, Black Dinnerjacket).  Es handelt sich um eine sehr festliche (offizielle) Veranstaltung (Ball, Hochzeit, festliche Business-Veranstaltung, festlicher Empfang, Premiere).

Die Herren tragen eine Jacke – einreihig oder zweireihig – mit Schalkragen ohne Rückenschlitz, schwarze Masche (selbst gebunden), weißes Stecktuch, Weste oder Kummerbund, Smoking-Hemd, Manschettenknöpfe, Hose mit seitlicher Außennaht/Galonstreifen aus Satin, schwarze Kniestrümpfe und geschlossene Lackschuhe.

Sie können entweder Kummerbund (Schärpe mit drei bis vier waagrechten nach oben zeigenden Falten) oder eine Weste tragen. Was über dem Smoking getragen wird ist Wetter und Temperaturabhängig, keinesfalls eine sportliche Outdoorjacke mit Kapuze.  

Die Damen tragen ein farblich abgestimmtes, langes Abendkleid oder Ballkleid mit großem Schmuck, Clutch oder kleine Abendtasche, Strümpfe, farblich passende, geschlossene Schuhe, Handschuhe (je nach Schnitt des Kleides). Zum langen Kleid kann ein Cape, eine Stola oder ein kurzes, elegantes Jäckchen (Pelz, Samt) getragen werden.

 

 

 

Langes Abendkleid oder große Ballrobe?

 

 

 

 

Auf Ball- und Tanzveranstaltungen werden meist lange Kleider getragen.  Um die Unterschiede herauszuarbeiten ist es für die verschiedenen Kleiderkategorien hilfreich in Abstufungen zu denken: je eleganter der Anlass, desto aufwändiger und länger ist das Kleid.

Das kleine Schwarze kann auch unter tags bzw. bis 17 Uhr getragen werden. Die Länge ist knieumspielend. Es ist schlicht und elegant. (Dresscode: ‚Semi formal‘)

Das Cocktailkleid wird ab 17 Uhr getragen. Es ist aufwendiger verarbeitet, besticht durch extravagante Details, wie Stickereien, Pailletten, Applikationen, Rüschen, Volants, und besondere Materialien. Die Kleiderlänge ist variabel, aber nicht bodenlang. Der Schnitt ist entweder körpernah, weit oder in leichter A-Linie. Es kann auch asymmetrische Schnittlösungen mit aufwendiger Verarbeitung haben. Bei der Farbauswahl gibt es keine Einschränkungen. Gedeckte Farben wirken immer eleganter. (Dresscode: ‚Black tie‘ / ‚Semi formal‘)

Das bodenlange, einfache Abendkleid zeigt eine schmale Silhouette und ist aus hochwertigem Material verarbeitet. Es ist schlichter als das große Abendkleid. (Dresscode: ‚Black tie’/ ‚Semi formal‘)

Das bodenlange, große Abendkleid ist aufwendiger verarbeitet, als das einfache Abendkleid. Spezielle Details, extravagantere Schnitte und Materialien werden verwendet. Das große Abendkleid nähert sich stilmäßig der Ballrobe. Hier verschwimmen die Grenzen. (Dresscode: ‚Black tie‘ oder ‚White tie‘)

Die bodenlange, kleine Ballrobe hat einen schwingenden Rockteil und erlesene Details. Die Schnittlösungen sind aufwendiger. Das Dekolleté ist kleiner als bei der großen Ballrobe. Bei der Farbauswahl gibt es keine Einschränkungen.  (Dresscode: ‚White tie‘)

Die bodenlange, große Ballrobe besticht durch exquisite Materialien. Die Schnitte sind opulent bis üppig mit großem Dekolleté – genug Platz für schönen Schmuck. Luxuriöse Details sind die Krönung dieser Kleiderkategorie. (Dresscode: ‚White tie‘)

 

 

 

Der Look wird immer durch passende Accessoires, schönes Make up und einer perfekten Frisur abgerundet.

 

 

 

 

stilvolle Grüße und unvergessliche Ballnächte

wünscht

 Isabella Jaburek-Nourry

  

Mehr Informationen über Beratungen & Workshops?

Hier geht’s zur NEWSLETTER-Anmeldung

 

 

 

Das könnte Sie auch interessieren:

Welche Farbe für Ihr Ballkleid?

Farbpsychologie und -Wirkung: Grün   Rot   Ultra-Violett   Blau

 

 

 

FOTOS:

Smoking/Tuxedo: www.shutterstock.com

Ballkleid in Blau: www.shutterstock.com

Portait: Britta Noibinger

Literatur:

Loschek, Ingrid. Reclams Mode- und Kostümlexikon. 6. Auflage, 2011

Die fünfte Jahreszeit hat begonnen. Wiener Wirtschaft, Nr. 46. 15.11.2018.

Bernhard Roetzel. Der Gentleman. Das Standardwerk der klassischen Herrenmode. Ullmann. 2016

Finde Deinen Style. Styling-Tipps von Fashion-Bloggern aus der ganzen Welt. 2. Auflage, 2012. Edel Germany Hamburg.

 

 

 

 

Inhalt

Der erste Eindruck – ein Blitzurteil

Wie verlässlich ist das ‚Blitzurteil‘ wirklich?

Der ‚Halo-Effekt‘

Der Gesamteindruck zählt

Was wollen Sie vermitteln?

 

 

Der erste Eindruck – ein Blitzurteil

 

Ob wir wollen oder nicht: Bei jeder Begegnung mit einem anderen Menschen fällen wir blitzschnell Urteile über ihn. Die erste und die beste Auskunft erfahren wir über den Gesichtsausdruck. Als soziales Wesen war der Mensch immer schon darauf angewiesen, in den Gesichtern der anderen Mitmenschen zu lesen. Bei der ersten Begegnung mit Fremden ist eine schnelle Diagnose von Bedeutung, denn wir wollen wissen, ob jemand vertrauenswürdig, gesund, klug, dominant, aggressiv oder verträglich ist.

 

 

 

 

Sobald ein Gesicht in unser Blickfeld gerät, fängt unser Gehirn,  ohne dass wir uns dessen bewusst werden, wie rasend an zu arbeiten. Der sogenannte ‚Mandelkern‘ (Amygdala), eine Art Filterstation im Gehirn für soziale Signale, hilft uns dabei die ersten Eindrücke zu selektieren. Bekannt oder unbekannt? Jung oder alt? Schön oder hässlich? Sympathisch oder unsympathisch? Je nach dem was wir entziffern können, lassen wir uns auf den anderen ein oder machen einen großen Bogen um ihn.

In zahlreichen Experimenten bezüglich Gesichtsanalysen  – den Testpersonen wurden Fotos vorgelegt – zeigte sich, dass die Urteilssicherheit bei der Fragestellung ‚vertrauenswürdig‘ – ‚nicht vertrauenswürdig‚ etwa 60 % oder mehr betrug und damit deutlich über dem Zufallstreffer lag.

An dieser Stelle muss ich noch einen Schritt weiter gehen und hinzufügen, dass wir parallel zur ‚Gesichtsdatenverarbeitung‘ noch viel mehr Eindrücke anhand von Körperhaltung, Kleidung, Geruch, Stimme und Verhalten zur Urteilsbildung heranziehen und extrem schnell verarbeiten können.

 

 

Wie verlässlich ist das ‚Blitzurteil‘ wirklich?

 

 

Aus Erfahrung wissen wir, dass diese Blitz-Urteile in vielen Fällen keine endgültigen Ergebnisse sind oder sein werden und manche Urteile später – im realen Verhalten eines Menschen – korrigiert werden müssen. Trotzdem wäre es fatal, auf die Aussagekraft des ersten Eindrucks zu verzichten. Das würde bedeuten, dass wir auf eines der schnellsten und meist auch präzisesten Erkenntnissysteme in unserem Kopf verzichten würden.

 

Unser Gehirn verfügt über ein sehr präzises Erkenntnissystem.

 

Diese menschliche Fähigkeit der Schnellbeurteilung mag fehlerbehaftet sein, aber in Situationen, in denen schnelle Entscheidungen gefällt werden müssen, ist diese Art von Beurteilung ein wichtiger Mechanismus, den wir nie wirklich ausschalten können. Dieser Beurteilungs-Mechanismus ist nicht nur auf das Gesichtsfeld bzw. den Gesichtsausdruck beschränkt. Bleiben wir trotzdem noch beim Gesichtsausdruck. NeurowissenschafterInnen haben in zahlreichen Experimenten getestet, wie schnell wir auf Gesichter reagieren: Fotografien von Gesichtern die nur für 13 Millisekunden präsentiert wurden – das ist deutlich unter der Schwelle für eine genaue Wahrnehmung – konnten von Testpersonen mit sehr hoher Treffsicherheit als attraktiv eingestuft werden. 

 

 

Der ‚HALO-Effekt‘

 

 

Und zu diesem kurzen Augenblick der Attraktivitätsbeurteilung gesellt sich gleich noch ein bedeutender Effekt hinzu: der sogenannte HALO-Effekt. Darunter versteht man eine ganze Reihe an weiterer positiven Attribuierung über den ‚Besitzer‘ oder die ‚Besitzerin‘ des schönen Gesichts. Diese positiven Beurteilungen stellen sich quasi automatisch ein: Ist das Gesicht attraktiv, gilt diese Person auch gleichzeitig als verlässlich, klug, sympathisch, verträglich, kollegial und vertrauenswürdig.

 

Gutgekleidete und gutaussehende Menschen gelten als vertrauenswürdig, klug, kompetent und sympathisch.

 

Die stereotype Aussage ‚Schön ist gut, und Gut ist schön‘ enthält einen Kern an Wahrheit, denn die Beziehung zwischen gutem Aussehen und positiven Persönlichkeitseigenschaften ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit real, und wird leicht und schnell erkannt. Eine optimistische Lebenseinstellung, eine positive Einstellung zu sich selbst und ein stilvoller Auftritt können von ihrem Gegenüber und vice versa binnen Bruchteil von Sekunden ‚abgelesen‘ und positiv bewertet werden. Daher ist es wichtig, dass alle Einzelkomponenten wie Gesichtsausdruck, Körperhaltung, Kleidung, Geruch, Stimme und Verhalten ein harmonisches Gesamtbild der Person ergeben.

 

 

 

Buchen Sie jetzt das PACKAGE ‚Stilvoller Auftritt‘ oder das PACKAGE ‚Kraft der Farben‘

für Ihr attraktives Erscheinungsbild!

 

 

Der Gesamteindruck zählt

 

 

Der Gesamteindruck zählt und dabei spielen Kleidung und Benehmen eine maßgebliche Rolle. Kleidung ist der Spiegel unserer Persönlichkeit und jeder Kontakt mit Menschen ist ein kleiner ‚Auftritt‚. Sie können Ihre Non-Verbale-Kommunikation und Ihre Wirkung auf Ihr Umfeld maßgeblich beeinflussen und aktiv gestalten. Wenn die Blitzbeurteilung von unseren Mitmenschen so schnell und gut funktioniert, dann sollten der so oft als oberflächlich eingestuften Kleidungs-Fragen und Benimm-Regeln viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Genau hier setzt meine Arbeit als Image-, Farb- und Stilberaterin an. Ausgestattet mit dem Know-How der Bedeutung und Wirkung aktueller Fashion-TrendsModestilrichtungen, Schnitttechnik und farbpsychologischen Kenntnissen, wird mit Hilfe der ‚Wording‘-Methode*, einem Fragen-Katalog und eingehenden Evaluierungsgesprächen Ihr neues Image/Bild laut Wirkungswunsch kreiert und anschließend in die Praxis umgesetzt.

Bei meinen Recherchen ist die Auswahl der Inspirationsquellen in Form von Bildern, Videos und Büchern manchmal  außergewöhnlich. Das Hilft mir aber, um anschließend den perfekten Vergleich der Wirkungsunterschiede im Kopf zu haben. Es ist wichtig für mich zu wissen, wo der ‚Fashion-Trend-Zug‘ hinfährt, welche Strömungen oder Tendenzen sich international abzeichnen. Meine besondere Aufmerksamkeit gilt dabei auch der österreichischen Modeszene und den Fair-Fashion Produzenten.

Hier ein Beispiel einer meiner Inspirationsquellen für Herren: Zwei Mal im Jahr, im Jänner und im Juni, findet in meiner ehemaligen Heimatstadt Florenz einer der wichtigsten Modemessen der Welt statt: die Pitti Immagine Uomo. Die Messe ist zu einer internationalen Drehscheibe  und Gradmesser für die Entwicklung der Männermode – am Rande gibt es auch einige Labels für Damenmode – geworden. Der Platz vor dem Eingang und die Gehwege der Pitti Uomo werden zum Laufsteg.  Wer etwas auf sich hält, zeigt seinen ganz persönlichen Stil, seinen individuellen Ausdruck, seine Farben.

 

Hier geht’s zur Fashion Show in Florenz – Was ist Ihr erster Eindruck?

 

 

 

Mit zunehmender Relevanz von Street-Styles wurde auch die Pitti Uomo mehr und mehr von den sogenannten ‚Peacocks of Pitti‘ den ‚eitlen Pfauen‘, dominiert – Männer, die in auffälligen dreiteiligen Anzügen durch die Straßen von Florenz spazieren. Eines steht fest: sehr bunt gekleidete Menschen prägen in diesen Tagen das Stadtbild. Mag sein, dass die BesucherInnen der Modemesse schrill sind, aber die Bilder zeigen, was rein stiltechnisch möglich ist. Neben klassischen Outfits ist die Bandbreite anderer Stilrichtungen eben sehr groß.

Das soll aber nicht heißen, dass ich den Herren in einer Beratung den ‚Pitti Peacock-Stil‘ empfehle, aber je weiter meine Recherchetätigkeiten reichen, desto größer ist die Treffsicherheit, um Image-Wünsche rein kleidertechnisch umsetzen zu können.

 

 Kleidung spricht, noch bevor Sie etwas sagen!

 

Was wollen Sie vermitteln?

 

Und zum Schluss stelle ich noch die Frage: Was wollen Sie vermitteln? Wollen Sie resoluter und seriöser auftreten oder eine ganz andere Seite von sich zeigen? Passen Beruf(ung) und Ihr Erscheinungsbild zusammen? Wollen Sie moderner und souveräner auftreten? Wollen Sie für Ihre nächsten Präsentation perfekt vorbereitet sein und optisch punkten? Sie haben ein wichtiges Vorstellungsgespräch oder wollen Sie Ihr Unternehmen präsentieren? Wollen Sie Farben strategisch einsetzen oder einen ganz neuen Look kreieren? Wollen Sie eine Stilberatung, die Ihre Garderobe auf den neuesten Stand bringt?

Meine besondere Begabung liegt darin, Persönlichkeiten und deren Anforderungen schnell zu erfassen und alles in den passenden Stil – nämlich Ihren Stil – mit Hilfe der ‚Wording‘-Methode* zu übersetzen. Mode transportiert bekanntlich immer eine nonverbale Botschaft. Sie ist Teil der nonverbalen Kommunikation und die unterschiedlichen Stilrichtungen erlauben uns, Menschen anhand ihrer Kleidung blitzschnell zu codieren.

 

Buchen Sie jetzt das PACKAGE ‚Stilvoller Auftritt‘ oder das PACKAGE ‚Kraft der Farben‘

für Ihr attraktives Erscheinungsbild!

 

* Die ‚Wording‘-Methode ist eine von mir entwickelte Methode, um optische Eindrücke zu erfassen. Es wird immer nur ein Wort verwendet. Das ausgewählte Wort wird anschließend in eine Farbe, ein Material, Schnitt oder Stil ‚übersetzt‘. Ein Beispiel: Das Wort ‚feminin‘ ist ein weitläufiger Begriff, aber welches Material könnte für dieses Wort eingesetzt werden?  Was passt zum Wort ‚kompetent‘ oder ’souverän‘? Die Antworten erhalten Sie in meiner Beratung.

 

 

Abonnieren Sie den LOOK AT YOU- Newsletter und bleiben Sie informiert!

Mit stilvollen Grüßen

Mag. Isabella Jaburek-Nourry

 

 

 

Das könnte Sie auch interessieren > BEWUSST WIRKEN – Kleidung als Visitenkarte (1)  Einkaufsbegleitung für Business     Imageberatung – Business Dresscodes    Kleidung oder Verkleidung?  Farbpsychologie/Farbwirkung > Grün   Rot oder Ultra Violett

 

 

Fotos:

Portait Isabella Jaburek-Nourry /Britta Neubinger

Video Pitti Uomo 2018: www.wgsn.com / Pitti Uomo 94 / Juni 2018

Titelbild: shutterstock.com

Bild im Text: shutterstock.com

Literatur:

Hogan, Kevin. The Psychology of Persuasion.

www.parisiangentleman.co.uk / ‚What I learned at Pitti Uomo 94‘ / Bernhard Roetzel / 19.6.2018

Renz, Ulrich. Schönheit: Eine Wissenschaft für sich.

Dumont, Sandy. 7 Days to a More Powerful and Magnetic Image.

Psycholgie: Was uns ein Gesicht verrät / Jena Pincott / März 2013

 

 

Öffnungszeiten: 

Beratungs-Studio LOOK AT YOU

Columbusplatz 6 / 2 OG / Top 3, 1100 WIEN

Montag 9 – 18 Uhr / Mittwoch 9 – 18 Uhr

Donnerstag 9 – 18 Uhr / Samstag 9 – 18 Uhr

Abend-Termine bzw. Termine außerhalb der regulären Öffnungszeiten sind möglich

 

 

 Welche Signale senden Sie?

 

Wie kompetent Sie eingeschätzt werden, hängt nicht nur von Ihrer Leistung ab. Ihre Selbstdarstellung und Ihr Erscheinungsbild sind maßgeblich entscheidend dafür, ob Sie als kompetent und wertvoll im Unternehmen, oder als Repräsentant/-in des Unternehmens, wahrgenommen werden. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass es möglicherweise andere Gründe als Ihre Kompetenz dafür gibt?

 

Sind Sie sich wirklich immer bewusst, welche Signale Sie mit Ihrem Kleidungsstil senden?

 

 

Alle Menschen, auch Sie, entscheiden innerhalb eines Augenblicks – meist unbewusst und intuitiv – ob wir jemanden sympathisch und ansprechend finden oder nicht. Wie Sie sicher wissen, zählt der ERSTE EINDRUCK. Für den ersten Eindruck gibt es keine ZWEITE CHANCE und dafür bleibt nur wenig Zeit. Sie wollen wissen, wie viel Zeit Sie haben, um guten Eindruck zu machen? Ungefähr 155 Millisekunden – ja Sie haben richtig gelesen – brauchen Menschen, um sich ein erstes Urteil zu bilden. Ihr Gegenüber hat Sie in entscheidenden Situationen blitzschnell abgecheckt und eingeteilt. 

 

 

Machen Sie selbst den Test!

Wie wirken diese Damen auf Sie? Versuchen Sie so schnell wie möglich Ihr Urteil abzugeben.

 

 

BILD 1

 

 

           

BILD 2

 

 

     

BILD 3

 

 

Was sagen Sie zu Bild Nr. 1? Der Dame im Business-Outfit haben Sie vielleicht die Attribute „kompetent“, „souverän“, „organisiert“, „gepflegt“ oder „vertrauensvoll“ zugeordnet. Die Frau im roten Blazer (Bild 2) vermittelt Ihnen vielleicht das Gefühl, dass sie zielstrebig und entschlossen ist. Sie steht gerne im Mittelpunkt und weiß, wie sie ihren Willen durchsetzen kann. Und die dritte Dame (Bild 3) mit Lederjacke und Baseball-Kappe? Was halten Sie von ihr? Welche Attribute schreiben Sie ihr zu?

 

 

Kleidung – Ausdruck Ihrer Persönlichkeit

 

Ihre Persönlichkeit tragen Sie mithilfe von Kleidung und Accessoires für jeden sichtbar nach außen. Diese Tatsache können Sie für sich nutzen. Beeinflussen und ändern Sie den Eindruck, den Sie gerne hinterlassen möchten – bei Ihrem nächsten wichtigen Geschäftstermin, Ihrem Vortrag, Präsentation Ihres Unternehmens, bei Ihren Vorgesetzten oder Kollegen.

Laut Sozialpsychologe Kevin Hogan (Harvard University), läuft ein komplexer Selektionsmechanismus unbewusst in unserem Gehirn ab und innerhalb von Millisekunden wird entschieden, in welche Kategorie – nach kurzem Blickkontakt – unser Gegenüber einzuordnen ist: in die sogenannten ‚YES – NO- oder MAYBE-Kategorien‘.

Falls Sie es sofort in die ‚YES-Kategorie‘ (Wirkung: kompetent, total sympathisch, erfolgreich, gepflegtes Erscheinungsbild etc.) geschafft haben, haben sie gewonnen. Falls Sie in die ‚NO-Kategorie‘ (Wirkung: inkompetent, nicht sympathisch, unbekannt, ungepflegt etc.) fallen, haben sie keine Chance mehr. Wurden Sie der ‚MAYBE-Kategorie‘ (Wirkung: eventuell kompetent, nicht ganz unsympathisch, unmodisch, schon gehört von ihm/ihr etc.) zugeordnet, wird es schwer sein in die ‚YES-Kategorie‘ zu gelangen oder Sie rutschen in die ‚NO-Kategorie‘ ab.

Nun könnten Sie sich fragen: Was ist mit meinen inneren Werten? Wie steht es um mein Können, meine Qualitäten? Ihr Gegenüber kann nicht Gedanken lesen und kann auch nicht sofort beurteilen, was sie können oder nicht. Was auf den ersten Blick sichtbar ist, ist ihr Erscheinungsbild und die damit bewusst/unbewusst transportierten Botschaften an die Außenwelt. Daher ist es laut Kevin Hogan unerlässlich einen perfekten ersten Eindruck zu hinterlassen!

 

 

Was wollen Sie verändern?

 

Wollen Sie Farben strategischer einsetzen, einen neuen Look und eine Stilberatung, die Ihre Garderobe auf den neuesten Stand bringt? Sie wollen moderner und souveräner auftreten? Sie wollen für Ihre nächsten Präsentation perfekt vorbereitet sein und optisch punkten? Sie haben ein wichtiges Vorstellungsgespräch oder wollen ein neues Produkt / Ihr Unternehmen präsentieren? Ein stilvolles und selbstbewusstes Auftreten gelingt Ihnen gleich viel besser, wenn Sie sich dem Anlass entsprechend kleiden. Erfahren Sie, welche Kleidung für Sie geeignet und für Ihre Anforderungen passend ist.

 

 Buchen Sie jetzt das PACKAGE ‚Stilvoller Auftritt‘ oder das PACKAGE ‚Kraft der Farben‘ !

FÜR IHREN PERFEKTEN AUFTRITT!

 

 

Meine besondere Begabung liegt darin, Persönlichkeiten und deren Anforderungen schnell zu erfassen und alles in den passenden Stil zu übersetzen. Mode transportiert bekanntlich immer eine Botschaft. Sie ist Teil der nonverbalen Kommunikation, ein Code, eine Sprache. Die unterschiedlichen Stilrichtungen erlauben uns, Menschen anhand ihrer Kleidung zu codieren. Das bedeutet, dass Sie die Möglichkeit haben, sich entweder an dem jeweiligen Fashiontrend zu orientieren, sich zu ‚uniformieren‘ oder aufgrund Ihrer Persönlichkeit und Anforderungen Ihren individuellen Stil zu entwickeln. Als Stilberaterin bin ich mit allen ‚Key-Looks‘ und den optischen Wirkungen der verschiedenen Stilrichtungen vertraut.

 

 

Abonnieren Sie den LOOK AT YOU- Newsletter und bleiben Sie informiert!

Mit stilvollen Grüßen

Mag. Isabella Jaburek-Nourry

 

 

 

Das könnte Sie auch interessieren > Einkaufsbegleitung für Business     Imageberatung – Business Dresscodes    Kleidung oder Verkleidung?  

Farbpsychologie/Farbwirkung > Grün   Rot oder Ultra Violett

 

Fotos:

www.pixabay.com / www.shutterstock.com / Britta Neubinger

Literatur:

Renz, Ulrich. Schönheit: Eine Wissenschaft für sich.

Dumont, Sandy. 7 Days to a More Powerful and Magnetic Image.

Hogan, Kevin. The Psychology of Persuasion.

 

Öffnungszeiten: 

Beratungs-Studio LOOK AT YOU

Columbusplatz 6 / 2 OG / Top 3, 1100 WIEN:

Montag 9 – 18 Uhr / Mittwoch 9 – 18 Uhr

Donnerstag 9 – 18 Uhr / Samstag 9 – 18 Uhr

Abend-Termine bzw. Termine außerhalb der regulären Öffnungszeiten sind möglich

 

                                                                                             

 

STILBERATUNG und HERBST/Winter-TRENDS 2018

                                           

INHALT

TEIL I

Ihr Individueller Stil und Wirkungswunsch

Welche Modetrends sind für Sie geeignet?

Eine Stilberatung gibt Antwort

Ablauf einer Stilberatung

TEIL II

Die wichtigsten Trend-Themen für Herbst/Winter 2018  inkl. Styling-Tipps

Materialien – Silhouetten – Farben – Muster

Kontakt/Newsletter

 

 

 

TEIL I

 

Ihr individueller Stil und Wirkungswunsch

 

Bewusst und strategisch gesetzte Stilveränderungen verbessern nicht nur den Wirkungswunsch nach außen, sondern ändern auch nachhaltig Ihr inneres Bild

Das Eigenbild, das Sie ohnehin bereits in sich tragen, zu hinterfragen, positiv zu bewerten und im Rahmen einer Stilberatung sichtbar zu machen, sei es mittels speziell abgestimmten Farbkombinationen oder einem neuen Kleiderstil, ist erstens eine spannende ‚Reise‘ zu sich selbst, und zweitens bedarf es auch einer Portion Mut, sich außerhalb der eigenen Komfortzone zu bewegen. Persönlicher Stil macht selbstbewusster!

Wer sich mit seinem Auftreten beschäftigt, wird sich – abgesehen von Körpersprache, Stimmtraining oder Umgangsformen – früher oder später auch mit seinem persönlichen Kleider-Stil auseinandersetzen. Am eigenen Image zu arbeiten bedeutet, die eigene Persönlichkeit optisch so zu gestalten, dass mittels Kleidung die beste Wirkung auf andere entsteht.

Dabei tun sich einige Fragen auf: Welcher Stil passt zu mir? Wo trete ich auf? Suche ich den perfekten Business-Look oder den privaten Wohlfühl-Look? Welcher Kleiderschnitt oder Anzug ist für meine Figur geeignet? Wie finde ich meinen persönlichen Stil? Wie möchte ich wirken? Welche Materialien, Muster oder Accessoires unterstreichen meinen Typ? Welche Farbkombinationen und Trends passen mir? 

 

 

Welche Modetrends sind für Sie geeignet?

 

In der Mode-Branche herrscht Druck jede Saison Neues zu kreieren. Viele Designer entwerfen mehrere Kollektionen pro Jahr, obwohl Mode angeblich totgesagt ist und nur mehr ein Spielball gewiefter Marketing-Genies sei, um den ohnehin übersättigten Markt zu bedienen. So rufen es zumindest kritische Stimmen: Alles ist schon dagewesen und nur mehr eine Wiederholung oder Wiederbelebung verschiedener Modetrends.

Bezüglich Trends gilt im Moment das Motto: für jeden Geschmack ist etwas dabei! Das ist verwirrend und nicht richtungsweisend. In den Modezeitschriften werden zu Saisonbeginn Midi- und Makro-Trends, die Top 10s aufgezählt oder die Mega-Trends hervorgehoben. Welcher Fashion- oder Farbtrend ist nun für Sie richtig? 

Ich kann Sie beruhigen. Ihr persönlicher Kleiderstil hat wenig bis gar nichts mit den momentan angesagten Trends zu tun!

 

 

Eine Stilberatung gibt Antwort

 

Was in einer Stilberatung in erster Linie herausgearbeitet wird, kann am besten mit dem Wort ‚Zeitlosigkeit‘ beschrieben werden. Damit meine ich folgendes: Egal welcher Trend momentan angesagt ist, Ihre Kleidung ist perfekt auf Ihren individuellen Farbtyp, Proportionen, Persönlichkeit und momentane Lebenssituation abgestimmt.

Sich mit Stil zu beschäftigen ist eine Aufgabe, die ein Leben lang andauert. Das schöne dabei: Man kann ihn immer ein wenig nachjustieren und anpassen. Sie haben Ihren Stil bereits gefunden? In einer Beratung haben Sie auch die Möglichkeit, Ihren Stil zu optimieren oder trendmäßig weiter zu entwickeln.

Draußen auf der Modebühne können Designer eigentlich noch so laut ihre Trends und Hypes ausrufen, es wird Sie peripher bis gar nicht tangieren, denn Sie surfen nach einer Stilberatung völlig gelassen durch den Mode-Dschungel! Sie haben Ihren Stil gefunden!

 

 

Welcher Trend auch immer angesagt ist, Sie können ihn nach einer

Stilberatung entweder völlig ignorieren oder integrieren!

 

 

Ablauf einer Stilberatung

 

Nach einem Erstgespräch – persönlich oder telefonisch – sende ich Ihnen einen Fragebogen. Im Fragebogen werden alle wichtigen Anhaltspunkte über Wirkungswunsch, Eigenschaften, angestrebtes Image, Beruf und Position u.v.m. erörtert. Sollte das Erstgespräch nicht persönlich stattfinden, bitte ich um die Zusendung von Fotos. Anhand der beantworteten Fragen, Ihren individuellen Anforderungen, persönlichen Wünschen und der Fotos entwerfe ich ein Stil-Konzept. Beim zweiten Termin wird das Konzept vorgestellt – die Beratung kann beginnen.

 

 

Hier geht’s zur Package-Buchung >> MEINE persönliche STILBERATUNG! 

Schreiben Sie mir wofür Sie Ihre Stilberatung benötigen – BUSINESS oder PRIVAT.

 

 

 

 

TEIL II

 

Die wichtigsten Trend-Themen für Herbst/Winter 2018

inkl. Styling-Tipps

 

Trends im Auge zu behalten ist per se nicht schlecht. Sie zeigen damit, dass Sie informiert und modeinteressiert sind. Ob der Trend zum eigenen Stil passt, kann auf Wunsch im Zuge einer Farb- und Stilberatung herausgearbeitet oder bei einer Shopping-Tour berücksichtigt werden!

 

 

KARO – VON GLENCHECK bis HAHNENTRITT

Karo-Muster erleben soeben ein totales Comeback. Karo zeigt sich in all seinen Facetten: von Glencheck bis Tartan, von Argyle bis Vichy, Pepitas oder Gitterkaro – es ist das angesagte Muster der Saison. Karo wird sich quer durch alle Produktpaletten in der Damen- sowie Herrenmode zeigen und darf auch wild gemixt werden. Achten Sie auf die Farbgebung und die Größe der Musterung. Karomuster klein dosiert hat auch seinen Reiz. Es muss nicht gleich ein kompletter Anzug in Karo sein.

TIPP: Großflächig getragene Karo-Musterung passen Silhouetten mit ausgewogener und gerader Körperform sowie Frauen mit extravagantem Styling. Extravaganz kommt über großflächige Checks auch bei den Herren gut an. Der Rollkragenpullover ist der perfekte Begleiter zum Karo-Sakko.

 

 

TON in TON

Feinste Nuancen aus einer Farbfamilie geben dem Look das gewisse Etwas. Den Begriff ‚Colourmelting‚ werden Sie in dieser Saison des Öfteren hören. Die optische Wirkung des farbigen Zusammenspiels ist einzigartig und fulminant. Alles ist aufeinander perfekt abgestimmt. Das harmonische Farbarrangement ist zwar eine Herausforderung, dafür aber ein optischer Augenschmaus.

TIPP: Ton-in-Ton-Outfits sind perfekt für kleinere Frauen. Der Farbverlauf in einer vertikalen Linie wirkt streckend. Das gleiche gilt für den modebewussten Herren.

 

 

 

 

 

 

FLOWERS – PRINTS – LOGOS

Blumenmuster und diverse Prints begleiten uns schon seit einigen Saisonen. Leoprints & Co, entweder in klassischer Kombination oder in knalligen Farben, sind auch diesen Winter wieder angesagt. Logos im Riesenformat waren auf den Laufstegen nicht zu übersehen. Sie zierten Schals, Jacken, Kappen, Trikots oder Kleider. Motto-Shirts und Hoodies, sei es für Damen oder Herren, sind mit großen Lettern  und Schriftzügen versehen. Sie wirken expressiv und dynamisch. 

TIPP: Ein Teil mit auffälliger Musterung oder Print reicht pro Outfit. Große Logos sollten nicht an Körperstellen platziert sein, die Sie eigentlich gerne kaschieren möchten. Ein T-Shirt mit Riesen-Lettern bei großer Oberweite wäre kontraproduktiv.

 

 

THE 80s

Drapierte, enge Kleider, Ledermäntel mit breiten Ärmeln und betonte, starke Schultern sind stilistisch mit diesem Jahrzehnt fest verbunden.  Selbst die Acid Washed Jean wurde bei manchen Designern wiederbelebt. Dennoch wirkt der Look sehr frei in der Umsetzung. Wenn Crossdressing (siehe unten) angesagt ist, können einzelne Stücke das Styling sogar beleben.

TIPP: Die Stil der 80er war ihr Lieblingsstil? Setzen Sie Stilelemente nur andeutungsweise um – es wirkt nicht so extrem.

 

 

CROSSDRESSING

Crossdressing wird bleiben und damit ist das Mixen von verschiedenen Stilwelten gemeint. Sportswear trifft auf Klassik, Romantik trifft auf Western oder Casual Wear trifft auf Feminität. Die moderne Form von Crossdressing bietet die Möglichkeit verschiedene Stile zu vereinen.

TIPP: Es ist schon lange kein Tabu mehr einen klassischen Mantel mit Track-Pants (Hosen mit Galonstreifen), Sneakers und Seidenbluse zu kombinieren.

Beim Thema Crossdressing spielt eine gewisse Detailverliebtheit mit: ein Tunnelzug bei Hosen, Kapuzen, die einen sportlichen Touch mitbringen oder Reißverschlüsse die cool wirken. Tunnelzug oder Kordeln bringen selbst femininen Teilen einen sportlichen Schwung. Streifen zieren nicht nur Hosen, sondern auch Jacken und Shirts mit lässiger Selbstverständlichkeit. Cosy Casual nennt man diesen Look bei den Herren – der Mix von traditionellen Stoffen wie Cord oder Tweed in trendigen Farben gepaart mit Casual-Teilen.

TIPP: Der Mix von verschiedenen Stilwelten lässt Outfits interessanter wirken. Prüfen Sie, ob dieser Look für Ihr Business geeignet ist und nicht zu leger wirkt.

 

 

MATERIALIEN – SILHOUETTEN – FARBEN – MUSTER

 

Sie sind auf der Suche nach speziellen MATERIALIEN?

Halten Sie Ausschau nach: TÜLL – wirkt extrem feminin; SATIN – Satin-Glanz bringt Glamour in den Look; FAKE FURE – Pelzimitat ist ein wichtiges Thema und freut die Tierschützer; PAILLETTEN – bringen selbst bei Tageslicht einen Touch von Discofieber; SCUBA – ist ein elastischer Doubleface-Stoff, der stark an Neopren erinnert, allerdings weicher und dünner; VELVET – Glattsamt aus Baumwolle in vielen Ausführungen oder VELOUR – ein Produkt mit flauschiger Oberfläche.

 

Die angesagten SILHOUETTEN sind:

entweder LANG & SCHMAL (Schlauchkleider), extrem OVERSIZE (Mäntel, Hoodies), ziemlich KURZ (Kleider und Röcke), MIDI-Länge – bei Röcken und Kleidern, lange A-Linie-Silhouetten (Seidenkleider), betonte HÜFTEN (Kleider sowie Mäntel) oder betonte SCHULTERN (bei Jacken und Mänteln).

TIPP: Ihre Körperform ist die Grundlage für die Schnittlinie der Kleidungsstücke! Sie sind groß und schlank – die lange, schmale Silhouette passt!

 

Bei FARBEN konzentrieren Sie sich auf:

OLIVETÖNE – werden mit starken Farben gemixt, BRAUN- und ERDTÖNE – sind beliebte Nuancen, auch bei Leder und Shearling (Lammfell), LEUCHTENDE, ELEKTRISCHE FARBEN – geben von selbst den Ton an, ROT-NUANCEN, ORANGE , GELB oder BORDEAUX-ROSA-Kombinationen.

TIPP: Achten Sie darauf, welche Farbe Sie beim Gesicht tragen! Versuchen Sie Farben beim Styling zu wiederholen!

 

Diese MUSTER könnten Sie interessieren:

BLUMEN-MUSTER – sind der Dauerbrenner , LEO-PRINTS – das Wildkatzenmuster kehrt wieder zurück, BLOCK– und ZEBRA-Streifen – frischen die Garderobe auf, KARO – wird großflächig in allen Schattierungen getragen, POLKA-DOTS oder STREIFEN – zeigen sich diese Saison sehr facettenreich.

 

 

Hier geht’s zur Package-Buchung >> MEINE persönliche STILBERATUNG! 

WOFÜR BENÖTIGEN SIE IHRE STILBERATUNG? BUSINESS oder PRIVAT?

 

 

BEWUSST WIRKEN. KLEIDUNG – IHRE VISITENKARTE!

 

Sie können Ihre Non-Verbale-Kommunikation und

Ihre Wirkung auf Ihr Umfeld maßgeblich beeinflussen und aktiv gestalten.

Mit einem souveränen Auftritt und einer starken Ausstrahlung – für Ihren Erfolg!

 

Der LOOK AT YOU- Newsletter informiert Sie regelmäßig über Image, Farbe, Stil und Trend-Themen!

Mit stilvollen Grüßen

Mag. Isabella Jaburek-Nourry

 

 

 

Das könnte Sie auch interessieren > Bewusst wirken – Kleidung als Visitenkarte  

Bewusst wirken – Wie zuverlässig ist der erste Eindruck wirklich? (2) 

 Einkaufsbegleitung für Business     Imageberatung – Business Dresscodes   

Farbwirkungen > Grün   Rot oder Ultra Violett

 

Foto:

Britta Neubinger (Portrait)

Isabella Jaburek-Nourry

 

 

Öffnungszeiten: 

Beratungs-Studio LOOK AT YOU

Columbusplatz 6 / 2 OG / Top 3, 1100 WIEN:

Montag 9 – 18 Uhr / Mittwoch 9 – 18 Uhr

Donnerstag 9 – 18 Uhr / Samstag 9 – 18 Uhr

Abend-Termine bzw. Termine außerhalb der regulären Öffnungszeiten sind möglich