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Mittwoch, 02. September 2020

KLEIDER-Styling für die X-FIGUR

 

 

 

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Mein Name ist Isabella Jaburek-Nourry.

Ich bin Farb-, Stil- und Imageberaterin und ich blogge regelmäßig über Mode-, Stil-, Image- und Farbthemen.

 

 

Wissen Sie genau welcher KLEIDER-Schnitt für Ihre Figur ideal ist?

In den letzten Blog-Artikeln habe ich Styling-Tipps für die A-Figur,  die O-Figur und die H-Figur gegeben. Die sogenannte X-Silhouette ist diesmal Thema des aktuellen Blog-Eintrags. Ihre Körperform ist die Grundlage der Schnittlinien Ihrer Kleidung. Wenn Sie Ihren Figur-Typ kennen, können Sie sich vorteilhafter kleiden. Jeder Figur-Typ hat unterschiedliche Proportionen und es gibt eine Vielfalt an Tricks, sei es mittels Schnitt, Material, Muster, Farben oder Accessoires, die Ihnen helfen, Ihre Vorteile zu betonen.

 

 

ANZIEHEN – SICH WOHLFÜHLEN!

 

Mit einem Kleid sind Sie sofort perfekt gestylt. Wenn Sie wissen, was Ihnen passt werden Sie beim nächsten Business-Termin, Vorstellungsgespräch oder Meeting besser auftretensich wohler fühlen und damit auch mehr Ausstrahlung haben. Sie erleben weniger Shopping-Frust erleben und vermeiden Fehlkäufe. Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre Styling-Formel zu finden.

 

 

GRUNDLEGENDES

 

Um sich die Einteilung der Körperformen und deren Eigenschaften leichter zu merken, verwendet man Buchstaben oder geometrische Formen. Wichtig sind außerdem Ihre Körpergröße und Körperproportionen. Stellen Sie sich daher vor den Spiegel und betrachten Sie Ihre Körperform – ich weiß, das ist nicht einfach – so objektiv wie möglich. Bei der Körperform wird das Verhältnis zwischen Schultern, Brustkorb (nicht der Brustumfang), Taille und Hüfte beachtet.

 

Folgende Kriterien sprechen für die sogenannte X-SILHOUETTE:

 

Diese Körperform hat angefangen bei den Schultern, Oberweite, Oberarme, bis hin zu Po, Hüften und Schenkel, wohlgeformte  Rundungen mit einer schmalen Mitte. Die schmale Taille, als besonders Merkmal dieser Körperform, ist der absolute Pluspunkt und die Styling-Zone schlechthin.

Mit dieser Figur sind Sie eine weibliche Ikone. Feminines Styling mit körpernaher Schnittführung ist angesagt. Ihre wunderschöne Oberweite sowie Ihre schönen Beine gehören zu den positiven Blickpunkten. Es ist möglich, dass Ihre Oberarme eher üppig bzw. kräftig ausfallen. Ihre Schultern und Ihre Hüften sind in etwa gleich breit.

Eine wichtige Frage zur Bestimmung des Figur-Typs ist, wo das optische Gewicht des Körpers liegt. Liegt es gleichmäßig auf Schulter-Brust– und Hüft-Oberschenkel-Bereich verteilt und dazwischen liegt, wie oben bereits beschrieben, eine vergleichsweise schmale Körpermitte, dann haben Sie eindeutig eine X-Silhouette. Auch A-Figuren haben eine schmale Taille, aber das optische Gewicht liegt vor allem im Hüft-Oberschenkel-Bereich, wobei die Schultern, im Gegensatz zur X-Figur, schmal ausfallen.

 

 

VOLLE OBERWEITE – SCHMALE TAILLE – RUNDLICHE HÜFTEN 

 

 

SO GELINGT DAS STYLING

 

Betonen Sie immer Ihre Körpermitte. Gürtel und Taillen-Abnäher sind für Sie wichtige Must-haves. Achten Sie darauf, dass Abnäher oder Teilungsnähte exakt sitzen. Nutzen Sie alle Möglichkeiten, um auf Ihre schmale Körpermitte aufmerksam zu machen.

Wickel-,  Korsage-Kleider oder Kleider mit Raffungen an der Taille, sind für Sie wie geschaffen. Etuikleider mit präzisen Abnäher-Lösungen im Taillenbereich sind ideal für die die X-Silhouette. Dazu passen taillierte Jacken und taillierte Mäntel. Kleider, Mäntel und Jacken sollten generell nicht formlos geschnitten sein. Sind sie zu weit oder zu bequem geschnitten, wirken sie sackartig und voluminös.

Größere Rundhals-, V-Ausschnitte, Trapez-, Diamant- oder Herz-Ausschnitte betonen Ihre schöne Oberweite vorteilhaft. Helle Details, Farbe, glänzende Elemente oder Muster sind rund um die Halspartie bzw. Dekolleté erlaubt. Setzen Sie optische Teaser (Reize) an Dekolleté, Körpermitte oder an Ihren Füßen/Schuhen.

Die Ärmellänge kann entweder kurz oder lang sein. Voraussetzung jedoch ist, dass die Ärmel nicht zu weit geschnitten sind. Das verdeckt sonst Ihre Taille. Ein schmaler langer Ärmel ohne jegliche Betonung sieht hervorragend aus Vermeiden Sie Puff-, Fledermaus- oder Keulenärmel, denn sie haben den Effekt, dass der Oberkörper verbreitert wird.

Ab der Taille abwärts brauchen breitere Hüften entweder mehr Platz oder Sie betonen Ihre Kurven. Kleider mit weiterer A-Linie im Rockbereich sind ideal, wenn Sie es im Hüftbereich locker wollen. Sie können Ihre schönen Kurven auch in ein sexy wirkendes, eng geschnittenes Kleid ‚einpacken‘. Ich habe dazu Bild-Beispiele herausgesucht.

Wie sieht es mit den Materialien aus? Weiche fließende Stoffe sind die Krönung. Sie benötigen Materialien, die Ihrer Körperform folgen und nicht zu starr sind. Mittelschwere Textilien geben den nötigen Halt, ohne Ihren Körper in eine Form zu pressen. Achten Sie darauf, dass die Materialen nicht zu dünn sind. Greifen Sie zu mittelschwerem Jersey oder zu Stoffen mit höherem Stretch-Anteil. TIPP: Alle Materialien sollten gerade soviel  Körper haben, dass sie mit einem Gürtel wirklich gut aussehen.

Noch ein Wort zu Mustern: Wenn Sie ein Muster-Typ sind und es zu Ihrem Stil passt, können Sie gerundete Muster tragen. Alle graphischen, strengen und geradlinigen Musterungen harmonieren jedoch nicht mit Ihren Körperkurven.  

Schuhe und Accessoires: Vermeiden Sie all zu große Taschen an Ihrer Hüfte, da Sie optisch verbreitern. Kleine Taschen tragen Sie am besten an der Taille. Schuhe werden in Zukunft ein wichtiges Styling-Tool sein. Alle Blicke bitte auf Ihre Schuhe! Greifen Sie zu auffälligen Farben, außergewöhnlichen Materialien und Formen. Die Absatzbreite gleichen Sie an Ihre Schenkelform an. Breitere Absätze sind empfehlenswert, wenn Sie stärkere Waden haben.

Ihr wichtigstes Accessoire ist, wie bereits erwähnt, der Gürtel. Achten Sie auf die Gürtelbreite. Mit Accessoires erreichen Sie immer einen harmonischen Look, wenn diese die Rundungen Ihres Körpers wiederholen.

 

 

Ihr absoluter Pluspunkt ist Ihre schlanke Mitte!

 

 

DREI Beispiele für die X-FIGUR

 

 

 

Dita von Teese ist einerseits ein tolles Beispiel für die sogenannte X-Figur und gleichzeitig auch typisch für den extravaganten Stil. Natürlich ist bei ihr alles übertrieben und überzeichnet. Das gehört zu ihrem Job, aber in Bezug auf ihr figurbetontes, extravagantes Styling ist sie unschlagbar. Alltagstauglich ist es nicht, aber es zeigt einfach wie wunderbar feminin enge Kleidung wirken kann. Frauen mit dieser Figur haben nun mal den Vorteil, dass sie ungemein sexy wirken.

 

 

 

 

Ich muss zugeben, dass ich ein Lena Hoschek-Fan bin. Eine Designerin, die es schafft, feminine Kurven richtig gut zu stylen. Hier habe ich mich für ein Bild aus ihrer Dirndl-Kollektion entschieden. Ein Dirndl hat immer einen weiten Ausschnitt, ist eng an der Taille geschnitten und hat einen weiteren Rockteil in A-Linie. Die Korsage gleicht sowohl eine üppige als auch eine kleine Oberweite perfekt aus. Es kaschiert schmale sowie breite Hüften. Als Gürtelersatz dienen die Schürzenbänder, um die Taille noch mehr zu betonen. Ein Kleidungsstück, das alle nötigen Styling-Kriterien für die X-Figur erfüllt. Übrigens: Lena Hoschek und Dita von Teese kennen sich persönlich.

 

 

 

Diane von Fürstenberg ist bekannt geworden durch ihre Wickelkleider. Sie entwarf in den 70er Jahren  Mode für die Frauen, die es gleichzeitig sexy, bequem und schick liebten. „Feel like a Woman, wear a dress“, warb sie für ihr bunt gemustertes Wickelkleid aus Jersey. Typisch ist ein tiefer V-Ausschnitt und die Wickeloptik. 1972 hat sie es vorgestellt und vier Jahre später wurde es bereits fünf Millionen Mal verkauft. Bis heute ist das Wickelkleid sehr beliebt und meist fixer Bestandteil einer ausgewogenen Garderobe. Problemzonen werden gekonnt kaschiert, weibliche Formen elegant umspielt.

 

 

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Foto-Credit:

Portait: Isabella Jaburek-Nourry/Britta Noibinger

Titelbild: www.shutterstock.com

Bilder im Text: siehe https.//www.instagram.com

(siehe angegebenen Account)

 

LITERATUR:

Schober, Claudia. Ilse, Kevin. OUTFIT Stylingformel für Sie. 2011

Seeling, Charlotte. Mode. 2010

 

 

 


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